Sa, 16:35 Uhr
10.11.2012
Rampe für Albert
Familienauto wird sicher gemacht. Über die Unterstützung eines behinderten Jungen im Rahmen des 24-Stunden-Schwimmens der Garnison des Bundeswehrstandortes Sondershausen hatte kn bereits berichtet. Am Donnerstag erfolgte die Übergabe in der Nähe von Worbis. Dazu erreichte kn folgende Meldung.
Große Freude für den jungen Albert und seine Familie aus Nordthüringen. Das mehrfach schwerbehinderte Kind kann jetzt noch besser den Alltag bewältigen. Sponsoren aus Sondershausen und Neustadt/Wied in Rheinland-Pfalz haben dem 10-jährigen eine vollelektronische Rampe und eine hochmoderne Fahrzeuglöschanlage geschenkt.
Mobilität ist für Menschen mit Behinderung extrem wichtig, so wird es ihnen ermöglicht am Alltag teilzunehmen, erklärt Regina Girschele, Geschäftsführerin des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.. Der kleine Albert hatte bei der Übergabe sichtlich seine Freude. Immerhin kann er mit Hilfe der Rampe schnell und sicher in das Auto der Familie gefahren werden. "Das erleichtert uns allen das Leben ungemein", sagt seine Mutter. "Umständliche und anstrengende Einladeaktionen gehören der Vergangenheit an. Bisher mussten wir Albert umständlich aus dem Rollstuhl heben und in den Wagen setzen.
Markus Stille, Geschäftsführer der dafo Deutschland GmbH erklärt die Bauteile der automatischen Feuerlöschanlage.
Mit dabei: Regina Girschele, Geschäftsführerin des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V. und Oberstleutnant Armin Schaus, Kommandeur Raketenartilleriebataillon 132 und Vorsitzender des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.
Um die Reise im Wagen noch sicherer zu machen, hat die Firma dafo Deutschland GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied, der Familie eine High-Tech Löschanlage geschenkt und eingebaut. Wenn ein Auto brennt, zählt jede Sekunde, erklärt Geschäftsführer Markus Stille, während er höchstpersönlich die Anlage montiert.
Innerhalb von wenigen Minuten könne ein Auto oder ein Bus vollständig abbrennen. Rund 40.000 Feuerunfälle an Kraftfahrzeugen registriert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) pro Jahr. Oft sind technische Defekte wie ein undichter Tank, Elektronikprobleme oder Fehler an den Bremsen die Ursache. Die Zeit reicht selten aus, um alle Passagiere in einem Bus in Sicherheit zu bringen, besonders wenn sie in der Mobilität eingeschränkt sind. Die vollautomatische Löschanlage ist mit einem Sensor ausgestattet, der Brände sofort entdeckt und vollautomatisch mit einem ungiftigen Löschmittel erstickt.
Einen großen Anteil an der gelungenen Aktion hatte auch das Raketenartilleriebataillon 132 aus Sondershausen. Bei einem 24-Stunden-Schwimmen sammelten Soldaten und Menschen aus der Region Geld für den kleinen Albert. Pro geschwommene Bahn hat das Autohaus Peter aus Sondershausen fünf Cent gespendet. Insgesamt kamen so beträchtliche 1.572,20 Euro zusammen, erklärt der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Armin Schaus.
Die eingebaute Rampe unterhalb des Fahrzeuges
Das Kuriose an der Geschichte. Als Schaus in einem Radiointerview mit dem MDR Thüringen auf die Aktion aufmerksam machte, meldete sich die Spezialfirma dafo Deutschland GmbH auf seinem Handy. Sie hätten von der Aktion im Radio gehört und haben spontan eine Löschanlage gespendet, erinnert sich der Offizier. Markus Stille hat sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die Anlage selbst einzubauen.
"Das Abenteuer für Menschen mit Behinderung liegt im alltäglichen. Wenn wir den Alltag für Albert erleichtern und sicherer machen können, dann unterstützen wir so ein Vorhaben immer gerne." Weil die Firma, die die Rampe einbaute keine Werkstattkapazitäten hatte, sprang kurzerhand das Autohaus Albertsmeyer aus Worbis ein. Für uns eine Selbstverständlichkeit, resümiert Geschäftsführer Sascha Alberstsmeyer die kurzfristige Unterstützung und stellte neben einer Hebebühne auch noch einen Mitarbeiter zur Verfügung.
Umfangreiche Umbauarbeiten waren erforderlich
Ich freue mich, dass diese Aktion in Zusammenarbeit mit so vielen Akteuren schnell und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Es war ein Kraftakt, aber Alberts Lächeln und Freude entschädigt für alles, sind sich alle Beteiligten einig – ein Ansporn, auch im nächsten Jahr wieder eine Spendenaktion durchzuführen.
Armin Schaus
Kommandeur
Autor: khhGroße Freude für den jungen Albert und seine Familie aus Nordthüringen. Das mehrfach schwerbehinderte Kind kann jetzt noch besser den Alltag bewältigen. Sponsoren aus Sondershausen und Neustadt/Wied in Rheinland-Pfalz haben dem 10-jährigen eine vollelektronische Rampe und eine hochmoderne Fahrzeuglöschanlage geschenkt.
Mobilität ist für Menschen mit Behinderung extrem wichtig, so wird es ihnen ermöglicht am Alltag teilzunehmen, erklärt Regina Girschele, Geschäftsführerin des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.. Der kleine Albert hatte bei der Übergabe sichtlich seine Freude. Immerhin kann er mit Hilfe der Rampe schnell und sicher in das Auto der Familie gefahren werden. "Das erleichtert uns allen das Leben ungemein", sagt seine Mutter. "Umständliche und anstrengende Einladeaktionen gehören der Vergangenheit an. Bisher mussten wir Albert umständlich aus dem Rollstuhl heben und in den Wagen setzen.
Markus Stille, Geschäftsführer der dafo Deutschland GmbH erklärt die Bauteile der automatischen Feuerlöschanlage.
Mit dabei: Regina Girschele, Geschäftsführerin des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V. und Oberstleutnant Armin Schaus, Kommandeur Raketenartilleriebataillon 132 und Vorsitzender des Kuratoriums Aktion für Behinderte in Nordthüringen e.V.
Um die Reise im Wagen noch sicherer zu machen, hat die Firma dafo Deutschland GmbH aus dem rheinland-pfälzischen Neustadt/Wied, der Familie eine High-Tech Löschanlage geschenkt und eingebaut. Wenn ein Auto brennt, zählt jede Sekunde, erklärt Geschäftsführer Markus Stille, während er höchstpersönlich die Anlage montiert.
Innerhalb von wenigen Minuten könne ein Auto oder ein Bus vollständig abbrennen. Rund 40.000 Feuerunfälle an Kraftfahrzeugen registriert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) pro Jahr. Oft sind technische Defekte wie ein undichter Tank, Elektronikprobleme oder Fehler an den Bremsen die Ursache. Die Zeit reicht selten aus, um alle Passagiere in einem Bus in Sicherheit zu bringen, besonders wenn sie in der Mobilität eingeschränkt sind. Die vollautomatische Löschanlage ist mit einem Sensor ausgestattet, der Brände sofort entdeckt und vollautomatisch mit einem ungiftigen Löschmittel erstickt.
Einen großen Anteil an der gelungenen Aktion hatte auch das Raketenartilleriebataillon 132 aus Sondershausen. Bei einem 24-Stunden-Schwimmen sammelten Soldaten und Menschen aus der Region Geld für den kleinen Albert. Pro geschwommene Bahn hat das Autohaus Peter aus Sondershausen fünf Cent gespendet. Insgesamt kamen so beträchtliche 1.572,20 Euro zusammen, erklärt der Bataillonskommandeur, Oberstleutnant Armin Schaus.
Die eingebaute Rampe unterhalb des Fahrzeuges
Das Kuriose an der Geschichte. Als Schaus in einem Radiointerview mit dem MDR Thüringen auf die Aktion aufmerksam machte, meldete sich die Spezialfirma dafo Deutschland GmbH auf seinem Handy. Sie hätten von der Aktion im Radio gehört und haben spontan eine Löschanlage gespendet, erinnert sich der Offizier. Markus Stille hat sich die Gelegenheit nicht nehmen lassen, die Anlage selbst einzubauen.
"Das Abenteuer für Menschen mit Behinderung liegt im alltäglichen. Wenn wir den Alltag für Albert erleichtern und sicherer machen können, dann unterstützen wir so ein Vorhaben immer gerne." Weil die Firma, die die Rampe einbaute keine Werkstattkapazitäten hatte, sprang kurzerhand das Autohaus Albertsmeyer aus Worbis ein. Für uns eine Selbstverständlichkeit, resümiert Geschäftsführer Sascha Alberstsmeyer die kurzfristige Unterstützung und stellte neben einer Hebebühne auch noch einen Mitarbeiter zur Verfügung.
Umfangreiche Umbauarbeiten waren erforderlich
Ich freue mich, dass diese Aktion in Zusammenarbeit mit so vielen Akteuren schnell und erfolgreich abgeschlossen werden konnte. Es war ein Kraftakt, aber Alberts Lächeln und Freude entschädigt für alles, sind sich alle Beteiligten einig – ein Ansporn, auch im nächsten Jahr wieder eine Spendenaktion durchzuführen.
Armin Schaus
Kommandeur


