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Sa, 09:08 Uhr
05.03.2016
Keine Angst vorm Hausbau

Was ist zu beachten?

Die meisten Deutschen wünschen sich ein Eigenheim und schätzen dies auch als die stabilste Form der Geldanlage ein. Bei den steigenden Immobilienpreisen in den letzten Jahren ist das kein Wunder. Hinzu kommt, dass die Baufinanzierungszinsen zur Zeit so günstig wie noch nie sind. Das liegt zum einen an der geringen Inflation und zum anderen an der Tatsache, dass die Europäische Zentralbank den Leitzins weiterhin auf einem Rekordtief hält...

Keine Angst vorm Hausbau (Foto: Jose Rodriguez/Pixabay)
Trotzdem wagen einige den großen Schritt nicht, weil sie Angst vor hohen Kosten und Schuldenfallen haben. Wir zeigen auf, wie Sie diesen Fallen entgehen und erläutern, welche Vorbereitungen Sie im Vorfeld treffen müssen, um beim Bau keine bösen Überraschungen zu erleben.

Das Budget sollte man stets im Blick behalten und im Vorhinein berechnen, was man sich tatsächlich leisten kann. Mit Hilfe eines Hypothekenrechners wie von Moneypark kann die Tragbarkeit überprüft werden. Außerdem sollte der Hausbauer in der Lage sein, 20 Prozent des Gesamtpreises selbst stemmen zu können. Sobald man weiß, wie viel Geld für den Traum vom Haus zur Verfügung steht, sollte man sich Zeit für die gewissenhafte Planung nehmen, die die folgenden Punkte beinhaltet:

Zunächst muss man sich für die traditionelle Bauart, also ein Massivhaus, das Stein auf Stein gemauert wird, oder für ein Fertighaus entscheiden. Das Fertighaus zeichnet sich durch die vorgefertigte Grundkonstruktion aus, die meist aus Holz besteht. Bei beiden Bauweisen gibt es sowohl Vor- als auch Nachteile, über die man sich im Vorfeld klar sein sollte. Wer sich trotzdem unsicher ist, sollte einen unabhängigen Berater beauftragen. Weitere Faktoren, die die Wahl beeinflussen können, sind Budget und Zeit.

Vorsicht vor Schuldenfallen

So manche unerfahrenen Hausbauer werden während des Baus von ungeplanten Kosten überrascht, und der Traum vom Haus entpuppt sich als Albtraum. Um Schuldenfallen zu entgehen, sollte man bei der Finanzierungsplanung nicht vergessen, die Baunebenkosten mit einzukalkulieren. Dazu gehören unter anderem Grunderwerbsteuer, Notar- und Gerichtskosten, Gas- und Stromanschlüsse und gegebenenfalls auch die Provision für den Makler.

Außerdem gibt es auch unter den Bauunternehmen schwarze Schafe, weshalb man sich im Vorhinein ausreichend über die Anbieter informieren sollte. Zusätzlich kann man Bauherren kontaktieren, die bereits mit einem Unternehmen zusammen gearbeitet haben. Weiterhin schützt ein Zahlungsplan vor Betrügern, denn dann wird die Bezahlung nur nach Baufortschritt durchgeführt.

Zwar gibt es beim Hausbau einiges zu beachten, doch wer gewissenhaft plant, ist gegen die meisten Risiken gewappnet. Bildquelle: Jose Rodriguez/pixabay.com
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