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Fr, 11:41 Uhr
28.02.2014

Bewerbungen

Am Vormittag war in der Verwaltung des Kyffhäuserkreises ein Submissionstermin angesetzt. Eigentlich ein normaler Vorgang, doch diesmal war es etwas anders...


Schließlich endete punkt 11 Uhr die Bewerbungsfrist für die künftige Betreibung des Kyffhäuserdenkmals. Insgesamt gingen drei Bewerbungen ein. Die Angebote werden geprüft und der Zuschlag soll Mitte März erteilt werden.

Einer der Bewerber ist die Kur GmbH, eine 100prozentige Tochter der Stadt Bad Frankenhausen. Deren Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) gab persönlich kurz vor Abgabeschluss das Angebot der Kur GmbH im Landratsamt ab. Das Konzept zur Betreibung des Kyffhäuser-Denkmals wurde gemeinsam mit der Burghof Kyffhäuser Betreibergesellschaft mbH erstellt.

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Das Angebot ist so aufgebaut, dass sich die Kur GmbH um die Betreibung beworben hat und im Konzept darauf hinweist, dass sie bei einem Zuschlag bestimmte Leistungen, wie die Betreibung des Bistros oder des Museumsshops an die Burghof Kyffhäuser Betreibergesellschaft mbH abgeben wird. „Wir haben mit dem Betreiber des Burghofes einen absoluten Experten dabei und könnten zukünftig gemeinsam das Kyffhäuser-Denkmal aus seinem schlechten Image heraus holen“, so der Bürgermeister der Kurstadt Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD).

„Wir haben sehr ausführlich und konstruktiv das Thema um die Bewerbung in den zuständigen Gremien beraten. Und ich bin froh, dass wir einstimmig zu dem Ergebnis gekommen sind, trotz aller Widrigkeiten ein Angebot zur Betreibung des Kyffhäuser-Denkmals abzugeben. Ein solch bedeutendes Nationaldenkmal gehört in die öffentliche Hand und sollte nicht privaten Betreibern überlassen werden, die nur nach Gewinnmaximierung aus sind“, so Strejc weiter.

Die Stadt Bad Frankenhausen hatte lange mit sich gerungen, ein Angebot überhaupt abzugeben. Letztmalig tagte gestern Abend der Verwaltungsrat und beschloss die Bewerbung. „Wir wissen, dass wir aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen in diesem Jahr Verluste einfahren werden. Aber mittel- und langfristig gesehen, sind die Synergie-Effekte bei einer Betreibung durch uns, für unsere Kurstadt Bad Frankenhausen sowie der gesamten Kyffhäuser-Region positiv zu bewerten“, so Bürgermeister Matthias Strejc.

Die Stadt Bad Frankenhausen hat ein sehr umfangreiches Betreiber-Konzept zum Kyffhäuser-Denkmal in den letzten Wochen erstellt. Das Papier umfasst 40 Seiten, auf denen die zukünftige Betreibung des Denkmals dargestellt wird. „Wir werden wahrscheinlich nicht aufgrund der Höhe unserer Konzessionsabgabe den Zuschlag bekommen. Aber inhaltlich und fachlich sind wir der Auffassung, ein wirklich sehr gutes Betreiberkonzept erstellt zu haben, was insgesamt der Kyffhäuser-Region in den nächsten Jahren deutliche Vorteile bringen wird“, so Strejc weiter.

Nun heißt es abwarten. Denn Ende März will der Landkreis entscheiden, wer den Zuschlag für die Betreibung des Kyffhäuser-Denkmals ab dem 14. April 2014 für die nächsten sechs Jahre bekommen wird.
Autor: red

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