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Sa, 15:30 Uhr
09.08.2014

Zeichen gegen Rechts gesetzt

Die Stadt Sondershausen und der Kyffhäuserkreis haben heute der Welt signalisiert, Nazis sind hier nicht erwünscht. Bisher friedlich verliefen Kundgebung und Demonstration...

Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach einer Kundgebung auf dem Lohplatz zogen Vertreter demokratischer Parteien, Vereine und auch erfreulich viele Einzelpersonen vom Lohplatz Richtung Gewerbegebiet Schachtstraße, wo es der NPD gelungen war, eine Genehmigung für eine Großveranstaltung der NPD zu erhalten.

Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der friedliche Zug, der zum Schutz von starken Polizeikräften begleitet wurde, zog bis kurz vor die Auffahrt Ortsumfahrung B4 Sondershausen und wurde dann entsprechend der Antragstellung der Demo hier gestoppt, denn auf der anderen Seite der Ortsumfahrung der B4 befand sich von den Rechtskräften erhaltene Veranstaltungsgelände. Alle dorthin fahrenden Fahrzeuge wurden mir Pfeifen „begrüßt“, als Protest gegen die Veranstaltung.

Aus vielen Teilen des Kyffhäuserkreises war man nach Sondershausen gekommen, um den Nazis zu zeigen, in Sondershausen sind sie unerwünscht. Ob aus Wiehe oder Bad Frankenhausen im Osten bis zum Helbedündorf im Westen war man herbeigeeilt. Über 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dürften dabei gewesen sein.

Neben den „heimischen“ Politikern wie Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) sah man auch die Bundestagsabgeordneten Kersten Steinke (Die Linke) und Johannes Selle (CDU) genau so wie die Landtagsmitglieder Gudrun Holbe (CDU), Manfred Scherer (CDU) und Dirk Adams (B90/Grüne) sowie wie Landtagskandidaten Uwe Ludwig (SPD). Für die teilnehmenden Kreistags- und Stadtratsmiglieder hat kn an Überblick verloren, aber die Bürgermeister von Bad Frankenhausen Matthias Strejc (SPD) und Helbedündorf (Jörg Steinmetz) erkannt.

Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zuvor hatte es die Kundgebung auf dem Lohplatz gegeben. Hier gab Thüringens Sozialministerin (Foto) Heike Taubert (SPD dem „Bündnis gegen Rechts im Kyffhäuserkreis“, das diese Veranstaltung zusammen mit vielen demokratischen Kräften organisiert hatte, moralische Unterstützung. Unter den Rednerinnen und Rednern, die ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus gesetzt haben, auch Susanne Henning Thüringer Landesvorsitzende der Partei Die Linke und Bundestagsabgeordnete Iris Gleicke (SPD).

Ausgepfiffen auf dem Lohplatz (21 MByte)

Vor dem Aufbruch geübt

Hochwind forderte, "wir müssen nicht nur Zeichen setzen, sondern es muss auch gelingen eine juristische Bekämpfung der rechten Kräfte möglich zu machen". Es kann nicht sein, dass wir nur hier vor Ort den Kampf gegen rechte Kräfte richten müssen.

Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hier wurde ausgepfiffen.

Bürgermeister Kreyer betonte, Europa ist uns wichtig und verwies auf die im Ferienpark Feuerkuppe stattfindende internationale Jugendbegegnung. Neben Steffi Wiegleb vom evangelischen Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen sprachen auch Gäste vom Bündnis gegen Rechts in Sangerhausen und das es gelungen ist, dass rechte Kräfte nicht mehr in den Stadtrat kamen und aus Berga-Kelbra, wo die NPD-Veranstaltung ursprünglich stattfinden sollte.

Ausgepfiffen (15 MByte)
Nach dem Eintreffen auf der Schachtstraße wurden getreu dem Leitspruch der Veranstaltung "bunt statt braun" viele Luftballons in den Himmel gestartet.

Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach der offiziellen Verkündung des Endes der Veranstaltung versuchten einige Demonstranten die Schachtstraße wieder völlig dicht zu machen. Durch Polizeikräfte gelang es - ohne Gewalt anwenden zu müssen - die Demonstanten soweit zurück zu drängen, dass der wieder einsetzende Straßenverkehr einseitig aufgenommen werden konnte, was für die Beamten bei vorbeifahrenden Lkw nicht ungefährlich war.
Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Zeichen gegen Rechts gesetzt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

09.08.2014, 15.51 Uhr
henry12 | Kindergarten
Absolut lächerlich, sowohl die rechten Heinis
als auch die ganzen bunten Profilneurotiker.
Das ganze ist ja schon reflexartig.
09.08.2014, 18.57 Uhr
nomos | Ganz einfach
Die Polizei hätte ja Protest in Sicht- und Hörweite zulassen können, so wie es die Gerichte schon unzählige Male bestätigt haben. Das haben die Leute an dieser Stelle eingefordert. Dann hätte sie auch nicht so nah LKW an sich vorbeifahren lassen müssen.
10.08.2014, 02.07 Uhr
ente aus ndh | warum
wird immer nur gegen rechts demonstriert?die linken/linksautonomen verherrlichen zwar nicht die nazidoktrin sind aber sonst auch um keinen deut besser
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