Mi, 17:13 Uhr
13.03.2013
Million erreicht
Das der Bergbau in Sondershausen eine schon über 100 Jahre dauernde Tradition hat, ist nicht neu. Ein interessante "Schallmauer" wurde heute durchstoßen. Es ging um Streusalz
Seit ihrer Privatisierung im Jahre 1995 entwickelte sich die Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) zu einem erfolgreichen und modernen Dienstleister und Produzenten, der sich auf verschiedenen Geschäftsfeldern rund um den Bergbau bewegt und kontinuierlich in seine Geschäftsentwicklung und in sein Wachstum investiert. Ein wichtiges Geschäftsfeld ist dabei die Produktion von Steinsalz
Nach weitgehendem Abschluss des Investitionsvorhabens zur Steinsalzgewinnung im Bereich des Schachtes I im Januar 2009 wurde die Produktion kontinuierlich gesteigert und stabilisiert. Der Prozess umfasst dabei den Abbau und die anschließende Zerkleinerung und Klassierung Untertage, eine automatisierte Förderung und die abschließende silogestützte Verladung. Das Produktionsvolumen liegt derzeit bei rund 200 000 Tonnen pro Jahr.
Hauptprodukt ist dabei Streusalz für den Straßenwinterdienst in der Korngröße 0 – 5 mm und heute wurde eine wichtige Marke erreicht. Über die Waage ging die eine millionste Tonne Streusalz. Und diese Ladung ging in das thüringische Schwabhausen an die Autobahn, wie kn erfahren hat.
Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD), und der GSES-Geschäftsführer, Jaap van Engers, hatten den entscheidenden Knopfdruck ausgelöst.
Angefangen hatte die unmittelbare Planung im Jahre 2004. Aber die Idee war schon älter und ging auf den damaligen Geschäftsführer der GSES Dr. Hartmut Springer zurück, als die Voraussetzungen für das Erlebnisbergwerk geschaffen wurden (kn berichtet hier in einem gesonderten Beitrag.) Jaap van Engers und auch die Landrätin hatten in ihren Reden den Ideengeber gewürdigt und man könnte sagen, ohne Erlebnisbergwerk keine Steinsalzproduktion. Siehe auch die Dokumentation: Wie alles begann!
"Die Steinsalzproduktion ist unser wichtiges drittes Standbein", so Jaap van Engers in seiner Festansprache. Die Menge von einer Millionen Tonnen Steinsalz würde reichen, wenn man den durchschnittlichen Steinsalzverbrauch pro Kopf der Bevölkerung nimmt, um Sondershausen rund 14.000 Jahre mit Steinsalz zu versorgen, so eine kleiner Überschlagsrechnung, die van Engers ins Spiel brachte.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung zu der Feierlichkeit gefolgt, so Hartmut Kießling, Leiter des Thüringer Bergamtes, Vertreter der Wirtschaft wie die Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen, Wilhelm Schreier und Hans-Christoph Schmidt, sowie Vertreter verschiedener Wirtschaftsverbände. Ebenfalls dabei Die Verantwortlichen für Wirtschaftsförderung des Kreises, Ronald Barth und der Stadt Sondershausen Uwe Dönhoff.
Landrätin Antje Hochwind würdigte das Engagement der GSES denn mit den drei Geschäftsfelder sichert man rund 245 Arbeitsplätze und rund 36 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Mit der Berufsausbildung von Bergbautechnologen am Standort Sondershausen wurde die Region selbst in einer traditionellen Bergbauregion wie dem Ruhrgebiet bekannt.
Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde vom Bergmannsblasorchester Sondershausen.
Autor: khhSeit ihrer Privatisierung im Jahre 1995 entwickelte sich die Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES) zu einem erfolgreichen und modernen Dienstleister und Produzenten, der sich auf verschiedenen Geschäftsfeldern rund um den Bergbau bewegt und kontinuierlich in seine Geschäftsentwicklung und in sein Wachstum investiert. Ein wichtiges Geschäftsfeld ist dabei die Produktion von Steinsalz
Nach weitgehendem Abschluss des Investitionsvorhabens zur Steinsalzgewinnung im Bereich des Schachtes I im Januar 2009 wurde die Produktion kontinuierlich gesteigert und stabilisiert. Der Prozess umfasst dabei den Abbau und die anschließende Zerkleinerung und Klassierung Untertage, eine automatisierte Förderung und die abschließende silogestützte Verladung. Das Produktionsvolumen liegt derzeit bei rund 200 000 Tonnen pro Jahr.
Hauptprodukt ist dabei Streusalz für den Straßenwinterdienst in der Korngröße 0 – 5 mm und heute wurde eine wichtige Marke erreicht. Über die Waage ging die eine millionste Tonne Streusalz. Und diese Ladung ging in das thüringische Schwabhausen an die Autobahn, wie kn erfahren hat.
Die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind (SPD), und der GSES-Geschäftsführer, Jaap van Engers, hatten den entscheidenden Knopfdruck ausgelöst.
Angefangen hatte die unmittelbare Planung im Jahre 2004. Aber die Idee war schon älter und ging auf den damaligen Geschäftsführer der GSES Dr. Hartmut Springer zurück, als die Voraussetzungen für das Erlebnisbergwerk geschaffen wurden (kn berichtet hier in einem gesonderten Beitrag.) Jaap van Engers und auch die Landrätin hatten in ihren Reden den Ideengeber gewürdigt und man könnte sagen, ohne Erlebnisbergwerk keine Steinsalzproduktion. Siehe auch die Dokumentation: Wie alles begann!
"Die Steinsalzproduktion ist unser wichtiges drittes Standbein", so Jaap van Engers in seiner Festansprache. Die Menge von einer Millionen Tonnen Steinsalz würde reichen, wenn man den durchschnittlichen Steinsalzverbrauch pro Kopf der Bevölkerung nimmt, um Sondershausen rund 14.000 Jahre mit Steinsalz zu versorgen, so eine kleiner Überschlagsrechnung, die van Engers ins Spiel brachte.
Zahlreiche Gäste waren der Einladung zu der Feierlichkeit gefolgt, so Hartmut Kießling, Leiter des Thüringer Bergamtes, Vertreter der Wirtschaft wie die Geschäftsführer der Stadtwerke Sondershausen, Wilhelm Schreier und Hans-Christoph Schmidt, sowie Vertreter verschiedener Wirtschaftsverbände. Ebenfalls dabei Die Verantwortlichen für Wirtschaftsförderung des Kreises, Ronald Barth und der Stadt Sondershausen Uwe Dönhoff.
Landrätin Antje Hochwind würdigte das Engagement der GSES denn mit den drei Geschäftsfelder sichert man rund 245 Arbeitsplätze und rund 36 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Mit der Berufsausbildung von Bergbautechnologen am Standort Sondershausen wurde die Region selbst in einer traditionellen Bergbauregion wie dem Ruhrgebiet bekannt.
Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde vom Bergmannsblasorchester Sondershausen.


















