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Mo, 12:19 Uhr
07.09.2015
Brandanschlag in Rockensußra

Bildung einer Sonderkommission

Vor wenigen Minuten endete in Sondershausen eine außerordentlichen Pressekonferenz zum Brandanschlag in Rockensußra bei Ebeleben. Hier Thüringens Ministerpräsident Ramelow, Innenminister Poppenhäger und Bürgermeister Vogt mit ersten Stellungnahmen…


Die Pressekonferenz wurde im großen Sitzungszimmer des Landratsamtes Kyffhäuserkreis durchgeführt. Die Leitung der Pressekonferenz übernahm Landrätin Antje Hochwind (SPD). Die Presskonferenz wurde durchgeführt nach der Besichtigung der drei Gebäude in Rockensußra.

Bildung Sonderkommission (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Bildung Sonderkommission (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Obwohl erst seit Freitag darüber nachgedacht wurde, die drei leerstehenden Gebäude eventuell als Flüchtlingsunterkünfte herzurichten, wurden die Dachstühle aller drei Gebäude angesteckt. Erst für den heutigen Abend war ein Termin mit Vermieter, Ortsteilrat usw. um über die Möglichkeit der Nutzung zu sprechen, so Landrätin Hochwind.

Innenminister Dr. Holger Poppenhänger (SPD) geht von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Er verkündete, dass zur Aufklärung eine Sonderkommission gebildet wird und der Staatsschutz ermittelt.



Weitere Einzelheiten wollte Poppenhänger aus ermittlungstechnischen Gründen nicht mitteilen, ebenso wenig wie die beisitzenden Vertreter der Sicherungskräfte.

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) verurteilte die feigen Brandanschläge, bei denen keine Personen verletzt wurden, und ein Überspringen der Flammen auf andere Gebäude verhindert wurde.



Ramelow dankte den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr für ihre schnelle Einsatzbereitschaft bei der Bekämpfung der Brände. Bestürzt zeigt sich Ebelebens Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) vor der Kamera von kn



Weitere Informationen aus der Pessekonferenz
Verurteilung des Brandanschlages und weitere Maßnahmen
Autor: khh

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Kommentare
Steffen Kobrow
07.09.2015, 12:51 Uhr
Richtig so!
Jaaawoll! Sehr gut! Ich hoffe, der/die jämmerliche/-n Brandstifter machen sich jetzt schon nass. Gegen solch ein assoziales Verhalten muss das volle Programm herhalten. Und in ein paar Monaten geht es ab in die JVA! Leben versaut wegen so nem Scheiß! Hervorragend! Richtiges Zeichen der Politik und der Staatsorgane, hier keinen Zweifel an der knallharten Bestrafung zu lassen.
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