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Do, 11:34 Uhr
21.05.2015

Neues vom Unstrut-Werra-Radweg

Wie geht es am Unstrut-Werra-Radweg (UWR) weiter? Für Sie hat kn nachgefragt...

Eigentlich müsste eitle Freude im Landratsamt Kyffhäuserkreis herrschen. Die Ungeduld der Radfahrer ist groß, den neuen Radweg UWR unter die Räder zu nehmen. Am letzten Sonntag wurde die eigentlich schon mal für den November 2015 angekündigte Freigabe des UWR im Bereich Bad Frankenhausen bis Artern vollzogen.

Mit noch mehr Ungeduld warten die Radfahrer auf die Verkehrsfreigabe der Neubaustrecke des UWR Bad Frankenhausen (Teichmühle) bis Sondershausen Berka (Bahnhof). Er wird schon öfter illegal genutzt, weil er eben eine große Erleichterung für die Fahrt zwischen Bad Frankenhausen und Sondershausen ist, vor allem aus Sicht der Verkehrssicherheit.

Aber die Freigabe des Radverkehrs kann aus rechtlichen Gründen nicht erfolgen. Noch liegen nicht alle notwendigen Gutachten im Landratsamt Kyffhäuserkreis zur Abnahme des UWR vor. Bevor die Abnahme nicht erfolgt ist, dürfen auch die Arbeiten zum Aufbringen der Leitlinien nicht erfolgen, wie kn aus dem Landratsamt erfahren hat. Die Gutachten sollen in den nächsten Tagen eintreffen.

Öfter von Bürgern vorgeschlagen: "Stellt doch Schilder auf, Bentzung auf eigene Gefahr." Das dürfen wir aus rechtlichen Gründen nicht machen, so Volker Stietzel vom Landratsamt Kyffhäuserkreis auf Nachfrage von kn. Bei dem Interesse der Bürger hätten wir das schon gemacht, so Stietzel. Die Radfahrer müssen sich also noch gedulden, ehe sie straffrei den UWR zwischen Berka und Bad Frankenhausen benutzen dürfen.

Neues vom Unstrut-Werra-Radweg (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Blick von der Fußgängerbrücke im Borntal auf die künftige Neubaustrecke des UWR.

Eigentlich war ja auch der Baustart für die Neubaustrecke Berka bis Schrader-Straße angekündigt. Noch steht kein konkreter Termin fest. Der mal ins Auge gefasste Baustart Ende mai könnte sich auf Anfang Juni verschieben, so Stietzel. Aber genaues ist noch nicht "spruchreif".
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