Fr, 16:34 Uhr
17.02.2012
Zwischenauswertung erfolgt
In Informationsgespräch zum Thema wirtschaftsfreundliche Verwaltung informierte heute die Stadt Sondershausen über erste Ergebnisse der durchgeführten Studie...
Auf Initiative des Thüringer Wirtschaftsministers Matthias Machnig (SPD) war der Wettbewerb zum Thema wirtschaftsfreundliche Verwaltung in Gang gebracht worden. Von den Firmen die sich thüringenweit beworben hatten, waren drei Kommunen ausgewählt worden, die mit finanzieller Unterstützung des Wirtschaftsministeriums zusammen mit einer externen Firma prüfen sollte, wie wirtschaftsfreundlich ist die Verwaltung. Mit dabei Apolda, Erfurt und die Stadt Sondershausen.
Die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Sondershausen lud heute die Medien zu einem Informationsgespräch ein, um erste Ergebnisse zu präsentieren. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) nahmen auch der Leiter der Wirtschaftsförderung Uwe Dönhoff (Mitte), Dr. Johann Malcher (li.) und der Fachbereichsleiter Zentrale Verwaltung Stefan Schard (nicht im Bild) teil
Zur Erläuterung, warum sich Sondershausen damals für diesen Wettbewerb entschied sagte Kreyer, der Kyffhäuserkreis schnitt regelmäßig bei Umfragen der IHK im Wirtschaftsforum schlecht ab. Auch wenn dabei Sondershausen nicht expliziert genannt worden war, wollte man als Kreisstadt trotzdem die Chance nutzen, auch mal extern prüfen zu lassen, wie wirtschaftsfreundlich sind wir als Stadt.
Nach einer Unternehmensbefragung stellte heute das begleitende Beratungsunternehmen die Dr. Malcher Unternehmensberatung GmbH aus Potsdam die Ergebnisse in dem Projekt zur wirtschaftsfreundlichen Verwaltung vor. Von 250 Kunden der Stadt wurden 55 Kunden ermittelt, die durch Studentinnen in einer rund 20 minütigen Gespräch zu den verschiedensten Themen befragt worden waren. Kunden waren dabei sowohl Firmen der Stadt, als auch auswärtige Firmen, die aus den verschiedensten Gründen, mit der Stadt Sondershausen zusammen arbeiten musste, sei es nur, um z.B. ein großes Webeplakat aufstellen zu dürfen.
Der Dank von Dr. Johann Malcher und Joachim Kreyer ging an die Firmen, welche die Zeit aufbrachten, den Fragenkatalog "über sich ergehen zu lassen". Hier einige der Fragen, die da gestellt wurden, Wie haben Sie das Kommunikationsverhalten Ihres Ansprechpartners / Ihrer Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung wahrgenommen? Wurden Sie als gleichberechtigter Partner behandelt? Hat man Ihnen Wertschätzung entgegen gebracht?
Aber auch solche Fragen kamen, wie wichtig war der Anlass, wie wurde der Ansprechpartner gefunden, wie zufrieden war der Kunde mit der Bearbeitungsdauer. Das Ganze durfte mit Schulnoten von 1 bis 6 benotet werden, vollständige Ergebnisse siehe PDF- Datei. Das Ergebnis durfte sich sehen lassen, 58 Prozent gaben die Note 1, noch 38,1 Prozent gaben die Note 2, nur 4 Prozent gaben die Note 3 und 2,4 Prozent gaben die Note 6 (ungenügend). Die Noten 4 und 5 waren nicht vergeben worden.
Für Bürgermeister Kreyer sind die Ergebnisse kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. Es seien eine ganze Reihe Probleme angesprochen worden, die jetzt gelöst werden sollen, so den Umbau der Webseite der Stadt mit der Aufnahme von mehr Formularen, damit nicht deswegen erst die Stadtverwaltung aufgesucht werden muss. Andere Probleme, wie das Labyrinth des Rathauses und den vier verschiedenen Häusern, wird man wohl nicht so schnell lösen können, wie Dr. Malcher schmunzelte.
Freundlichkeit, so Dr. Malcher, sei nicht das Problem in der Verwaltung. Wichtig sei die Nachvollziehbarkeit der Entscheidung, die Flexibilität bei der Termingestaltung und die Erreichbarkeit. Bei der ganze Studie arbeitet man eng mit dem Sondershäuser Wirtschafts- und Gewerbeverein zusammen. Positiv war auch, dass sie zahlreich Firmen bereitgefunden hatten, an dem gestrigen Workshop teilzunehmen.
Wie geht es jetzt weiter? Es werden jetzt für die aufgetretenen Probleme Lösungsansätze erarbeitet. Wichtiges Ziel der Studie muss auch sein, daraus einen Leitfaden zu erarbeiten, der dann anderen Kommunen in die Hand gegeben werden kann. Das war auch eine Forderung des Wirtschaftsministeriums. Bis Mitte des Jahres soll das erfolgt sein
Autor: khhAuf Initiative des Thüringer Wirtschaftsministers Matthias Machnig (SPD) war der Wettbewerb zum Thema wirtschaftsfreundliche Verwaltung in Gang gebracht worden. Von den Firmen die sich thüringenweit beworben hatten, waren drei Kommunen ausgewählt worden, die mit finanzieller Unterstützung des Wirtschaftsministeriums zusammen mit einer externen Firma prüfen sollte, wie wirtschaftsfreundlich ist die Verwaltung. Mit dabei Apolda, Erfurt und die Stadt Sondershausen.
Die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Sondershausen lud heute die Medien zu einem Informationsgespräch ein, um erste Ergebnisse zu präsentieren. Neben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) nahmen auch der Leiter der Wirtschaftsförderung Uwe Dönhoff (Mitte), Dr. Johann Malcher (li.) und der Fachbereichsleiter Zentrale Verwaltung Stefan Schard (nicht im Bild) teil
Zur Erläuterung, warum sich Sondershausen damals für diesen Wettbewerb entschied sagte Kreyer, der Kyffhäuserkreis schnitt regelmäßig bei Umfragen der IHK im Wirtschaftsforum schlecht ab. Auch wenn dabei Sondershausen nicht expliziert genannt worden war, wollte man als Kreisstadt trotzdem die Chance nutzen, auch mal extern prüfen zu lassen, wie wirtschaftsfreundlich sind wir als Stadt.
Nach einer Unternehmensbefragung stellte heute das begleitende Beratungsunternehmen die Dr. Malcher Unternehmensberatung GmbH aus Potsdam die Ergebnisse in dem Projekt zur wirtschaftsfreundlichen Verwaltung vor. Von 250 Kunden der Stadt wurden 55 Kunden ermittelt, die durch Studentinnen in einer rund 20 minütigen Gespräch zu den verschiedensten Themen befragt worden waren. Kunden waren dabei sowohl Firmen der Stadt, als auch auswärtige Firmen, die aus den verschiedensten Gründen, mit der Stadt Sondershausen zusammen arbeiten musste, sei es nur, um z.B. ein großes Webeplakat aufstellen zu dürfen.
Der Dank von Dr. Johann Malcher und Joachim Kreyer ging an die Firmen, welche die Zeit aufbrachten, den Fragenkatalog "über sich ergehen zu lassen". Hier einige der Fragen, die da gestellt wurden, Wie haben Sie das Kommunikationsverhalten Ihres Ansprechpartners / Ihrer Ansprechpartnerin bei der Stadtverwaltung wahrgenommen? Wurden Sie als gleichberechtigter Partner behandelt? Hat man Ihnen Wertschätzung entgegen gebracht?
Aber auch solche Fragen kamen, wie wichtig war der Anlass, wie wurde der Ansprechpartner gefunden, wie zufrieden war der Kunde mit der Bearbeitungsdauer. Das Ganze durfte mit Schulnoten von 1 bis 6 benotet werden, vollständige Ergebnisse siehe PDF- Datei. Das Ergebnis durfte sich sehen lassen, 58 Prozent gaben die Note 1, noch 38,1 Prozent gaben die Note 2, nur 4 Prozent gaben die Note 3 und 2,4 Prozent gaben die Note 6 (ungenügend). Die Noten 4 und 5 waren nicht vergeben worden.
Für Bürgermeister Kreyer sind die Ergebnisse kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. Es seien eine ganze Reihe Probleme angesprochen worden, die jetzt gelöst werden sollen, so den Umbau der Webseite der Stadt mit der Aufnahme von mehr Formularen, damit nicht deswegen erst die Stadtverwaltung aufgesucht werden muss. Andere Probleme, wie das Labyrinth des Rathauses und den vier verschiedenen Häusern, wird man wohl nicht so schnell lösen können, wie Dr. Malcher schmunzelte.
Freundlichkeit, so Dr. Malcher, sei nicht das Problem in der Verwaltung. Wichtig sei die Nachvollziehbarkeit der Entscheidung, die Flexibilität bei der Termingestaltung und die Erreichbarkeit. Bei der ganze Studie arbeitet man eng mit dem Sondershäuser Wirtschafts- und Gewerbeverein zusammen. Positiv war auch, dass sie zahlreich Firmen bereitgefunden hatten, an dem gestrigen Workshop teilzunehmen.
Wie geht es jetzt weiter? Es werden jetzt für die aufgetretenen Probleme Lösungsansätze erarbeitet. Wichtiges Ziel der Studie muss auch sein, daraus einen Leitfaden zu erarbeiten, der dann anderen Kommunen in die Hand gegeben werden kann. Das war auch eine Forderung des Wirtschaftsministeriums. Bis Mitte des Jahres soll das erfolgt sein


