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So, 00:01 Uhr
20.03.2016
Aus der Verbandarbeit

Bilanz beim Behindertenverband

Am gestrigen Samstag zog man beim Behindertenverband des Kyffhäuserkreises Bilanz. Politiker kündigten einige Veränderungen an...

Es ist immer wieder beeindruckend, wie zahlreich die Mitglieder zu den Veranstaltungen kommen. Nicht nur zur gestrigen Mitgliederversammlung, sondern auch zu den regelmäßigen Veranstaltungen jeden Mittwoch.

Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Verbandsvorsitzende Heidi Meister freute sich über die heutige hohe Beteiligung, machte aber auch klar, dass von den rund 80 Mitgliedern des Verbandes leider viele so krank sind, dass sie oft nicht mehr teilnehmen können.

Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Aber auch auch im Verbandsleben gibt es regelmäßig viele Veranstaltungen, da könnte sich manch anderer Verein gleich zwei Scheiben abschneiden. Neben den wöchentliche Treffen gibt es monatlich immer ein größere Veranstaltung, ob zum Fasching, Frauentag oder zu Weihnachten. Beliebt im Verband sind immer wieder die Ausflüge oder die Teilnahme an den Benefizkonzerten. Von den Veranstaltungen berichtete kn öfter.

Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Kritisch äußerte sich Meister ob die noch nicht Barrierefreiheit des Sondershäuser Rathauses:
Rathaus vor dem Umbau?
Erschüttert ist man immer noch im Verband über die beiden Einbrüche in die Räumlichkeiten und den dabei angerichteten Schaden und die Verluste

Im Rechenschaftsbericht verwies Meister auf die hohe Zahl an Kilometern, die im letzten Jahr zum Transport der Behinderten gefahren werden (31.500). Früh um 06:00 geht es los, wenn die Behinderte nach Mühlhausen in die Behinderten Werkstätten gefahren werden.
Der sonstige harte Kampf ums Geld hat sich für den Verband etwas gebessert, weil mit dem Mindestlohn jetzt die Werkstätten für den Transport mehr an den Verband zahlen. Sie dankte den unermüdlichen Fahrern Karl-Heinz Springsguth und Bernd Meister. Letzter wurde im letzten Jahr von der CDU-Landtagsfraktion geehrt.

Auch Gäste konnte man heute begrüßen. Neben Ehrenmitglied, Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) waren auch auf Einladung des Verbandes der Behinderten des Kyffhäuserkreises Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme und die Landtagsmitglieder Babett Pfefferlein (B90/Grüne) und Dorothea Marx (SPD).

Alle vier Politiker würdigten die Leistung des Verbandes.
Marx: "Größte denkbare Katastrophe wäre, wenn die Meisters nicht mehr für den Behindertenverband tätig wären."
Marx kündigte an, dass es bald mehr Geld durch den Freistaat für Menschen mit Sinnesbehinderung geben wird.
Pfefferlein: Das Land Thüringen will im 4. Quartal das Gleichstellungsgesetz in die Lesung bringen und es soll ab 2017 wirksam werden.
Lemme: Es soll ein Behindertengleichstellungsgesetz kommen. Wegen der Verluste durch die Einbrüche, gab er Tipps, dass man da Zuschussmittel beantragen kann.

Der Stadt Sondershausen und der Kreisverwaltung dankte Meister für die sehr gute Unterstützung.

Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein großer Dank ging von Meister an die vielen Unterstützer, besonders auch aus dem Verband, so Christa Lang (Foto oben re.) und Elfie Reichert (konnte heute nicht kommen), aber auch an Manfed Randel, Edeltraut König und Uta Steinmetz, um nur einige Namen zu nennen.


Natürlich waren auch heute die Tische schick von Christa Lang dekoriert wurden und wiesen schon auf das kommende Ostern hin.

Rechenschaftsbericht, Kassenbericht und Revisionsbericht wurden einstimmig angenommen.
Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Bilanz beim Behindertenverband (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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