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Mi, 08:50 Uhr
23.09.2015
WIR SIND KEINE NAZIS - WIR HABEN ANGST!

Offener Brief an die Landrätin

Mehrere Bürger des Sondershäuser Ortsteils Schernberg haben jetzt einen Offenen Brief an die Landrätin des Kyffhäuserkreises, Antje Hochwind, geschrieben. Wir veröffentlichen das Schreiben...

Offener Brief

Umbau der ehemaligen Regelschule in Schernberg zur Gemeinschaftsunterkunft für etwa 250 Flüchtlinge


Sehr geehrte Frau Landrätin Hochwind,
als Fazit der Bürgerversammlung am 15.09.2015 in Schernberg fordern wir als Bürger:
  • Wir sind gegen die kostspielige Sanierung des Schulgebäudes!
  • Wir sind gegen die Einquartierung von ca. 250 Flüchtlingen in diesem Gebäude!
  • Wir fordern Sie und die Politiker des Landkreises auf, nicht "Mittelsmänner" des Macht­strebens von Frau Merkel zu sein, sondern uns Wähler zu vertreten!
  • Wir fordern, dass das Flüchtlingsproblem in den Krisenländern gelöst wird und dass diejenigen, die daraus Profit ziehen, zur Verantwortung gezogen werden!
Wir möchten kein schlechtes Gewissen eingeredet bekommen, anderen nicht helfen zu wollen. Wir haben auch Angst:
  • Vor radikalen Islamisten!
  • Um die Sicherheit unserer Kinder!
  • Vor den enormen finanziellen Ausgaben und deren Konsequenzen!
  • Vor Gewalt in unserem Dorf, denn die Flüchtlinge sind hier weit weg vom Stadtzentrum!
  • Vor der Spaltung der Dorfgemeinschaft
  • Aufeinanderprallen der Kulturen und Religionen
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Der deutsche Steuerzahler hat enorme Gelder in die Sanierung von Banken gesteckt. Wir müssen übermäßige Ausgaben im Sinne der Wirtschaft und unserer Kinder stoppen. Ihre Aussagen in der Bürgerversammlung haben gezeigt, dass niemand auf das Ausmaß und die Konsequenzen (zum Beispiel Krankheiten, Kriminalität) dieser Flüchtlingswelle vorbereitet ist.

Die Thüringer Landesregierung fordert von den Kommunen und ihren Bürgern nicht nur die Aufnahme der Flüchtlinge, sondern auch die rasche Integration. Dies ist mit dieser enormen Anzahl von Flüchtlingen in Schernberg nicht möglich. Wir wehren uns nicht gegen die Aufnahme und Integration von Flüchtlingen in unserem Ort!

Wir sind bereit, Flüchtlinge in einem den Gegebenheiten entsprechendem Umfang, aufzuneh­men. Unsere Ängste und Bedenken sollen ernst genommen werden. Bisher wurden wir vom Land­ratsamt des Kyffhäuserkreises, von der Stadt Sondershausen, von den Abgeordneten des Bundes- bzw. Landtages mit unseren Problemen im Ortsteil Schernberg allein gelassen. Wir haben die Befürchtung, dass dann, wenn Probleme auftreten, wir wieder im Stich gelassen werden.

Abschließend stellen wir klar: Wir sind keine Nazis oder Rechtsradikale. Wir verurteilen die Verbreitung rechten Gedankenguts und die Diskriminierung des Menschen, aufgrund seiner ethnischen Herkunft, seines Geschlechts, seiner Religion, seiner Weltanschauung, seines Alters, seiner sexuellen Identität und Behinderung.

Mit freundlichen Grüßen

Liane Lange. Detlef Weiß, Kathrin Scholz, Matthias Scholz, Kathrin Werner, Ulf Krell, Daniela Freitag-Krell
Autor: red

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Kommentare
ScampiTom
23.09.2015, 11:19 Uhr
Am Volk vorbei
Allein gelassen wird man gerade überall, Lösungen gibt es nicht wirklich.
Heimatliebender
23.09.2015, 11:36 Uhr
Adressat
Den Sorgen und Nöte, die aus dem offenem Brief sprechen, kann ich nachvollziehen.
Mir stellt sich die Frage, welche Verantwortung trägt die Landrätin an der Situation im Kyffhäuserkreis.
Besser finde ich, wenn jeder Bürger und jede Bürgerin, die aktuell von Ängsten und Befürchtungen geplagt ist, diese in einem Brief formuliert und an die Kanzlerin sendet.
Vielleicht besteht so die Chance, dass die Wahrnehmung von der Realität in den Kreisen, Städten und Dörfern zu neuen Erkenntnissen und Schlußfolgerungen in der Bundespolitik führt.
Wolfi65
23.09.2015, 11:54 Uhr
Na der Verdacht könnte aber aufkommen
"Wir sind keine Nazis......"
Aber wir wollten doch aber alle in Deutschland weltoffen und tolerant sein.
Das heißt auch, mit anderen Kulturen leben zu können, oder vielleicht auch zu müssen.
Platz gibt es doch genug und Geld wird bereitgestellt.
Wo ist da das Problem?
Vielleicht, weil bald neben der Dorfkirche eine Moschee gebaut wird und der Iman zum Gebet ruft?
Oder dass die Frauen bald die Burka tragen und den Männern jeden Wunsch von den Lippen ablesen müssen?
Dass die Mädchen nicht mehr in die Schule gehen dürfen/müssen?
Man sollte sich mehr auf die Neuen Zustände in Deutschland, speziell in Ostdeutschland einstellen.
Ein paar Jahre Eingewöhnung und dann passt das schon.
altmeister
23.09.2015, 12:18 Uhr
Volksvertreter
Auch wenn uns das häufig nicht so vorkommt, egal ob Abgeordneter, Bürgermeister oder Landrat, alle sind Volksvertreter!

Somit wäre es ein Muss für jeden zu diesem Personenkreis gehörenden, des Volkes Meinung zu erfragen und diese weiter zu geben an die höheren Stellen. Aber, so langsam kommt mir alles bekannt vor, das war doch schon mal...

Es werden nur noch Hurra-Meldungen, Zustimmung und Akzeptanz weitergegeben, Sorgen und Probleme werden totgeschwiegen. Konnten die damaligen Kreis- und Bezirksleitungen zu DDR-Zeiten auch super, hat somit wieder eine Renaissance erfahren. Nur, dass heute gleich andere Meinungen und Auffassungen als rechts, braun verteufelt werden.

Manchmal kommt mir unsere jetzige Gesellschaft schon etwas seltsam vor, sehe ich manchmal sogar weniger Möglichkeiten einer freien Meinungsäußerung ohne daraus schmerzhafte Konsequenzen erfahren zu müssen als es zu Erichs Zeiten war. Mir macht so etwas schon so manches Nachdenken.
Johann George
23.09.2015, 12:31 Uhr
Aber Altmeister...
...als nächstes werden Sie doch nicht behaupten wollen, unser schönes Land würde von einer Nationalen Front regiert mit einer Einheitspartei CDULINKSPDGRÜN und die Presse wäre gleichgeschaltet?

Und einzelne lokale Amtsträger würden ihre Macht missbrauchen und ihnen unliebsame Zeitgenossen aus ihren Jobs entfernen? Wollen Sie etwa behaupten, dass die Bürger genau so heucheln wie zu DDR-Zeiten? Eine öffentliche und eine private Meinung haben, die sie tunlichst trennen, um nicht gesellschaftlichen Repressalien ausgesetzt zu werden?
Sagen Sie mal, sind Sie vielleicht ein Nazi?
Eckenblitz
23.09.2015, 13:34 Uhr
Wundern??
da wundert sich jemand, dass es in der heutigen bundesrepublik zugeht, wie in der ehemaligen ostzone. dazu habe ich eine frage: ist die kanzlerin nicht mit der fdj groß geworden, saß sie nicht in der letzten regierung?
hier hätte ich noch ein sehr nettes zitat von george bernard shaw: „die strafe des lügners ist nicht, dass ihm niemand mehr glaubt, sondern dass er selbst niemanden mehr glauben kann.“ ja und dazu sagt man, dass ist die hohe kunst der politik, oder?
altmeister
23.09.2015, 15:26 Uhr
Pack
Sehr geehrter @Johann George, die Fragen kann ich, bis auf die letzte, mit "Ja" beantworten, die letzte verneine ich deutlich.

Es ist aber nicht zu vermeiden, dass ich mich dem sogenannten "Pack" zurechnen lassen muss, auch wenn ich es definitiv nicht befürworte und es daher auch nicht gemacht habe, hinter den Fahnen der NPD herzulaufen.

Ich bin aber ganz klar ein deutscher Patriot, gehöre der am meisten in dieser Welt verfolgten Religion an, bin also Christ, und ich liebe meine Heimat mit ihren Traditionen und Gepflogenheiten, mit ihrer auch manchmal spießigen Moral.
Sind das Gründe, in die rechte Schublade zu kommen?
Johann George
23.09.2015, 15:55 Uhr
Lieber Altmeister, ...
...dann sind wir uns ja weitestgehend einig. Wenn Sie kein Nazi sein wollen, darf ich Sie dann ersatzweise wenigsten als "sogenannter besorgter Bürger" beschimpfen? Das ist in den Augen der geifernden Linksextremen hier und in anderen Foren inzwischen mindesten genau so schlimm ;-)
Micha123
23.09.2015, 17:55 Uhr
Um was geht es hier?
Um was geht es hier denn?

Bekriegen sich hier wieder Nazis und Antifanten? Linke und Rechte?

Es geht hier klar um die Sorgen und Ängste der Schernberger. Und am Ende nicht nur der Schernberger, sondern aller Bürger hier in der Region.
Es sind keine unbegründeten Vorurteile. Relativiert wird hier nichts.

Durch die Unterbringung solcher Massen in einer Schule - da sind doch Probleme vorprogrammiert.
Einige Kilometer weiter ist ein Ferienlager - dort würde man vielleicht sogar 1.000 Menschen unter bekommen. Die Gelder könnte man dort noch investieren und so nicht aus einer Schule ein Heim machen. Dort ist alles vorhanden.

Die Politik (Bund, Land, Kreis, Stadt) der muss einmal langsam bewusst werden, dass man sich an den Meinungen und Wünschen der Bevölkerung orientieren muss.

Und wenn ich höre, dass es in Rockensußra ja auch geht.. dann muss man dort auch was klar stellen. Die Menschen die dort seit Jahren untergebracht sind - sie waren vorher in Freienbessingen. Das Heim dort wurde mehr oder weniger "runter gewirtschaftet".
In Rockensußra sind sie in kleinen Wohnblöcken untergebracht. Also richtige Wohnungen - keine Klassenräume, wo z.b. 30 Menschen übernachten sollen. Ferner gab es dort auch schon Messerstechereien. In der Presse hieß es in der letzten Zeit, dass dort noch nie Vorfälle waren. Man muss nur "google'n" und sieht, dass dies nicht stimmt.

Wie gesagt - in so einer Schule, in so einem kleinen Ort sind die Konflikte vorprogrammiert. Muss das sein? Muss erst etwas passieren? Wird es dort einen 24 stündigen Sicherheitsdienst geben mit mehreren Leuten? Gibt es dann dort ständige Betreuer?
I.H.
23.09.2015, 19:30 Uhr
Rettung der deutschen Sprache
"Wir haben auch Angst:...
Vor Gewalt in unserem Dorf, denn die Flüchtlinge sind hier weit weg vom Stadtzentrum!..."

Kann diesen Dorfslang mal einer in Stadtsprache übersetzen? Was meinen die Dörfler damit?

@George: Ist "Dörfler" okay? "Besorgter Bürger" darf ich ja nicht mehr sagen. Oder soll ich sie "Patriotische Dorfbewohner gegen die Islamisierung von Schernberg nennen"?
Ehrlicher Mensch
23.09.2015, 22:02 Uhr
es sind nicht alle blond!!
Jeder normal denkende, nicht an den Weihnachtsmann glaubende Mensch weiß, dass die Asylanten die gerade in Deutschland oder der EU sich befinden nur die Spitze des Eisbergs sind. Denn ein Ende ist ja nicht in Sicht!! Was passiert wenn Chinesen, Pakistaner, Inder den Weg nach Deutschland zusätzlich suchen? Leider dürfen 99% der Politiker keine eigene Meinung haben, sie sind einfach nur hörig! Sicher glauben einige Parteien, mit den neuen "Deutschen" die nächste Wahl zu gewinnen. Denn die Stimmen von sehr vielen alten " Deutschen" gibt es nicht mehr! Ich hoffe nur, dass alle wenn eine Wahl ansteht hingehen, und wenn dann auf dem Wahlzettel nur Parteien oder Personen drauf stehen, die nicht für "IHR VOLK" kämpfen, sollten Sie einen Strich durch den Wahlzettel machen damit Ihre Stimme nicht als Überhang genau der Partei zu gute kommt, die man nicht mehr wählen wollte!
ndhkg
24.09.2015, 09:46 Uhr
kollateralschäden
sind eingeplant.
Die Auswirkungen dieser Einwanderungspolitik werden wir alle zu spüren bekommen. Die Politiker lässt das kalt. Was sind schon ein paar deutsche Opfer gegen 100.000 neue
Importneubürger.

Die Politiker versuchen uns einzureden das wir diese Fachkräfte dringens benötigen...

Die Länder aus denen die tatsächlichen Fachkrfte fliehen können einen nur leid tun, denn die benötigen ihre Fachkräfte dringender als wir. Beschämend das Deutschland diese Länder noch weiter ausbluten lässt.

Die Hilfe gehört in die Länder wo die Konflikte ihren Ursprung haben und nicht in deutsche Turnhallen.
Gute Nacht Ethik und Moral
ndhkg
24.09.2015, 09:51 Uhr
kollateralschäden
sind eingeplant.
Die Auswirkungen dieser Einwanderungspolitik werden wir alle zu spüren bekommen.
Die Politiker schei....darauf.
Was sind schon ein paar deutsche Opfer gegen 100.000 neue
Importneubürger.
Die Politiker versuchen uns einzureden das wir diese Fachkräfte dringens benötigen...
Die Länder aus denen die tatsächlichen Fachkrfte fliehen können einen nur leid tun, denn die benötigen ihre Fachkräfte dringender als wir.
Beschämend das Deutschland diese Länder noch weiter ausbluten lässt.
Die Hilfe gehört in die Länder wo die Konflikte ihren Ursprung haben und nicht in deutsche Turnhallen.
Gute Nacht Ethik und Moral
Leser X
24.09.2015, 11:01 Uhr
Besser in die Stadt
Es ist sicher keine günstige Lösung, die Unterbringung ausgerechnet in der deutschen Provinz zu organisieren. Dort mag man es nicht, wenn man beim Feuerwehrfest, der Kirmes, beim Fasching oder sonstigen Festen von Opfern deutschen Wohlstandes belästigt wird.

Außerdem ist in den Städten die Infrastruktur günstiger und die Bewohner stehen nicht ganz so schnell unter Schock, wenn ihnen dunkelhäutige Artgenossen begegnen.
Bazinga
24.09.2015, 12:22 Uhr
Leben in der Provinz 2.0
@Leser X: Ihr Kommentar zeigt mehr als deutlich, dass sie vom Leben in den Dörfern wenig Ahnung haben. Die Menschen hier fühlen sich schlichtweg überrumpelt, da jahrelang für nichts Geld da war. Bäume fällt hier nicht der Bauhof, das macht die Feuerwehr an den Wochenenden. Das Essen im Kindergarten kann nicht von der Großküche der Stadt geliefert werden, denn das würde zu teuer werden für die Stadt. Winterdienst ist zu teuer und Geld für ordentliche Beleuchtung ist nicht da. Die Schule wurde aus Kostengründen geschlossen und die Kinder fahren (teilweise auf eigene Kosten) meilenweit zur nächsten Schule, mit zu schweren Ranzen, und dürfen noch umsteigen oder lange warten auf den Anschlussbus. Ich könnte das jetzt noch ewig fortführen ...

Niemand hat hier was dagegen, dass Flüchtlinge herkommen und würde vielleicht auch gerne helfen bei der Integration, aber das muss auch in einem vernünftigen und machbaren Maß erfolgen. Diese Menschen wollen schnell wieder einen geregelten Tagesablauf finden, und suchen Beschäftigung sowie ein Stück Privatsphäre. Das wird bei 250 Flüchtlingen hier nicht machbar sein (in großen Klassenräumen mit keine Ahnung wie vielen Personen).
Mueller13
24.09.2015, 12:37 Uhr
@ Leser X
Genau, die Opfer des deutschen Wohlstands... Das können wir ja ganz getrost in der Kategorie Grütze ablegen. Sie wollen mir also erklären, dass es diesen Leuten so schlecht geht, weil meine Vorfahren und ich etwas auf die Beine stellen?
Dann legen Sie mal los, der Zusammenhang würde mich interessieren.

Und ja, auf dem Dorf zu leben, um den Begleiterscheinungen einer Großstadt zu entgehen, kann durchaus ein Lebensentwurf sein. Manche mögen es einfach nicht mit Kopftuchträgern und deren Lebensphilosophie in enger Nachbarschaft zu leben. Und ich finde es anmaßend von der Politik diesen Lebensentwurf zu zerstören.
Johann George
24.09.2015, 15:03 Uhr
Brathuhn-Patient
"Patriotische Dorfbewohner gegen die Islamisierung von Schernberg" gefällt mir gut. Nehmen wir das doch gleich in die Synonymliste für "Nazis" mit auf.

Vielleicht können Sie mir ja als linker Aktivist auch verraten: was ist eigentlich aus den guten alten "NEOnazis" geworden? Leben die denn noch? Warum hört man von denen so gar nichts mehr? Oder steigen die irgendwann zu richtigen Nazis auf, wenn sie nur lange genug Neonazis waren?
Micha123
24.09.2015, 17:18 Uhr
Lustig machen über Schernberg?
@Johann George

Es ist nicht lustig, wenn Sie sich über die Situation der Schernberger hier amüsieren bzw. dies nutzen für eine Art Selbstdarstellung.

Ich machen Ihnen einmal einen Vorschlag. Lassen wir die Schernberger für Sie spenden.
Sie erhalten gutes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, Rucksack und vor allem genau abgezähltes Taschengeld für Ihre Reise.

Die Reise wird dann beginnen, über Polen führen, das Baltikum, hinein nach Russland. Sie werden viel sehen und erleben. Die Spende beinhaltet sicherlich eine Kamera, mit der Sie Ihre Eindrücke senden können.
Das weite Russland wird Sie lange beschäftigen. Nachdem Sie durch Sibirien gekommen sind, bekommen Sie eine Ecke der Mongolei mit und dann geht es rein nach China.
Von dort aus müssen Sie nur noch eine Grenze überqueren.

Keine Angst, die Schernberger regeln alles und Sie brauchen nichts zu befürchten. In 8.000KM Entfernung erwartet man Sie.
Sie werden für Nordkorea eine Bereicherung sein. Man wird Sie dann mit auf den Bildern sehen, wo der kleine Kim seine Spielzeugwaffen zeigt. Sie können Ihn viel erzählen und es wird seine Unterhaltung bereichern. Aber passen Sie ein wenig auf.. seine Meinung muss manchmal stark schwanken und schnell reagiert er ziemlich brutal. Aber so weit wird es nicht kommen, Sie können sicherlich sehr gut diplomatisch und aus Überzeugung mit Kim umgehen.

Eine Rückfahrt gibt es nicht - warum auch, Sie werden sich dort sehr wohl fühlen.

;-)
I.H.
24.09.2015, 17:45 Uhr
Ach @George
Sie langweilen mich nur noch mit Ihrer Fragegitis samt beigefügter verkorkster Antwort. An Ihrer Stelle würde ich das mal behandeln lassen. Irgendwo muss der neurotische Reflex, hinter jeder Ecke linksextreme Aktivisten auf Nazijagd zu wittern, ja herkommen. Gesund ist das bestimmt nicht.

Was meinen die Patriotischen Dörfler gegen Gewalt im Dorfkrug nun damit, dass sie Gewalt auf ihrem Dorfanger befürchten, weil das Stadtzentrum ja so weit weg ist? Hat das irgendwer verstanden?
Johann George
24.09.2015, 17:48 Uhr
Absolut nicht lustig!
Ich glaube auf diese Reise sollten Sie eher den Bratwurst-Kosmonauten hier schicken.
Schade, dass Ihnen eine gewisse Ironie in meinem Post entgangen ist. Ich kann die Schernberger nämlich sehr gut verstehen und halte sie eben gerade nicht für "Nazis", sondern für vernünftige Leute, die berechtigte Fragen stellen.
othello
24.09.2015, 19:17 Uhr
Christliche Patrioten für Deutschland !
@ Johann George. Der von Ihnen kritisierte @ Altmeister ist ein christlicher deutscher Patriot, welcher sich um die Meinungsfreiheit und insbesondere an die DDR erinnernde Politik Sorgen macht. Die Lügenpresse hat er noch nicht genannt, hat aber auch an diese gedacht. Die christlichen deutschen Patrioten marschieren wieder in den Reihen der PEGIDA, sind natürlich keine Nazis.

Es waren gerade in Thüringen diese christlichen Patrioten, vertreten durch ihre Parteien, welche die Nazis zur Macht verhalfen. Damals waren das Feindbild die Kommunisten, Sozialisten und die Juden, und heute sind es die gleichgeschalteten Politiker mit ihrer „ Lügenpresse“, die dem Flüchtlingsansturm nicht entgegen treten. Auf geht’s, christliche deutsche Patrioten ! Rettet das Christliche Abendland !
PS.: Gott schütze uns vor diesen christlichen Fanatikern !
Glaskugel
24.09.2015, 21:48 Uhr
"Die Schernberger"?
Diese sechs oder sieben Leute sind doch nicht "die Schernberger"!
altmeister
24.09.2015, 22:48 Uhr
Bestätigung
Danke , sehr geehrter @othello, dass Sie durch Ihren Kommentar eine Bestätigung des Inhaltes meines Kommentares gegeben haben!
Es gibt nur noch die beschränkte Einteilung, wie die von Ihnen dargestellte.
----1
25.09.2015, 09:28 Uhr
rand Politik?
Ich höre immer Angst und Entsetzen aus einiger Münder zu sogenannten Rand Partein.Jede Partei hat seine Vor und Nachteile, und deswegen sage ich was soll die Panik mache.
So wird uns doch auch geprädigt keine Sorge wir schaffen das ich Persönlich halte das für ein Witz.
Und daher verstehe ich jede Stadt sowie jedes Dorf wenn man von Angst spricht.
Und all die den sogenannten Gut Bürgern sage ich nur eins
wir sollen eure Meinung Akzeptieren dann Akzeptiert gefälligst auch unsere Meinung.
Wir lassen uns weder von euch noch von der Lügenpresse den Mund verbieten.
Und wenn man jetzt sieht wie mit Geld um sich geworfen wird dann finde ich das zum Heulen.
Rentner und andere Menschen sollen jetzt schon Ihre Wohnungen Räumen für Flüchtlingen ja Bitte wo Leben wir denn kann man so mit uns umgehen NEIN.
Ich hoffe erlich das die Parteien es bei der nächsten Wahl zu spüren bekommen und dieses Mal Richtig.

Dieses Land Deutschland ist nur noch bedauernswert.
Bernd
25.09.2015, 09:36 Uhr
Fakt ist!
Wer hier all diese Kommentare liest und diese auf die gesamte Gesellschaft reflektiert, der kann gut erkennen wie sich das Volk immer weiter spalten.

Da gibt es die eine Seite, die nicht alles glaubt was ihr aufgetischt wird, die kritisch, aber berechtigt hinterfragt und sich um das Wohl der Gesellschaft Gedanken macht und diese auch äußert in ihrem Recht auf Meinungsfreiheit. Und dem entgegen steht die anderer Seite, welche am liebsten jedem ins Wort fällt, welche Tatsachen und Gesprochenes gern mal verdreht und leider alles ohne Argumente, aber dafür mit viel Tamtam und der einen oder anderen Beleidigung versucht nieder zu reden.

Auf welcher Seite sich jeder einzelne sieht, das steht jedem frei, aber die wesentlichen Fakten sollten bei der Entscheidungswahl nicht vergessen werden.

Die Kosten für Unterbringung, Versorgung und Betreuung belaufen sich bei einem Erwachsenen Asylantragsteller auf ca. 25.000€ und bei einen Minderjährigen auf ca. 60.000€ pro Jahr laut BAMF.

Dazu stehen im Verhältnis zum Beispiel in Thüringen eine durchschnittliche Rente von ca. 12.000€ und ein Bruttogehalt für jemanden auf Mindestlohnniveau von ca. 18.000€ pro Jahr. Wobei nicht vergessen werden darf, das von diesen Einnahmen die Behördenangelegenheiten für deutsche Bürger kostenpflichtig sind.

Für ein Kind erhält man ca. 2.200€ im Jahr Kindergeld und zahlt in Thüringen durchschnittlich 3.500€ im Jahr Kita Beiträge.

Des Weiteren ist ein erheblicher Teil der Asylantragsteller krank und kann auch nicht mehr nachgeimpft werden, da gegen viele Krankheiten nur im Kindesalter geimpft oder gar nicht geimpft werden kann. Unter all den Krankheiten ist somit z.B. AIDS, TBC, Krätze und und und vertreten.

Das größte Problem ist jedoch die Religion der muslimischen Asylantragsteller, welche eine Gefahr für die Gesellschaft und nicht nur die christliche Gesellschaft Deutschlands mit sich bringt. Diese Religion in ihrem Grundsatz gilt nur in eine Richtung und wer nicht konvertiert und sich dem Glauben hingibt wird als sogenannten "Ungläubiger" sein Leben durch Freiheitsentzug oder gar Tod verlieren.

All dies sind Fakten, welche sowohl die Regierenden, bis hin zu einigen Kommentatoren, nicht akzeptieren wollen. Wer all diese Ungerechtigkeit und diese Fahrlässigkeit zulässt, der darf sich nicht Volksvertreter nennen, sondern sollte sich schämen.

Deshalb kann ich den Bürgern von Schernberg nur zusprechen, Sie sprechen die Fakten an! Weiter so!

Aber auch weiter so an PEGIDA in Dresden mit über 15.000 Teilnehmern am vergangen Montag und weiter so an die AFD Thüringen mit über 5.000 Teilnehmern am vergangen Mittwoch in Erfurt!
Grenzwald
25.09.2015, 10:58 Uhr
mulmiges Gefühl
Ich kann Ihre Angst verstehen! Ich wohne nicht weit entfernt von Nordhausens zukünftiger Erstaufnahmestelle. Auch ich habe mulmige Gefühle bei den Massen die da kommen (80% Muslime).

http://www.focus.de/panorama/welt/mehrere-verletzte-massenschlaegerei-100-syrer-und-afghanen-pruegeln-sich-vor-leipziger-messehalle_id_4971698.html
Janko
25.09.2015, 12:15 Uhr
@ bernd
fakt ist, dass der islam in seinem grundsatz eine ebenso friedliebende und zur nächstenliebe aufrufende religion ist wie das christentum.

ehe die besorgten bürger jetzt laut auflachen und mich steinigen: bitte sich über den koran informieren. "informieren" bedeutet nicht, vorurteile weiterzuverbreiten.

das problem des islams - wie auch beim christentum und allen anderen religionen - sind die taten der extremisten, welche meinen, im alleinigen besitz der wahrheit zu sein. Ich versichere Ihnen, dass diese - ebenso wie im christentum - einen verschwindend geringen anteil haben. nur HÖRT man von den extremisten eben mehr und auch tatsächlich furchterregendes. den besorgten bürger kommen die greueltaten der ISIS ganz recht, um den ganzen glauben per se zu denunzieren.

ich möchte daran erinnern, dass es auch in der bibel textstellen gibt wie:
"und mose sprach zu ihnen: warum habt ihr alle frauen leben lassen?"
"wenn jemand einen widerspenstigen und ungehorsamen sohn hat, so sollen ihn steinigen alle leute seiner stadt"
"wohl dem, der deine jungen kinder nimmt und sie am felsen zerschmettert"
"du wirst alle völker vertilgen, die der herr, dein gott, dir geben wird."
und so weiter und so fort, und diese vorschriften lebten und leben die christen auch bis zum exzess aus.

fakt ist also, dass man auch dem christentum faschistoide grundzüge vorwerfen kann, und dennoch leben wir mit millionen christen friedlich zusammen.

ich erinnere in dem zusammenhang nur mal an den attentäter von norwegen, anders breivik, welcher durch bomben und mit schusswaffen 77 menschen tötete. er gehörte der evangelischen konfession an.
verbieten wir jetzt das christentum, oder verurteilen wir einzeltäter?
H.Buntfuß
25.09.2015, 13:10 Uhr
Einwurf
Hier möchte ich einmal ein Zitat von Einstein zum Besten geben. Auf wen das zutrifft können sie selber entscheiden. „Der Horizont der meisten Menschen ist ein Kreis mit dem Radius 0. und das nennen sie ihren Standpunkt.
Bernd
25.09.2015, 15:06 Uhr
Vergleich hinkt!
@janko, ich gebe Ihnen absolut Recht, mit Christen kann man wunderbar friedlich zusammen leben!

Bezüglich Ihres Argumentes zum Herrn Breivik, da denke ich sind wir uns einig, das wir sämtliche Einzeltäter verurteilen, wie den islamistischen Anschlag auf Charlie Hebdo oder den islamistischen Anschlag auf das World Trade Center oder den islamistischen Anschlag auf eine Gasfirma in Frankreich inkl. Enthauptung vor den Toren von Lyon, und und und.

Aber in keinster Weise sind wir uns einig im Vergleich des heutigen Christentum mit dem heutigen Islam. Das Christentum hat eine Reform erlebt, welche dem Islam bisher nicht gegönnt war. Immer mehr Muslime verfallen diesem radikalen Glauben und genau im Gegensatz zum Christentum ist diese Religion des Islam im Heute und Hier nicht tragbar. Ja es gab im Christentum Steinigungen, Kreuzigungen, Hexenverbrennung etc., aber all das ist zum Glück Geschichte aus der Vergangenheit. Blicken wir jedoch heute auf Islam geprägte Regionen, dort herrscht eine Menschen unwürdige Brutalität, von Amputationen bis hin zur Enthauptung, von Steinigungen bis hin zu Vergewaltigungen und und und. Der Islam akzeptiert nur solange eine anderen Religion, wie der Anteil der Muslime in der Minderheit ist. Einmal an der Macht, nimmt der Islam die von Ihnen benannten faschistoide Züge an!

Wenn Sie also den Bürgern in Schernberg, oder wo auch immer in Deutschland, etwas erklären wollen, dann versuchen Sie nicht mit irgendwelchen irrelevanten Behauptungen diese Bürger zu domestizieren, sondern erkennen Sie das Fehlverhalten und die Fahrlässigkeit der Politik an, welche Deutschland ins offene Messer laufen lässt.

Und damit Sie sich nicht nur zu einem Fakt äußern müssen, würde mich interessieren, wie Sie die Ungerechtigkeit der Politik rechtfertigen, welche Milliarden für Asylantragsteller bereitstellt, die der deutsche Steuerzahler sein Leben lang einzahlen durfte. Im Gegensatz dazu jedoch nichts in die Kinder- und Familienpolitik investiert und unsere Rentner sowie Pflegebedürftigen mit einem lächerlichen Betrag abserviert?
Janko
25.09.2015, 15:57 Uhr
@bernd
Zu der von Ihnen angeprangerten ungerechtigkeit kann ich nichts sagen, da ich sie ähnlich sehe.
Man kann den bürgern unseres landes tatsächlich nicht vernünftig erklären, warum ein gebäude seit jahren leer steht, weil kein geld da ist, um es zum beispiel zu einem barrierefreien, betreuten wohnheim umzubauen, der bürger dann aber sieht, wie dasselbe gebäude für flüchtlinge hergerichtet wird. Natürlich muss sich der bürger fragen: warum nicht früher und warum für die und nicht für mich?
Das ist jedoch ein fehler der poltik. Dafür können die flüchtlinge nichts, die zu uns kommen.

Die besorgten bürger machen einen denkfehler: sie denken, das geld, das JETZT für die flüchtlingshilfe bereitgestellt wird, würde, wenn es nicht in die flüchtlingshilfe gesteckt würde, ihnen zugute kommen. Oder einfacher, wie ich einen PEGIDA-mitläufer schon in den anfängen der anti-islambewegung fragte: "Meinen Sie, wenn von heute auf morgen die flüchtlingshilfe eingestellt würde, dass dann übermorgen die kita-gebühren gesenkt werden?"
Die antwort ist "nein" - die bundesregierung würde das geld, das sie jetzt scheinbar ja "doch auf einmal hat", niemals stattdessen ihren bürgern zugute kommen lassen. Und auch das ist nicht die schuld der flüchtlinge.

In unserem land läuft sozial und kulturell schon seit langem einiges schief. Auch das ist nicht die schuld der flüchtlinge und wird nicht davon besser, dass man ihre unterkünfte anzündet.
Aber nur, weil auch ich finde, dass in unserem land sozial- und kulturpolitisch schon lange fehlentscheidungen getroffen wurden, würde ich niemals mit auf die thügida-demonstrationen gehen. Ich habe mit etlichen versucht zu argumentieren, dass jemand, der einer NPD-flagge hinterher läuft, eben genau das ist: ein mitläufer, ein mitläufer mit rechts. Dann kommen antworten wie "ehe ich überhaupt nichts unternehme, unternehme ich lieber mit rechten was".

Das finde ich nicht hinnehmbar.

Die vielen, vielen ungerechtigkeiten, welche es bei uns gibt entzünden sich nun anhand der flüchtlingsdebatte, also auf den rücken der schwächsten, welche für die seit jahren und jahrzehnten verfehlte politik der bundesrepublik überhaupt nichts können. Keinem deutschen würde es besser gehen, wenn es die flüchtlinge NICHT gäbe. Also kann man ihnen auch helfen. Diesen gedankengang nachzuvollziehen sind nur leider die wenigsten in der lage, sondern laufen eben als besorgte bürger hinter der NPD her und/oder verbreiten die mär, warum man "mit DENEN" nicht zusammenleben könne, weil sie eigentlich nur darauf lauern, einem den kopf abzuschneiden. Ihrer argumentation zufolge, bernd, könnte ich niemals mehr zu meinem lieblingskebap-imbiss gehen und eine runde mit dem betreiber schnacken, weil ich eigentlich angst haben müsste, er packt mir ungläubigen arsen ins essen.
Der islam als religion ist nicht so, wie Sie ihn darstellen. Sie schließen von extremisten auf die allgemeinheit.
othello
25.09.2015, 17:57 Uhr
@Janko mit Schönfärberei
Lieber @ Janko. Ihre letzte Antwort für @ Bernd kann ich nur unterstreichen und dafür Daumen hoch. Ich erinnere mich, wie wir in der Vergangenheit als Kommentatoren wegen der Religion, auch manchmal unterhalb der Gürtellinie, aneinander geraten sind.Leider muss ich aber wieder Ihr Religionsverständnis, welches Sie als Agnostiker haben, kritisieren. Mir ist dabei auch klar, dass ich Sie nicht überzeugen kann. Sie selbst haben festgestellt, dass auch die Bibel, je nach Auslegung, faschistoide Züge an sich hat. Wie Recht Sie haben ! Alle drei Religionen, die sich auf ihre heiligen Schriften beruhen, haben diese Züge an sich. Es kommt halt nur auf die Auslegung an. In diesem Sinne haben Teile der christlichen Religionen viele Zugeständnisse an die Aufklärerische, Humanitäre Gesellschaft gemacht. Auch wissenschaftliche Erkenntnisse kommen in ihren Bibelauslegungen zum Tragen. Vor allem die Trennung von Staat und Religion in weiten Teilen der aufgeklärten Gesellschaft haben sie dazu regelrecht gezwungen. Aber leider gibt es kein einheitliches Bild dieser Religionen. Es gibt die Angepassten, die es nicht mehr so genau nehmen, mit ihren heiligen Schriften, wie wahrscheinlich ihr Mann im Döner-Imbiss oder viele Christen, die nur hin und wieder mal in die Kirche gehen und auch nicht viel von den Dogmen ihrer Kirche halten. Zwischen den Religionen gibt es so viele Unterschiede, dass man bezogen auf den Extremismus dieser Religionen nicht von einer Minderheit sprechen kann. Der Zusammenhalt der vieler arabischer Staaten und der verfeindeten Gruppen beruht auf ihrer Glaubensauslegung. Neben Machtpolitischen Aspekten sind die Ursachen in ihrem kriegerischen Verhalten in der Religion begründet. Also keine Minderheiten gehen hier aufeinander los.Werden in diesen Ländern nicht auch Christen und vor allem die wenigen Atheisten verfolgt ?
Diese unterschiedlichen Religionsauffassungen werden auch bei uns ein Problem und werden sich noch verstärken. Ich meine nicht, diese irren Salafisten und IS-Krieger. Nein, auch im kleinen menschlichen Zusammenleben es zwischen ihnen und der deutschen Gesellschaft Auseinandersetzungen geben. Warum wohl sind ständig Islamkonferenzen notwendig ?
Bezogen auf Deutschland sind die Extreme des Islam wirklich auf eine Minderheit beschränkt, aber bezogen auf das Weltgeschehen sicher nicht. Auch das Judentum ist gespalten, wie das Beispiel der orthodoxen Juden bestens belegt. Auch zwischen ihnen gibt es Auseinandersetzungen darüber, wer wohl der beste Jude ist. Auch in Deutschland !
Das Christentum ist auch nicht gerade ein Vorzeigeprojekt in der heutigen Zeit, in seiner unterschiedlichen Religionsauslegung. Die vielen christlichen Religionsgemeinschaften könnten unterschiedlicher nicht sein und von Minderheiten in bestimmten Weltteilen kann schon gar nicht gesprochen werden. Nur einige Beispiele ! Das katholische Polen und andere sich auf das Christentum berufende Länder, wollen keine Muslime in ihren Ländern aufnehmen.
Im Putin-Russland wird die Russisch Orthodoxe Kirche zu einem staatstragenden Element.
In Klöstern werden Krieger ausgebildet und mit dem Segen der Kirche bedacht. Ein Gesetz zum Schutz der „ Religiösen Gefühle“ wurde verabschiedet, mit der Konsequenz, dass Künstler zu Straftätern werden und die „ christlichen Bilderstürmer“ durch dieses Gesetz verschont werden.
Die Liste der christlichen Intoleranz in diesen Ländern könnte ich noch beliebig fortsetzen.
Auch in Deutschland ist das christliche, muslimische und jüdische Verhalten nicht nur von Friede,Freude,Eierkuchen bestimmt. Aber dieses wäre eine neue Debatte.
Janko
25.09.2015, 19:01 Uhr
lieber othello,
ich verspreche Ihnen, sollte ich jemals von einem religiösen eiferer, egal welcher konfession, den kopf abgeschnitten bekommen, werden meine letzten worte sein: "sch**e, ich blöder atheist, othello hatte doch recht".
war'n spaß.
aber ich freue mich, dass wir zumindest, was die flüchtlingskrise angeht, gleich ticken. es ist niemals alles schlecht. ;o)
Mueller13
27.09.2015, 11:37 Uhr
Wem nehmen wir 100.000.000 Euro weg?
Speziell von offizieller Seite werden die „besorgten“ Bürger regelmäßig aufgefordert die Flüchtlingsdiskussion zu versachlichen. Gut, gehen wir es an: blenden wir aus, dass weit über 95% der Flüchtlinge einen Asylantrag stellen, dem jegliche Grundlage fehlt. Blenden wir aus, dass in Europa permanent gegen geltendes Recht verstoßen wird. Blenden wir aus, dass es erhebliche Zweifel an Integrierbarkeit dieser Flüchtlingsmenge gibt. Blenden wir alle sonstigen Bedenken aus. Konzentrieren wir uns ausschließlich auf harte Fakten.

Nach Aussage des Landratsamtes werden im nächsten Jahr circa 4000 Flüchtlinge nach dem Königsteiner Schlüssel auf den Kyffhäuserkreis verteilt. Wenn wir alle Kosten beachten, die ein Flüchtling verursacht (Taschengeld, Unterkunft, medizinische Versorgung, Erstausstattung, Strom, Heizung, Wasser, Polizei, Verwaltung, Schule, Sicherheitspersonal, Infrastrukturbenutzung, Sozialbetreuer, Reinigungskräfte, Sprachkurse) dürften circa 2000 Euro pro Asylant pro Monat auflaufen.
Auf ein Jahr betrachtet entfallen damit auf den Kyffhäuserkreis Gesamtkosten von 100Mio Euro. Mein grundsätzliches Verständnis sagt mir, dass man den Bürgern diesen Betrag wegnehmen muss, um ihn auf die Flüchtlinge umzuverteilen. Die vier für die Finanzierung zuständigen Verwaltungseinheiten sind hochgradig verschuldet (Bund mit 1,74 Billionen, Land mit 18 Mrd, Landkreis mit 37 Mio, Stadt 10 Mio) und keine erzielt einen nennenswerten Überschuss. Kann bitte einer der verantwortlichen Politiker den Taschenrechner in die Hand nehmen und uns erklären, wie man die 100Mio Euro Frage im Kyffhäuserkreis bewältigen will? Damit wir wissen, um was es geht: das sind für jeden Bürger, ob Baby oder Großmutter rund 1.500 Euro im Jahr. Wenn man es auf nur auf diejenigen umlegt, die im Berufsleben stehen, dürften es rund 3.000 Euro pro Kopf im Jahr sein.

Kann mir bitte irgendjemand erklären, wie wir das stemmen wollen? Können wir bitte mit dem sinnlosen Gewäsch aufhören von "wir schaffen das"? Bitte sagt mir: wem wollen wir die 100 Mio wegnehmen?
Beobachter70
27.09.2015, 12:10 Uhr
ganz einfach
Die Schuldenbremse wird nicht haltbar sein. Man wird Schulden machen und sie der nachkommenden Generation als "alternativlos" hinterlassen. Ein bisschen wird man wohl auch die Steuern erhöhen, vielleicht einen weiteren Soli einführen, um den Fakt der vollkommenen Hilflosigkeit der Verantwortlichen zu vertuschen, aber letztendlich geht's wohl nicht anders.
Wolfi65
27.09.2015, 13:18 Uhr
Man hätte stattdessen
ein Grundeinkommen für alle Altbundesbürger von mindestens 800,- Euro pro Monat einführen können, damit auch die Geringverdiener und Langzeitarbeitslosen ein wenig von den blühenden Landschaften etwas abbekommen können.
Nein das ging nicht und im Gegenzug will man sich als Sozialamt der Welt profilieren.
Ist man in Berlin immer noch nicht zu dem Schluss gekommen, dass die Steuereinnahmen nicht der Bundesregierung gehören, sondern dem Bürger.
Man hat einen Eid geschworen, sich für die Bürger in diesem Land einzusetzen und Leid von ihm abzuwenden.
Schwüre werden heute mit einer lapidaren Art und Weise abgegeben, nur um sich ins rechte Licht zu Setzen und sein eigenes Fortkommen zu sichern.
Was sind da die Sorgen und Ängste der Bürger in unserem Land da noch Wert?
Man müsste ständig lachen, wenn es nicht so ernst wäre.
Ickarus
27.09.2015, 14:19 Uhr
Aus jedem Mund
Ganz genau @Wolfi, diese Worte würde ich sofort unterschreiben! Und nicht nur Sie sehen dies so, sondern die große Mehrheit der Bürger von Deutschland sieht es genau so! Deshalb ist es absolut richtig, dass jeder Bürger dies auch offen ausspricht und nicht länger schweigt.

Wer zu diesem politischen Chaos schweigt, der sollte sich immer vor Augen halten ob jeder Pflegebedürftige, jeder Rentner, jedes Kind, jeder Bürger aus unserem schönen Deutschland diese Ungerechtigkeit verdient hat!
Ickarus
27.09.2015, 21:01 Uhr
Sicherheitsrisiko Asylwahnsinn
Dazu passt der aktuelle Bericht von N24 News

Sonntag, 27.9.2015 19:39Uhr

Massenschlägerei unter Flüchtlingen in Kassel-Calden

Bei einer stundenlangen Massenschlägerei in einem Zeltlager für Flüchtlingen in Kassel-Calden sind mindesten neun Menschen leicht verletzt worden. In dem Lager auf dem alten Flughafen seien am Sonntagnachmittag mehrere hundert Flüchtlinge aneinander geraten, sagte ein Polizeisprecher in Kassel am Abend.

Die Lage sei unübersichtlich. Viele Polizeikräfte seien vor Ort. Die Verletzten seien vorsorglich in Kliniken gebracht worden. In der Aufnahmeeinrichtung Kassel-Calden leben nach Angaben des Sprechers derzeit etwa 1.500 Menschen.
Leser X
28.09.2015, 11:19 Uhr
Massenschlägereien...
...sind durchaus auch eine deutsche Leidenschaft. Zum Beispiel zwischen Besoffenen im Fußballstadion, beim Feuerwehr- oder Schützenfest, auf der Kirmes. Oder einfach nur mal so...
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Anm. d. Red.: Die Diskussion ist beendet
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