Do, 19:34 Uhr
14.05.2015
Auf zum Orchideenfest nach Günserode
In den letzten sechs Jahren freute sich die Kirchgemeinde Günserode über viele Besucher zum Orchideenfest. Anlass des 1. Festes war die dringend notwendige Dachsanierung der Sakristei. Aber jetzt wurde die Tradition daraus...
Mit den Spenden der folgenden Orchideenfeste, konnten weitere notwendige Maßnahmen durchgeführt werden. Bis hin zur Restaurierung des Altars und der historischen Bilder an der Kanzel des Altars. Dazu gehören fünf kleinere Gemälde, die im Laufe der Geschichte verschollen waren und nach der Wende wieder aufgetaucht sind. Die Bilder haben eine bewegte Geschichte hinter sich und sind nun wieder an ihrer ursprünglichen Stelle am Altar wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Günserode (Foto: Privat)
Am Sonntag, 17. Mai 2015 wird nun das 7. Orchideenfest stattfinden. Die 44 Gemeindeglieder und die Helfer aus dem Ort haben alles vorbereitet. Günserode ist die kleinste der sieben Gemeinden im Pfarramt Bad Frankenhausen II. Es ist wunderschön am Wipperdurchbruch gelegen und bietet mit seinen kalkhaltigen Böden und der sonnigen Lage perfekte Bedingungen für hunderte verschiedener Orchideenarten. Große Flächen sind mit blühenden Orchideen übersät und bieten einen atemberaubenden Anblick. Jedes Jahr kommen viele Besucher aus ganz Deutschland um die Orchideenwiesen zu sehen.
Aber auch der Ort selbst ist mit seinen kleinen über mehrere Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern sehr sehenswert. Die kleine Dorfkirche ragt auf einer kleinen Anhöhe im Zentrum des Ortes über die Häuser hinweg. Seit 1994 sind große Anstrengungen unternommen worden, um in der Kirche wieder Gottesdienste zu feiern. Das Kirchgebäude war stark zerstört und die Gemeinde konnte seit 1979 keine Gottesdienste mehr darin feiern, denn das Dach war teilweise eingestürzt. 1994 wurde wieder ein Gottesdienst gefeiert, der damals noch auf der Baustelle stattfand.
Die Chorturmkirche geht in den ältesten Teilen in das 13. Jahrhundert zurück. Der Kirchenraum und der Kanzelaltar werden dem Ende des 17. Jahrhunderts zugeordnet. Der Taufstein, der noch immer in Benutzung ist, wird auf das Jahr 1567 datiert. Die Kirche hat im Laufe der Jahrhunderte viele Wirren überstanden. Erst im Jahr 1979 musste die Kirchgemeinde nach einem Taufgottesdienst aus der Kirche ausziehen, da die Schäden zu groß waren.
Danach nagte der Zahn der Zeit gewaltig an der Bausubstanz. Das damals übliche Desinteresse an Kirchgebäuden führte dazu, dass aus dieser Kirche beinahe eine Ruine geworden war. Die Aktion Glaube versetzt Berge und damit verbundene Bemühungen der Gemeindeglieder und des damaligen Amtsinhabers und eine Vielzahl von ausgefüllten und bearbeiteten Antragsformularen brachten die Wende für die St.-Nikolaus-Kirche. Dank der vielen Spenden im letzten Jahr konnten wir auch den Verfall der Sakristei aufhalten. Nun ist die Nikolaus-Kirche auch von weitem und von allen Seiten wieder ein echtes Schmuckstück. Dieses Schmuckstück zeigen wir unseren Gästen sehr gern.
Um dieses Anliegen umzusetzen und den Besuchern sowohl die Dorfkirche als auch die vielfältige Natur näher zu bringen, hat der Gemeindekirchenrat im Auftrag der Kirchengemeinde Günserode in Abstimmung mit der Untereren Naturschutzbehörde, das 4. Orchideenfest organisiert. Herr Richter, ein Orchideenkenner aus Günserode, wird in diesem Jahr in einem Vortrag mit Wort und Bild über die Orchideen um Günserode informieren, bevor sie in der Natur zu bewundern sind.
So lädt die Kirchengemeinde Günserode Sie herzlich zu diesem Orchideenfest ein.
Für diesen Tag ist folgender Ablauf geplant.
10.00 Uhr Gottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche
11.00 Uhr Vortrag über die Orchideen um Günserode
12.00 Uhr Mittagessen (Grillwürstchen)
in Anschluss geführte Orchideenwanderungen (Führungen in mehreren Gruppen und zeitversetzt)
ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen am Bürgerhaus neben der Kirche
Wir hoffen, dass dieses Orchideenfest erneut ein Anziehungspunkt für Orchideenfreunde von nah und fern und Gemeindeglieder der Region werden wird. Mit Blick auf die vielen Gäste bitten wir dringend darum, die Grundregeln des Naturschutzes einzuhalten. Auch nach uns soll es noch möglich sein, die Orchideen in ihrem natürlichen Umfeld zu bewundern. Das liegt uns als Kirchengemeinde sehr am Herzen.
Autor: khhMit den Spenden der folgenden Orchideenfeste, konnten weitere notwendige Maßnahmen durchgeführt werden. Bis hin zur Restaurierung des Altars und der historischen Bilder an der Kanzel des Altars. Dazu gehören fünf kleinere Gemälde, die im Laufe der Geschichte verschollen waren und nach der Wende wieder aufgetaucht sind. Die Bilder haben eine bewegte Geschichte hinter sich und sind nun wieder an ihrer ursprünglichen Stelle am Altar wieder für die Öffentlichkeit zugänglich.
Günserode (Foto: Privat)
Am Sonntag, 17. Mai 2015 wird nun das 7. Orchideenfest stattfinden. Die 44 Gemeindeglieder und die Helfer aus dem Ort haben alles vorbereitet. Günserode ist die kleinste der sieben Gemeinden im Pfarramt Bad Frankenhausen II. Es ist wunderschön am Wipperdurchbruch gelegen und bietet mit seinen kalkhaltigen Böden und der sonnigen Lage perfekte Bedingungen für hunderte verschiedener Orchideenarten. Große Flächen sind mit blühenden Orchideen übersät und bieten einen atemberaubenden Anblick. Jedes Jahr kommen viele Besucher aus ganz Deutschland um die Orchideenwiesen zu sehen.Aber auch der Ort selbst ist mit seinen kleinen über mehrere Jahrhunderte alten Fachwerkhäusern sehr sehenswert. Die kleine Dorfkirche ragt auf einer kleinen Anhöhe im Zentrum des Ortes über die Häuser hinweg. Seit 1994 sind große Anstrengungen unternommen worden, um in der Kirche wieder Gottesdienste zu feiern. Das Kirchgebäude war stark zerstört und die Gemeinde konnte seit 1979 keine Gottesdienste mehr darin feiern, denn das Dach war teilweise eingestürzt. 1994 wurde wieder ein Gottesdienst gefeiert, der damals noch auf der Baustelle stattfand.
Die Chorturmkirche geht in den ältesten Teilen in das 13. Jahrhundert zurück. Der Kirchenraum und der Kanzelaltar werden dem Ende des 17. Jahrhunderts zugeordnet. Der Taufstein, der noch immer in Benutzung ist, wird auf das Jahr 1567 datiert. Die Kirche hat im Laufe der Jahrhunderte viele Wirren überstanden. Erst im Jahr 1979 musste die Kirchgemeinde nach einem Taufgottesdienst aus der Kirche ausziehen, da die Schäden zu groß waren.
Danach nagte der Zahn der Zeit gewaltig an der Bausubstanz. Das damals übliche Desinteresse an Kirchgebäuden führte dazu, dass aus dieser Kirche beinahe eine Ruine geworden war. Die Aktion Glaube versetzt Berge und damit verbundene Bemühungen der Gemeindeglieder und des damaligen Amtsinhabers und eine Vielzahl von ausgefüllten und bearbeiteten Antragsformularen brachten die Wende für die St.-Nikolaus-Kirche. Dank der vielen Spenden im letzten Jahr konnten wir auch den Verfall der Sakristei aufhalten. Nun ist die Nikolaus-Kirche auch von weitem und von allen Seiten wieder ein echtes Schmuckstück. Dieses Schmuckstück zeigen wir unseren Gästen sehr gern.
Um dieses Anliegen umzusetzen und den Besuchern sowohl die Dorfkirche als auch die vielfältige Natur näher zu bringen, hat der Gemeindekirchenrat im Auftrag der Kirchengemeinde Günserode in Abstimmung mit der Untereren Naturschutzbehörde, das 4. Orchideenfest organisiert. Herr Richter, ein Orchideenkenner aus Günserode, wird in diesem Jahr in einem Vortrag mit Wort und Bild über die Orchideen um Günserode informieren, bevor sie in der Natur zu bewundern sind.
So lädt die Kirchengemeinde Günserode Sie herzlich zu diesem Orchideenfest ein.
Für diesen Tag ist folgender Ablauf geplant.
10.00 Uhr Gottesdienst in der St.-Nikolaus-Kirche
11.00 Uhr Vortrag über die Orchideen um Günserode
12.00 Uhr Mittagessen (Grillwürstchen)
in Anschluss geführte Orchideenwanderungen (Führungen in mehreren Gruppen und zeitversetzt)
ab 14.30 Uhr Kaffee und Kuchen am Bürgerhaus neben der Kirche
Wir hoffen, dass dieses Orchideenfest erneut ein Anziehungspunkt für Orchideenfreunde von nah und fern und Gemeindeglieder der Region werden wird. Mit Blick auf die vielen Gäste bitten wir dringend darum, die Grundregeln des Naturschutzes einzuhalten. Auch nach uns soll es noch möglich sein, die Orchideen in ihrem natürlichen Umfeld zu bewundern. Das liegt uns als Kirchengemeinde sehr am Herzen.
