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Do, 19:57 Uhr
15.05.2014

kn-Forum Schiefer Turm (2)

Nachfolgend möchte ich auf den Beitrag von Herrn Schobeß im kn-Forum (kn-Forum Schiefer Turm) bezüglich des schiefen Turms von Bad Frankenhausen reagieren, so beginnt ein weiterer Leserbrief zu diesem Thema...

Herr Schobeß schreibt in seinem Leserbrief, „es wäre schön, wenn der Turm der Oberkirche in Bad Frankenhausen auf eine vernünftige nachhaltige Weise gesichert werden könnte“. Ein „es wäre schön“ reicht von einem gewählten Stadtratsmitglied zu dieser Frage nicht aus. Auf seiner Internetpräsentation nimmt Herr Schobeß für sich in Anspruch, „Politik mit Verantwortung“ betreiben zu wollen. Dann soll er diese Verantwortung bitte auch wahrnehmen.

In seinen Argumenten gegen den Turm verdreht Herr Schobeß so ziemlich alle Gesetzmäßigkeiten des Tourismusgeschäfts. Er leugnet bestimmt nicht, dass der schiefe Turm ein absolutes Alleinstellungsmerkmal mit touristischem Potenzial ist. Aber natürlich kommen noch keine Besuchermassen allein wegen dieser Attraktion in die Stadt. Um dies zu erreichen wäre eine stärkere und vernetzte Vermarktung notwendig. Diese würde sogar durch das thüringer Wirtschaftsministerium gefördert, denn dort glaubt man ebenfalls an das touristische Potenzial des Turms.

Es würde jedoch wenig Sinn machen, ein Projekt verstärkt zu bewerben, dass es nächstes Jahr vielleicht schon nicht mehr gibt. Zunächst muss man das Angebot schaffen bzw. sichern, ehe man es vermarktet. Also ist selbstverständlich zunächst die dauerhafte Stabilisierung vorrangig. Dieselben Argumente gelten für ein Nutzungskonzept. Hier gibt es viele gute und tragfähige Ideen. Aber auch hier muss der erste Schritt vor dem Zweiten gegangen werden.

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Mit der touristischen Vermarktung und einer Nutzung des Turmareals für vielfältige Veranstaltungen wären auch die Kosten der Unterhaltung des Turms zu decken. Zudem steht ein engagierter und ideenreicher Förderverein parat, dessen Arbeit bei einer dauerhaften Rettung des Turms nicht enden würde. Und was die Mehreinnahmen durch Turmgäste betrifft, ist Herr Schobeß klar im Irrtum. Es sind gerade solche Besonderheiten, über die man spricht. Sie halten eine Stadt im Gespräch, sorgen für Aufmerksamkeit und locken weitere Gäste an.

Vielleicht sollte Herr Schobeß diesbezüglich mal im Hotel Residenz nachfragen…
Herr Schobeß macht es sich zu einfach, wenn er den Hausmannsturm als „CDU-Projekt“ darstellt, der einer Sanierung würdig ist. Hingegen wird keine Gelegenheit ausgelassen, den schiefen Turm als Projekt des SPD-Bürgermeisters darzustellen, der sich dort ein Denkmal setzen will? Beide Wahrzeichen der Stadt haben es nicht verdient, zu Objekten politisch motivierter Streitigkeiten gemacht zu werden. Alle sollten an einem Strang ziehen, um beide Wahrzeichen erhalten zu können. Leider haben die CDU-Parteikollegen in der thüringer Landesregierung Herrn Schobeß‘ Sicht der Dinge bereits verinnerlicht. So trägt er auch Verantwortung für die bislang konsequente Verweigerung von Fördermitteln. Das nenne ich allerdings verantwortungslos!

Michael Ritter
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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