Di, 19:40 Uhr
06.10.2015
Kulturszene aktuell
Vielfalt in Form und Farben
Es lohnt sich wieder mal die Schritte ins Rathaus von Sondershausen zu lenken. Am heutigen Dienstag eröffnete eine neue Ausstellung im Foyer vom Rathaus Sondershausen die schon zahlreiche Besucher anlockte.
Sie stellt das erste Mal ihre Werke in einer eigenen Ausstellung vor, auch wenn sie in anderen Ausstellungen mit ihren Werken präsent war.
Gemeint ist die Hobbykünstlerin Dr. Barbara Heuchel, die ihrem Hauptberuf als Dipl.Ing. für Verfahrenstechnik bei der K-UTEC AG Salt Technologies in Sondershausen arbeitet. Diese Arbeiten zu Hause sind für mich ein schöner Ausgleich für die Arbeit im Unternehmen. Aus Stoffresten, wie früher solche Arbeiten meist hergestellt wurden, geschieht das meist jetzt nicht mehr, wenn solche Arbeiten wie Decken, Wandbehänge und ähnliche Kunstwerke mit der Nähmaschine hergestellt werden.
Wenn man zu solchen Arbeiten Flickenwerk sagen würde, klänge das seltsam, so Bürgermeister Joachim Kreyer bei seiner Laudatio, Patchwork ist da wesentlich wohl klingender. Früher tatsächlich zur Verwertung von Stoffresten angewendet, hat sich Patchwork zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Kreyer bewunderte die Verflechtung von Kunst und Handwerk verbunden mit einer vielfältigen Farbauswahl. Und sehr viel Fleiß steckt dahinter, denn der Faden der bei den heute vorgestellten Werken vernäht wurde, reicht, um ihn rund um den Erdball zu spannen!
Dr. Heuchel, früher im Kaliwerk Roßleben arbeitend, lebt seit 12 Jahren in Sondershausen. Vom "Virus" des Patchwork wurde sie vor 24 Jahren bei einem Urlaub im Sauerland angesteckt, als sie bei einem Kurs nur mal zuschaute. Schon im nächsten Jahr war sie beim ersten Kurs mit dabei und der Virus ließ sie nicht mehr los. Sie zählt die Stunden nicht, aber so ein Wandbehang kann schon mal 75 bis 80 Stundennäharbeit in Anspruch nehmen.
Sabine Frank, die Regionalvertreterin Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt (Süd) der Patchworkgilde, so nennt sich der schon 30 Jahre bestehende Verband, freute sich, dass Patchwork auch den Weg nach Sondershausen gefunden hat.
Übrigens kann man einige der Ausstellungsstücke käuflich erwerben, dass wäre auch schon mal ein Geschenk für Weihnachten. Ausgestellt sind sie nicht, es soll aber auch Weihnachtsmotive geben. wie die Künstlerin verriet
Die Ausstellung ist vom 06.10. - 18.12.2015 zu den Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet.
Und in der Bildergalerie vorn sind die Stücke, die kn persönlich am besten gefielen.
Autor: khhSie stellt das erste Mal ihre Werke in einer eigenen Ausstellung vor, auch wenn sie in anderen Ausstellungen mit ihren Werken präsent war.
Gemeint ist die Hobbykünstlerin Dr. Barbara Heuchel, die ihrem Hauptberuf als Dipl.Ing. für Verfahrenstechnik bei der K-UTEC AG Salt Technologies in Sondershausen arbeitet. Diese Arbeiten zu Hause sind für mich ein schöner Ausgleich für die Arbeit im Unternehmen. Aus Stoffresten, wie früher solche Arbeiten meist hergestellt wurden, geschieht das meist jetzt nicht mehr, wenn solche Arbeiten wie Decken, Wandbehänge und ähnliche Kunstwerke mit der Nähmaschine hergestellt werden.
Wenn man zu solchen Arbeiten Flickenwerk sagen würde, klänge das seltsam, so Bürgermeister Joachim Kreyer bei seiner Laudatio, Patchwork ist da wesentlich wohl klingender. Früher tatsächlich zur Verwertung von Stoffresten angewendet, hat sich Patchwork zu einer eigenständigen Kunstform entwickelt. Kreyer bewunderte die Verflechtung von Kunst und Handwerk verbunden mit einer vielfältigen Farbauswahl. Und sehr viel Fleiß steckt dahinter, denn der Faden der bei den heute vorgestellten Werken vernäht wurde, reicht, um ihn rund um den Erdball zu spannen!
Dr. Heuchel, früher im Kaliwerk Roßleben arbeitend, lebt seit 12 Jahren in Sondershausen. Vom "Virus" des Patchwork wurde sie vor 24 Jahren bei einem Urlaub im Sauerland angesteckt, als sie bei einem Kurs nur mal zuschaute. Schon im nächsten Jahr war sie beim ersten Kurs mit dabei und der Virus ließ sie nicht mehr los. Sie zählt die Stunden nicht, aber so ein Wandbehang kann schon mal 75 bis 80 Stundennäharbeit in Anspruch nehmen.
Sabine Frank, die Regionalvertreterin Sachsen, Thüringen, Sachsen-Anhalt (Süd) der Patchworkgilde, so nennt sich der schon 30 Jahre bestehende Verband, freute sich, dass Patchwork auch den Weg nach Sondershausen gefunden hat.
Übrigens kann man einige der Ausstellungsstücke käuflich erwerben, dass wäre auch schon mal ein Geschenk für Weihnachten. Ausgestellt sind sie nicht, es soll aber auch Weihnachtsmotive geben. wie die Künstlerin verriet
Die Ausstellung ist vom 06.10. - 18.12.2015 zu den Öffnungszeiten des Rathauses geöffnet.
Und in der Bildergalerie vorn sind die Stücke, die kn persönlich am besten gefielen.












