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Mi, 12:06 Uhr
12.09.2012

Neues aus Berlin (113)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Berufserkrankungen Wismut und stellt fest, keine Hilfe für ehemalige Beschäftigen der Wismut.

Der Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute gegen die Stimmen der Fraktion DIE LINKE die erleichterte Anerkennung von Berufskrankheiten für ehemalige Beschäftigte der Wismut AG abgelehnt.

Hintergrund ist eine Petition aus Thüringen, die aufzeigt, wie schwierig es für ehemalige Beschäftigte des uranfördernden Bergbauunternehmens ist, Folgekrankheiten aus dieser gesundheitsgefährdenden Arbeit als Berufskrankheiten anerkannt zu bekommen. "Die Bergkumpel waren bei ihrer Arbeit jahrelang radioaktiven Dämpfen ausgesetzt", sagt Kersten Steinke (DIE LINKE aus Bad Frankenhausen). "Viele sind bereits an Krebs oder anderen Folgekrankheiten gestorben."

Trotzdem haben es die ehemaligen Wismut-Mitarbeiter schwer, ihre Krankheiten als Berufskrankheiten anerkannt zu bekommen. DIE LINKE hatte deshalb zuletzt im März 2011 beantragt, nach schnellen und unbürokratischen Lösungen zu suchen. Der Antrag wurde jedoch von der Regierungskoalition und der SPD abgelehnt. Eine parlamentarische Initiative wurde von den Parteien zwar angekündigt. Aber für die Mitarbeiter ziviler Einrichtungen wie die Wismut wurde bis heute nichts getan. "Das ist angesichts des fortgeschrittenen Alters der Betroffenen und ihrer ernsten Erkrankungen umso verwerflicher", so Steinke.

Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khh

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