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Mo, 09:36 Uhr
11.03.2013

CDU-Stammtisch Greußen

Stammtisch der Union in Greußen gut besucht. Nach dem Bericht von kn hier die Einschätzung der CDU-Kyffhäuserkreis selbst.


"Bei der Bildung unserer Kinder geht es um unsere Zukunft. Da sollte man nicht nur immer auf das Geld gucken", begann ein Teilnehmer am 1. Politischen Stammtisch der Kyffhäuser-CDU in Greußen seinen Beitrag. Dafür bekam er zahlreiches und zustimmendes Kopfnicken. Das Thema "Hat das Abitur in Greußen eine Zukunft?" stand im Fokus des Stammtisches, zu dem der Vorsitzende der CDU Kyffhäuserkreis, Jens Krautwurst, eingeladen hatte. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Selle, ebenfalls Mitglied im Kreistages, erläuterte die Risiken und Chancen des gymnasialen Standortes.

CDU-Stammtisch Greußen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) CDU-Stammtisch Greußen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Einerseits werden hohe Investitionen von über 3 Mio. EUR gesehen und die Vorgabe von 60 Schülern pro Jahrgangstufe nicht erreicht. Andererseits bestehen im westlichen Teil des Kyffhäuserkreises und in der interkommunalen Zusammenarbeit mit dem Landkreis Sömmerda noch Möglichkeiten zusätzliche Schüler zu werben. Die Zweizügigkeit sei bis zum Jahr 2018 in keiner Prognose gefährdet. Landtagsabgeordneter Manfred Scherer vertrat die Ansicht, dass es für die ländlichen Räume besser sei, eine Klasse je Klassenstufe im Ort zu unterrichten, als vier Klassen je Klassenstufen in anderen und dafür Kinder lange Wege in Kauf nehmen zu lassen sowie Kosten für den Schülertransport zu haben.

Das Gymnasium Greußen habe Qualitäten, die sich z. B. an den Ergebnissen von Matheolympiaden ablesen lassen. In der regen Diskussion wurden die Varianten durchgespielt, die für den Schulstandort Greußen in Frage kommen. Von keinem der Teilnehmer wurde eine Variante ohne Gymnasium favorisiert. Ein junger Mann berichtete eindrücklich von den Erfahrungen, die er als Fahrschüler nach Sondershausen machte, als es in den 90iger Jahren für eine kurze Zeit kein Gymnasium in Greußen gab.
Bildung legt das Fundament für die Berufsentwicklung. Deshalb lohnt es sich, für den Standort und ein gleichwertiges Abitur zu kämpfen. Sonst wird das Angebot die Eltern und Schüler nicht überzeugen.

Kreisvorsitzender Jens Krautwurst zog eine positive Bilanz der inhaltsreichen Diskussion und kündigte weitere Veranstaltungen zu kreispolitischen Themen im Landkreis an.
CDU-Kyffhäuserkreis
Autor: khh

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