So, 11:15 Uhr
27.04.2014
Zweierlei Maß?
Das Nordthüringer Straßenbauamt in Leinefelde scheint mit unterschiedlichen Maßstäben ran zu gehen. Hier ein jüngeres Beispiel aus Ebeleben und kn fragt die Kreisverwaltung, soll das so akzeptiert werden?...
Am 1. Mai wird ja offiziell ein weiteres Stück des Unstrut-Werra-Radwegs (UWR) übergeben werden. Im Vorfeld stieß kn eine Stelle des Weges der eine erhebliche Sicherheitslücke beinhaltet.
Auf den ersten Blick ist diese Straßenquerung des UWR über die Bundesstraße 249 am Ortseingang von Ebeleben aus Richtung Sondershausen sehr gut gesichert, aber nur auf den ersten Blick. Denn das Problem dieser Straßenquerung liegt daran, dass sie unmittelbar hinter einer Kurve liegt.
Fotoausschnitt Google Earth
Auf dem Kartenausschnitt schön zu sehen, der UWR (schwarz gestrichelt) führt hinter einer Kurve auf einer viel befahrenen Bundesstraße über die Straße, die für die Radfahrer nicht mal sehr gut einsehbar ist. Schlimmer noch, denn viele einheimische Auto- und Lkw-Fahrer kennen diesen Bereich und wissen, dass es hier noch keine Bebauung gibt, und halten sich so kurz nach dem Ortseingang bei weitem nicht an irgendwelche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auch wissen die Wenigsten, dass hier ein Radweg kreuzt.
Für Kinder und ältere Bürger, die micht so schnell über die Straße kommen eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle. Was kn dann allerdings aus der Stadtverwaltung Ebeleben erfahren hat, überraschte dann völlig.
Sowohl Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), als auch Ordnungsamtsleiter Thomas Gelhaar, äußerten übereinstimmend, ja, wir wollten an der B249 vor der Qurerung des UWR ein Warnschild Vorsicht Radfahrer aufstellen. Der Pfosten war auch schon gesetzt. Das Aufstellen dieses Schildes war auch von der Polizei ausdrücklich befürwortet worden. Auf Betrieben des Nordthüringer Straßenbauamtes musste der Pfosten sogar wieder entfernt werden. Die Sicherheit der Radfahrer scheint nicht weiter interessant zu sein.
Überraschend allerdings, was kn jetzt in Kleinfurra auf der Straße L1034 (Wipperdorf – Sondershausen) entdeckte. Hier wechselt gerade mal an einer sehr übersichtlichen Stelle der Radweg auf die Straße (Ende Radweg) und was steht da? Richtig, das Verkehrszeichen Vorsicht Radfahrer!
Die Straße ist hier an der Stelle schnurgerade. Da hier am Ortsausgang km Fußgänger zu sehen sind, können Radfahrer schon von Weitem von den Kraftfahrzeugführern erkannt werden. Auch die Radfahrer können mit einem Blick zurück sehr gut erkennen, ob da sich ein Fahrzeug nähert.
Angesichts dieser Verhältnisse muss man ernsthaft fragen, wird hier mit unterschiedlichem Maß bei der Sicherheit der Radfahrer gearbeitet? Und die B249 ist mit Sicherheit stärker befahren als die L1034. Werden hier mal wieder unterschiedliche behördliche Auslegungen zwischen Landstraßen und Bundesstraßen praktiziert? Hier sollten sich die Behörden nochmals zusammensetzen, so Straßenbauamt, Verkehrsministerium und Landratsamt, denn wie sagt der Volksmund so schön, Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.
Autor: khhAm 1. Mai wird ja offiziell ein weiteres Stück des Unstrut-Werra-Radwegs (UWR) übergeben werden. Im Vorfeld stieß kn eine Stelle des Weges der eine erhebliche Sicherheitslücke beinhaltet.
Auf den ersten Blick ist diese Straßenquerung des UWR über die Bundesstraße 249 am Ortseingang von Ebeleben aus Richtung Sondershausen sehr gut gesichert, aber nur auf den ersten Blick. Denn das Problem dieser Straßenquerung liegt daran, dass sie unmittelbar hinter einer Kurve liegt.
Fotoausschnitt Google Earth
Auf dem Kartenausschnitt schön zu sehen, der UWR (schwarz gestrichelt) führt hinter einer Kurve auf einer viel befahrenen Bundesstraße über die Straße, die für die Radfahrer nicht mal sehr gut einsehbar ist. Schlimmer noch, denn viele einheimische Auto- und Lkw-Fahrer kennen diesen Bereich und wissen, dass es hier noch keine Bebauung gibt, und halten sich so kurz nach dem Ortseingang bei weitem nicht an irgendwelche Geschwindigkeitsbegrenzungen. Auch wissen die Wenigsten, dass hier ein Radweg kreuzt.
Für Kinder und ältere Bürger, die micht so schnell über die Straße kommen eine nicht unerhebliche Gefahrenquelle. Was kn dann allerdings aus der Stadtverwaltung Ebeleben erfahren hat, überraschte dann völlig.
Sowohl Bürgermeister Uwe Vogt (SPD), als auch Ordnungsamtsleiter Thomas Gelhaar, äußerten übereinstimmend, ja, wir wollten an der B249 vor der Qurerung des UWR ein Warnschild Vorsicht Radfahrer aufstellen. Der Pfosten war auch schon gesetzt. Das Aufstellen dieses Schildes war auch von der Polizei ausdrücklich befürwortet worden. Auf Betrieben des Nordthüringer Straßenbauamtes musste der Pfosten sogar wieder entfernt werden. Die Sicherheit der Radfahrer scheint nicht weiter interessant zu sein.
Überraschend allerdings, was kn jetzt in Kleinfurra auf der Straße L1034 (Wipperdorf – Sondershausen) entdeckte. Hier wechselt gerade mal an einer sehr übersichtlichen Stelle der Radweg auf die Straße (Ende Radweg) und was steht da? Richtig, das Verkehrszeichen Vorsicht Radfahrer!
Die Straße ist hier an der Stelle schnurgerade. Da hier am Ortsausgang km Fußgänger zu sehen sind, können Radfahrer schon von Weitem von den Kraftfahrzeugführern erkannt werden. Auch die Radfahrer können mit einem Blick zurück sehr gut erkennen, ob da sich ein Fahrzeug nähert.
Angesichts dieser Verhältnisse muss man ernsthaft fragen, wird hier mit unterschiedlichem Maß bei der Sicherheit der Radfahrer gearbeitet? Und die B249 ist mit Sicherheit stärker befahren als die L1034. Werden hier mal wieder unterschiedliche behördliche Auslegungen zwischen Landstraßen und Bundesstraßen praktiziert? Hier sollten sich die Behörden nochmals zusammensetzen, so Straßenbauamt, Verkehrsministerium und Landratsamt, denn wie sagt der Volksmund so schön, Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch.


