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So, 08:55 Uhr
01.09.2013

Gesundes Hundeleben

Schätzungen zufolge leben in deutschen Haushalten rund 5 Millionen Hunde. Doch anders als noch vor einigen Jahrzehnten werden die Vierbeiner zunehmend als Familienmitglieder angesehen, die in enger Beziehung mit ihren Haltern zusammenleben...


Mit dieser neuen Rolle des Hundes sind auch die Ansprüche der Hundebesitzer an die Gesundheitsfürsorge und die Lebensqualität ihrer Vierbeiner gestiegen. Ein gesunder Hund hat ein glänzendes Fell, klare, wache Augen und eine kühle, oft etwas feuchte Nase. Mit der richtigen Haltung und Pflege kann jeder Hundebesitzer entscheidend zum Wohlbefinden seines vierbeinigen Familienmitglieds beitragen. Damit Hunde bis ins hohe Alter gesund und fit bleiben, spielt auch das richtige Futter eine wichtige Rolle.

Der Hund lebt nicht vom Fleisch allein

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Wer denkt, er tut seinem Vierbeiner etwas besonders Gutes, indem er ihn mit rohem Fleisch füttert, liegt zwar nicht ganz falsch. Kleintierexpertin Dr. Katrin Busch-Kschiewan, selbstständige Tierärztin mit Schwerpunkt Tierernährung in Wisskirchen, gibt allerdings zu bedenken: „Richtig ist, dass Hunde Fleischfresser sind. Fakt ist jedoch, dass sie auch pflanzliche Zutaten benötigen und diese ganz hervorragend verdauen können.“ Will man Hunde also optimal ernähren, gehöre beides in den Napf: pflanzliche und tierische Zutaten von bester Qualität.

Durch ihre Kombination werden die positiven Eigenschaften beider in Hinblick auf eine gesunde Ernährung vereint, „Eine qualitativ hochwertige Fertignahrung versorgt den Hund zudem mit allen wichtigen Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen – das schafft man nicht mit Fleisch allein." Diese gibt es im Zoofachhandel mittlerweile sogar speziell abgestimmt auf rassespezifische Besonderheiten.

Das Futter nicht ohne Grund wechseln

Ist das Futter im Hinblick auf die Nährstoffversorgung ausgewogen und wird es vom Hund gut vertragen, ist es nach Ansicht der Fachtierärztin für Tierernährung und Diätetik Dr. Claudia Rade, Hannover, nicht sinnvoll, die Nahrung ständig umzustellen. Ein Futterwechsel sei bei einem gesunden Hund nur beim Übertritt in die nächste Lebensphase – zum Beispiel vom Wachstum in die Adultphase und von dort ins Seniorenalter – angebracht, um den unterschiedlichen Anforderungen an die Ernährung in jedem Alter optimal gerecht zu werden. Jeder abrupte Futterwechsel berge die Gefahr, dass Verdauungsstörungen in Form von Durchfall auftreten können.

Sollte ein Futterwechsel aufgrund spezieller Bedürfnisse notwendig werden, empfiehlt die Tierärztin, die neue Nahrung schrittweise einzuführen, in dem sie zunächst mit dem alten Futter gemischt wird. Der Anteil des neuen Futters kann dann allmählich gesteigert werden, bis nach sieben bis zehn Tagen ausschließlich die neue Nahrung gefüttert werden kann.

Die Mär von den Suchtstoffen im Fertigfutter

Der Einsatz von Suchtstoffen ist nicht nur futtermittelrechtlich verboten, sondern auch völlig überflüssig. „Renommierte Futtermittelhersteller wie beispielsweise Royal Canin verfügen über langjährige Erfahrung bei Rezepturen und Herstellungsprozessen von Tiernahrung, die es ihnen ermöglicht, besonders schmackhafte Produkte herzustellen“, erklärt Dr. Claudia Rade. Dabei kommen natürliche Aromastoffe wie Leberextrakt oder tierische Fette zum Einsatz, die den Vorlieben der jeweiligen Tierart entsprechen. Das Ergebnis ist eine besonders hohe Akzeptanz der Heimtiernahrung – ohne süchtig machende Substanzen.

Übergewicht vermeiden

Hunde neigen nach einer Sterilisation oder Kastration häufig dazu, weniger aktiv zu sein, während der Appetit selten nachlässt. Daher bewegen sich die Tiere laut Dr. Franziska Conrad, Tierärztin und Produktmanagerin für Diätnahrung bei Royal Canin, nicht genügend, um die Kalorien wieder loszuwerden, die sie futtern. Sie rät in solchen Fällen, unbedingt eine Fütterungsumstellung vorzunehmen und mit einer Gewichtsreduktion sofort zu beginnen.

„Idealerweise besprechen Sie mit Ihrem Tierarzt, wie das Idealgewicht wieder erreicht werden kann“, weiß die Ernährungsexpertin. „Er wird einen Diät- und Aktivitätsplan erstellen, damit aus rund nicht übergewichtig wird.“ Nach erfolgreicher Gewichtsreduktion sollte das Tier mit einem Futter für kastrierte Hunde mit einem reduzierten Energiegehalt gefüttert werden, damit es nicht wieder zu einer Gewichtszunahme kommt.

Bewegung bis ins hohe Alter

Ernährung ist der eine, Bewegung der andere Teil für ein langes, gesundes Hundeleben. Doch wenn der Vierbeiner in die Jahre kommt, wird auch er gemütlicher, genau wie wir Menschen. Hunde-Trainerin und Verhaltensberaterin Christiane Frey, die Mitglied der Trainer-Runde "kollegial=genial" der bekannten Hundeakademie Perdita Lübbe in Darmstadt ist, empfiehlt, die körperlichen Aktivitäten der Tagesform des Hundes anzupassen und häufiger Suchspiele zu machen, um gleichzeitig die geistige Auslastung zu fördern.

Betteln am Tisch

Man braucht nur ein paar Mal schwach zu werden und dem Hund etwas vom Tisch zu geben. Deshalb warnt Christiane Frey davor, damit gar nicht erst anzufangen. Bettelnde Hunde sollte man ignorieren und an einen festen Platz gewöhnen, auf dem sie sich während des Essens aufhalten sollen.

Weitere Infoquellen für Interessierte:

www.stadthunde.com – Online-Community, bei der zum Beispiel ein Profil des eigenen Hundes erstellt werden kann. Ein Magazin- und ein Städtebereich runden das Angebot der informativen Website ab.

www.hunde.com – Auf über 200.000 Seiten erfahren Hundehalter alles Wissenswerte über Ernährung, Gesundheit, Hundesport und die Erziehung von Welpen, erwachsenen und alten Hunden.

www.tasso.net – Seit 30 Jahren widmet sich TASSO der Registrierung und Rückvermittlung entlaufener Tiere. Inzwischen wird alle zehn Minuten ein entlaufenes Tier durch die Organisation an seinen Halter zurückvermittelt.
Autor: red

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Kommentare
alterNeunordhäuser
01.09.2013, 17:33 Uhr
Armer Hund
Im der NNZ vom 26.8. - "wann gehört ein Hund an die Leine" wurde auf Stadtordnung und Thüringer Jagdrecht hingewiesen, der arme Wuffi auf dem Foto ist demzufolge jagdbares Getier - Keine Leine - also fast schon tod!!!
Sollte das nicht doch zu denken geben, und irgendwelche überdimensionierten Gesetze überarbeitet werden???
Pe_rle
01.09.2013, 20:11 Uhr
Hundeabschuss
Leute die Gesetze verabschieden, das ein Hund überall an die Leine gehört ,und dann auch noch Hunde zur Jagd frei geben ,gehören weg gesperrt.
Genau die gleichen Leute ,kassieren allein in Deutschland im Jahr Milliarden, an für Hunde verkaufte Produkte.
Schade das der Hund nicht darüber nachdenken kann wenn er Menschen retten soll.
I.H.
01.09.2013, 21:44 Uhr
Köter anstelle von Kindern
Fünf Millionen Kotpumpen als "Familienmitglieder"?! Fehlt nur noch, dass die ne eigene Krankenversicherung kriegen. Irgendwas läuft mega schief in dieser Gesellschaft. Meine Familienmitglieder kacken jedenfalls nicht auf den Bürgersteig.
alterNeunordhäuser
02.09.2013, 07:24 Uhr
Wenn man keine Ahnung hat........
Bevor man hier unterhalb der Gürtellinie über "Kotklumpen" abmeckert, erst mal nachdenken!!!
Die Vierbeiner können nichts dafür, wenn sie es von ihren Herrchen und Frauchen nicht anders beigebracht bekommen, die Erziehung obliegt nun einmal dem Halter. Im übrigen alle regen sich über Hundehäufchen auf, wenn aber ein Pferd auf die Straße sch... finden das alle in Ordnung, der Hundehalter muß Steuern bezahlen und hat nichts davon, ein Pferd oder Katzen oder anderes Getier was Spielplätze u. ähnliches vollk... werden nicht besteuert. Also bevor man hier unqulifiziert, über nicht auf dem Gehweg kackende Familienmitglieder meckert erst mal nachdenken!!!
Fünf Millionen Hunde mal 70 Euro Steuer macht?? Tja, eben denken und rechnen.....
alterNeunordhäuser
02.09.2013, 07:29 Uhr
unwissende Krankenversicherung
im übrigen Krankenversicherungen für Hunde gibt es schon seit geraumer Zeit
Warum auch nicht, da kassiert der Staat nämlich schon wieder Versicherungssteuer!!!
Lexi1447
02.09.2013, 07:31 Uhr
Hunde sind die besseren Kinder
Wenn ich die heutigen Kinder sehe (und ich seh sie jeden Tag auf ihrem Schulweg) dann kann einem jeder Kinderwunsch vergehen. Hunde widersprechen nicht und wenn man sie richig erzieht sind sie Gold wert.

Mag sein das Hunde auf den Bürgersteig kacken, na und? Kinder kacken bis mindestens zum 2. Lebensjahr in die Windel und wenn man sie lässt auch auf den Teppich oder? Nix mit Stubenrein nach zwei Wochen...

Ich liebe jedenfalls meinen Hund und würde ihn momentan gegen kein Kind eintauschen wollen.
mualie
02.09.2013, 08:22 Uhr
Jaja lexy...
Was bist du denn für ein Mensch???
Sicher selber keine Kinder und jemand der außer einen Hund -der wohlgemerkt nicht widersprechen kann- nichts anderes in seinem leben hat. Wie traurig. Ja genau, Hunde widersprechen nicht, und genau ungesellschaftlich bist du sicherlich auch.
Wegen Leuten wie dir ist die Gesellschaft so kinderunfreundlich geworden. Junge, junge...

Ich hoffe es gibt nur wenige Menschen die so denken wie du, unmöglich!!!!
Retupmoc
02.09.2013, 09:12 Uhr
Wegwerfgesellschaft
Und da haben wir ihn wieder - den gewünschten Zoff. Heute Hundebesitzer gegen Kinder- "Besitzer"! Gestern waren es Alte gegen Junge oder Arbeitslose gegen Mittelständler.

Wann bitte wacht Ihr auf und merkt nicht, wie man Euch vera....? Natürlich ist jeder Hundekot auf der Straße zuviel. Das liegt daran, das das Ordnungsamt lieber Knöllchen verteilt, als dort genauer hinzuschauen. Wenn der erste Hundebesitzer 500 Euro gelöhnt hat, wird es das nächste Herrchen merken.

Allerdings rate ich jedem, der der Meinung ist das unsere wohlerzogenen Kinder anders sind, einmal NACH der Hofpause auf einen städtischen Schulhof zu gehen. Da kann man viel mehr weggeworfenen Müll sehen. Oder Samstag vormittag nach der Nachtschicht bei MCD.

Summasumarum - wem hilft die ganze Diskussion? Richtig - sie lenkt von den eigentlichen Themen wie Kriegsgefahr, Altersarmut, Strompreisen usw. ab.
Quietschferkel
02.09.2013, 09:18 Uhr
Mal so angemerkt
Dass mir der Hund das Liebste sei,
sagst Du, o Mensch sei Sünde.
Ein Hund bleibt Dir im Sturme treu,
ein Mensch nicht mal im Winde.
Ronner1980
02.09.2013, 10:08 Uhr
Äpfel und Birnen
Hier werden Äpfel mit Birnen verglichen.

Ein Hund ist sicher ein treuer Freund, diesen jedoch mit einem Kind zu vergleichen halte ich für einen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen. Wenn ein Hund alles ändern könnte, was ER wollte, sehe die Situation sicher anders aus.

Jedes Elternpaar, welches mühsam ein Kind groß zieht verdient Respekt und Anerkennung. Meine Kinder haben nie auf den Teppich gemacht, können sich inzwischen vorzüglich mitteilen und werden sicher zukünftig für Ihre Eltern einstehen. Wenn ich an die Altersarmut und all die Herrchen denke, welche lieber einem Hund ein Lätzchen umbinden als sich der mühvollen Aufgaben der Kindeserziehung zu widmen, schaudert es mich.
Ronner1980
02.09.2013, 10:09 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert.
I.H.
02.09.2013, 12:48 Uhr
Die Lügen der Hundenarren
Hier eine kleine Auswahl der dreisten Lügen der Hundeliebhaber die jeder kennt:
„Mein Hund tut so etwas nicht!“
„Er wollte doch nur spielen!“
„Es gibt keine Kampfhunde!“
„Sie hätten eben sein Revier nicht betreten dürfen!“
„Ich lasse Hundekot nie liegen!“
„Der Hund ist der beste Freund des Menschen!“

Diese Sprüche kommen hauptsächlich von Hundemamas und Hundepapas, die mit den Ansprüchen der sozialen Interaktion mit Menschen überfordert sind. Rettungs-, Blinden-, Jagd-, Schäfer- und Suchhunde sind wichtig und sinnvoll. Rottweiler im Kinderzimmer oder Pitbulls am Spielplatz sind das aber sicher nicht.

Hunde gehören nur in die Hände von Leuten, die sie brauchen und die sich damit auskennen. Hunde gehören nicht in die Hände von Leuten, die sie vermenscheln und die andere Leute mit ihnen belästigen. Auf fremden Grundstücken und im öffentlichen Raum gehören Hunde grundsätzlich an die Leine.
othello
02.09.2013, 12:51 Uhr
Hundekot und mehr
Hundekot, Sexklinik,vielleicht noch Jendricke, da ist gut lamentieren, da gibt es die meisten Kommentatoren mit dem entsprechenden Niveau. Wenn diese Kommentatoren der Querschnitt der Nordhäuser Bevölkerung ist, dann wundert mich hier nichts mehr.
h3631
02.09.2013, 13:29 Uhr
Lexi 1447, Kinder sind besser
Kinder sind besser als Hunde. Hunde können für sein Herrchen keine Rente verdienen, aber Kinder.Lexi 1447 Ihr Kommentar ist abartig.
ente aus ndh
02.09.2013, 18:26 Uhr
thema verfehlt
In dem artickel ging es doch eigendlich um die ernährung des hundes,stattdessen wird hier fleißig über hundehaufen auf dem gehweg gelabert.als ob es nichts wichtigers gibt
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