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Mi, 12:20 Uhr
09.04.2014

Sozialkonferenz begonnen

Eine Sozialkonferenz zum Thema "Frühe Hilfen für Kleinstkinder im europäischen Kontext" begann heute in Sondershausen. Im Beisein vom Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit, Dr. Hartmut Schubert (SPD) Hier kn mit ersten Einzelheiten...

Vertreter aus Olkusz (Polen), Bistrita-Nausaud (Rumänien) und dem Kyffhäuser diskutieren im Ferienpark Feuerkuppe auf dem Straußberg bei Sondershausen. Vertreter aus Kalusch (Ukraine) haben wegen der politischen Unruhen leider absagen müssen.

Heute fand bei dieser Veranstaltung eine Premiere statt. Auch wenn er noch nicht offiziell eröffnet wurde, es war die erste Veranstaltung in dem Ende des letzten Jahres geschaffenen Kinosaals. Erster offizieller Redner nach der Anmoderation durch Michael Kriese von der VHS Kyffhäuserkreis, war der Staatssekretär.

Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Dr. Schubert sagte: „Kinder brauchen Schutz und Fürsorge, auch über die Ländergrenzen hinweg. Frühe Hilfen sind dabei ganz besonders wichtig. Je frühzeitiger wir Kinder in ihrer Entwicklung stärken und notfalls auch schützen können, desto größer sind die Chancen für eine gute Entwicklung. Mit der Einführung des neuen Bundeskinderschutzgesetzes in Deutschland im Jahr 2012 wurde die Förderung der ‚Frühen Hilfen‘ verankert. Das Thüringer Sozialministerium sieht darin eine Bestätigung der eigenen Bemühungen, neben dem intervenierenden Kinderschutz vor allem die Prävention zu stärken.“

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Laut Staatssekretär Dr. Schubert geht es nicht nur darum, einzugreifen, wenn das Wohl eines Kindes oder Jugendlichen gefährdet ist. „Vielmehr geht es darum, alles zu tun, damit es erst gar nicht soweit kommt. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der frühkindlichen Entwicklungsphase, da diese die weitere Entwicklung entscheidend bestimmt. Bei einem guten Start haben Kinder beste Chancen ‚Stark fürs Leben‘ zu werden.

Unter dem Stichwort ‚Frühe Hilfen‘ sollen Schwangere, Mütter, Väter und Familien frühzeitig und wirkungsvoll unterstützt werden. Ziel ist, dass Kinder auch in belastenden Lebenssituationen gute Startbedingungen haben.“

Auch auf das Thema Hebammen ging Dr. Schubert ein. Er sagte, das Problem müsse bundesweit gelöst werden.

Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Europa lebt von seiner Vielfalt und in dieser liegt Risiko und Chance zugleich. Ein partnerschaftliches Miteinander kann nur entstehen, wenn Kontakte gepflegt und gelebt werden. Deshalb möchten wir unsere diesjährige Partnerschaftsbegegnung mit unseren delegierten Vertretern aus Polen und aus Rumänien nutzen, um uns im Rahmen der ersten europäischen Sozialkonferenz des Kyffhäuserkreises zu dem Thema: „Frühe Hilfen für Kleinstkinder im europäischen Kontext“ zu verständigen, so Landrätin Antje Hochwind SPD.

Es wird interessant werden, so Hochwind bereits im Vorfeld der Veranstaltung, wenn die anwesenden Landesvertreter in ihren Präsentationen die Angebote ihres Landes vorstellen. Auf dieser Grundlage ist es möglich, Erfahrungen auszutauschen und Wertvorstellungen im Kinderschutz zu diskutieren.

Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Erste Referentin der Sozialkonferenz war Jutta Gebauer, die Netzwerkkoordinatorin des Kyffhäuserkreises für frühe Hilfen

Kinder brauchen unseren Schutz, auch über die Ländergrenzen hinweg, so Hochwind. Frühe Hilfen haben hierbei eine hohe Bedeutung, denn je frühzeitiger wir Kinder in ihrer Entwicklung stärken und notfalls auch schützen können, desto größer sind die Chancen für ein gelingendes Aufwachsen.

Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auch unser Thüringer Ministerium für Soziales, Familie und Gesundheit macht sich schon seit Jahren für den Kinderschutz stark, wofür wir als Landkreis sehr dankbar sind, so Hochwind abschließend.

Hochwind sagte zum Thema ukrainische Delegation: „Wir sind mit dem Herzen bei Euch in dieser schweren Situation im Land.
Abschließend würdigte Hochwind die enge Zusammenarbeit, besonders bei der Jugendarbeit zwischen den Partnerregionen Polens und Rumäniens

Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Musikalisch war die Veranstaltung von Matthias Deichstetter und Alexander Grüner eröffnet worden.


Hintergrund:
Das Bundeskinderschutzgesetz wird durch die Bundesinitiative „Frühe Hilfen und Familienhebammen“ begleitet. Deren finanzielle Ausstattung durch den Bund beläuft sich innerhalb der Laufzeit von 2012 – 2015 auf insgesamt rund 4,4 Millionen Euro, die den Thüringer Kommunen für den Ausbau von „Frühen Hilfen“ zur Verfügung stehen. Die Landeskoordinierungsstelle zur Bundesinitiative begleitet und unterstützt die Entwicklung in den Landkreisen und kreisfreien Städten.

Damit bestätigt die Bundesinitiative den in Thüringen seit langem eingeschlagenen Weg. Das Land setzt nämlich nicht erst seit dem Bundeskinderschutzgesetz verstärkt auf Prävention und frühzeitige Unterstützung. Seit 2007 wird von der Landesregierung im Rahmen der örtlichen Jugendförderung der Einsatz von Familienhebammen gefördert. Ebenfalls seitdem unterstützt Thüringen finanziell die regionale Kooperation und Vernetzung aller kinderschutzrelevanten Akteure auch über die Ressortgrenzen der Jugendhilfe hinaus.

Für die Jahre 2013 / 2014 wurde zusätzlich zur Bundesinitiative ein Landesprogramm aufgelegt. Aus diesem fließen noch einmal rund 1,6 Millionen Euro in die Thüringer Kommunen. Damit werden weiterführend der Ausbau von Netzwerkstrukturen der familiennah arbeitenden Fachkräfte, die Qualifikation weiterer Familienhebammen und Familien-Gesundheits-Kinderkrankenpflegerinnen, aber auch Maßnahmen der Qualitätssicherung wie beispielsweise Fortbildungen gefördert.

All diese Anstrengungen dienen dazu, nicht nur Eltern die Unterstützung anzubieten, die sie benötigen, sondern die Angebote auch so zu gestalten, dass sie die Familien erreichen. Leicht zugängliche und qualifizierte Informationen, wie sie die Thüringer Kinderschutz-Homepage www.kinderschutz-thueringen.de bietet, spielen dabei für Ratsuchende wie vermittelnde Fachkräfte eine ganz entscheidende Rolle.
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialkonferenz begonnen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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