Di, 16:26 Uhr
19.04.2016
kn-Forum
Osterkörbchen mit Aufregung
In Oberheldrungen sorgt ein Osterkörbchen für Aufregung, wie eine Leserin schreibt..
Mit einem Osterkörbchen würde ich mich auch nicht kaufen lassen,...
da muss schon mehr her, eventuell ein unbequemer Bauantrag,, der bewilligt werden soll, billige und eigenmächtige Grundstücksverkäufe durch die Gemeinde, Arbeitsplatzbeschaffung, unentgeltliche Pachtverträge, kostenloser Verleih von Arbeitsgeräten u. v. m.
Nach dem letzten Rentnernachmittag (13.04.2016) in der Gemeinde Oberheldrungen kursieren Gerüchte:, nicht jeder Rentner hätte so ein schönes Osterkörbchen von unserer Fraktion erhalten, und man lasse sich mit so einem Körbchen nicht kaufen.
Nachdenklich stimmen mich diese unschönen Worte schon, noch dazu, dass diese von jemanden kommen sollen, die ansonsten uns gegenüber so freundlich war.
Jeder Rentner ab 70 Jahre (116) bekam von unserer Fraktion diese kleine Aufmerksamkeit geschenkt und ich möchte betonen, dass wir die kleinen Geschenke schon zu Ostern und Weihnachten 2014 überbrachten und nicht erst in diesem Jahr, weil es ein Wahljahr ist.
Nicht alle Rentner trafen wir trotz mehrfachen Anlaufs persönlich an, aber freundliche Nachbarn reichten es an den Empfänger weiter, sowie Angehörige von Frau Jäger, Frau Bärwinkel, Frau Noa, Herrn Tröhlich und Herrn Becker nahmen die Körbchen dankend entgegen. Außer Frau Rönecke aus dem Grafskeller war nie anzutreffen und Nachbarn, die es ihr hätten geben können, fanden wir nicht. Es war angenehm, wie sich viele Rentner über diese kleinen Geschenke freuten und sich bei uns nicht nur telefonisch bedankten.
Wie entstand dieser Gedanke überhaupt:
Bei der letzten Kommunalwahl schenkten uns so viele Bürger ihr Vertrauen, dass von der neu aufgestellten Gruppe von 10 sofort 5 in den Gemeinderat einziehen konnten. Da das kleine Dorfanhängsel Harras nach Ansicht ihrer Bürger von der Gemeinde immer so stiefmütterlich behandelt wurde, stellten sich auch aus diesem Bereich Bürger mit auf. So entstand ganz einfach der Name Bürger für Oberheldrungen/Harras.
Nach einer Wahl sollten bestehende Gesetze, die lange Zeit in einer Kommune vorhanden waren, nach dem Willen der Neugewählten geändert werden. Hinzu kam, dass diese Änderungen seit Jahren durch die Kommunalaufsicht Sondershausen gefordert wurden, leider bis heute ohne Erfolg.
Bei diesen gesetzlichen Änderungen ging es hauptsächlich um Geld. Es gibt Vorlagen, die genau beschreiben, was ehrenamtliche Bürgermeister/in, Stellvertreter/in, ebenso auch ein Gemeinderatsmitglied im Monat für eine Aufwandsentschädigung erhalten darf, das richtet sich wiederum nach der Einwohnerzahl.
So senkte sich in Oberheldrungen die Einwohnerzahl unter 1000, schon im Jahr 2008 waren es nur noch 924 und im Jahr 2014 hatten wir 809.
Frau Klimek ignorierte dieses Gesetz. Die Höhe der Änderung der Aufwandsentschädigung blieb bis dato in der Hauptsatzung unverändert, trotz unseres Widerstandes.
Vom Januar 2014 bis heute hätte unsere Gemeinde durch diese Änderung Mehreinnahmen nur allein durch Frau Klimek von ca. 8285 , durch ein Ratsmitglied wären es ca.725 (9 später 8 Ratsmitglieder) gewesen und von der/dem Stellvertreter/in nach jetziger Rechnung der Kommunalaufsicht wäre es eine Einsparung von
ca. 4263 . (8285 + 7150 + 4263 = 19689 )
Diesen Beschluss, den wir dazu brauchen, setzte Frau Klimek selbst bis heute nie auf die TO und ich denke, dass die dazugehörige BVL, die wir letzte Woche hierzu wieder einreichten, bis zum Ende ihrer Wahlperiode nicht mehr umgesetzt wird, da das letzte Wort immer nur der/die Bürgermeister/in hat, bzw. die Kommunalaufsicht, wenn sie will!
Weil Frau Klimek sich nicht nach diesen Gesetztesvorlagen, gehalten hat, entschied sich unsere Fraktion dafür, dass jeder von uns fünf Ratsmitgliedern etwas Geld von unserer monatlichen Aufwandsentschädigung nimmt, um:
Material für Bastelarbeiten, Süßigkeiten und anderer diverser Dinge für Rentner (116) zu Ostern und zu Weihnachten kauft, mit Kindern im Schwimmbad Harras eine kostenlose Bastelstraße errichtet, sowie kostenlose Basteleien im Jugendclub Harras für die Kinder anbieten konnten, ohne irgendeine Verpflichtung. Es macht uns Freude, wenn wir in die strahlenden Augen, ob jung oder alt, sehen können, denn diese kleine Geste ist bei Allen sehr willkommen.
Und wir lassen uns das durch Miesmacher auch nicht verbieten und wenn jemand nichts annehmen will, wird es akzeptiert.
Doris Weber
Autor: khhMit einem Osterkörbchen würde ich mich auch nicht kaufen lassen,...
da muss schon mehr her, eventuell ein unbequemer Bauantrag,, der bewilligt werden soll, billige und eigenmächtige Grundstücksverkäufe durch die Gemeinde, Arbeitsplatzbeschaffung, unentgeltliche Pachtverträge, kostenloser Verleih von Arbeitsgeräten u. v. m.
Nach dem letzten Rentnernachmittag (13.04.2016) in der Gemeinde Oberheldrungen kursieren Gerüchte:, nicht jeder Rentner hätte so ein schönes Osterkörbchen von unserer Fraktion erhalten, und man lasse sich mit so einem Körbchen nicht kaufen.
Nachdenklich stimmen mich diese unschönen Worte schon, noch dazu, dass diese von jemanden kommen sollen, die ansonsten uns gegenüber so freundlich war.
Jeder Rentner ab 70 Jahre (116) bekam von unserer Fraktion diese kleine Aufmerksamkeit geschenkt und ich möchte betonen, dass wir die kleinen Geschenke schon zu Ostern und Weihnachten 2014 überbrachten und nicht erst in diesem Jahr, weil es ein Wahljahr ist.
Nicht alle Rentner trafen wir trotz mehrfachen Anlaufs persönlich an, aber freundliche Nachbarn reichten es an den Empfänger weiter, sowie Angehörige von Frau Jäger, Frau Bärwinkel, Frau Noa, Herrn Tröhlich und Herrn Becker nahmen die Körbchen dankend entgegen. Außer Frau Rönecke aus dem Grafskeller war nie anzutreffen und Nachbarn, die es ihr hätten geben können, fanden wir nicht. Es war angenehm, wie sich viele Rentner über diese kleinen Geschenke freuten und sich bei uns nicht nur telefonisch bedankten.
Wie entstand dieser Gedanke überhaupt:
Bei der letzten Kommunalwahl schenkten uns so viele Bürger ihr Vertrauen, dass von der neu aufgestellten Gruppe von 10 sofort 5 in den Gemeinderat einziehen konnten. Da das kleine Dorfanhängsel Harras nach Ansicht ihrer Bürger von der Gemeinde immer so stiefmütterlich behandelt wurde, stellten sich auch aus diesem Bereich Bürger mit auf. So entstand ganz einfach der Name Bürger für Oberheldrungen/Harras.
Nach einer Wahl sollten bestehende Gesetze, die lange Zeit in einer Kommune vorhanden waren, nach dem Willen der Neugewählten geändert werden. Hinzu kam, dass diese Änderungen seit Jahren durch die Kommunalaufsicht Sondershausen gefordert wurden, leider bis heute ohne Erfolg.
Bei diesen gesetzlichen Änderungen ging es hauptsächlich um Geld. Es gibt Vorlagen, die genau beschreiben, was ehrenamtliche Bürgermeister/in, Stellvertreter/in, ebenso auch ein Gemeinderatsmitglied im Monat für eine Aufwandsentschädigung erhalten darf, das richtet sich wiederum nach der Einwohnerzahl.
So senkte sich in Oberheldrungen die Einwohnerzahl unter 1000, schon im Jahr 2008 waren es nur noch 924 und im Jahr 2014 hatten wir 809.
Frau Klimek ignorierte dieses Gesetz. Die Höhe der Änderung der Aufwandsentschädigung blieb bis dato in der Hauptsatzung unverändert, trotz unseres Widerstandes.
Vom Januar 2014 bis heute hätte unsere Gemeinde durch diese Änderung Mehreinnahmen nur allein durch Frau Klimek von ca. 8285 , durch ein Ratsmitglied wären es ca.725 (9 später 8 Ratsmitglieder) gewesen und von der/dem Stellvertreter/in nach jetziger Rechnung der Kommunalaufsicht wäre es eine Einsparung von
ca. 4263 . (8285 + 7150 + 4263 = 19689 )
Diesen Beschluss, den wir dazu brauchen, setzte Frau Klimek selbst bis heute nie auf die TO und ich denke, dass die dazugehörige BVL, die wir letzte Woche hierzu wieder einreichten, bis zum Ende ihrer Wahlperiode nicht mehr umgesetzt wird, da das letzte Wort immer nur der/die Bürgermeister/in hat, bzw. die Kommunalaufsicht, wenn sie will!
Weil Frau Klimek sich nicht nach diesen Gesetztesvorlagen, gehalten hat, entschied sich unsere Fraktion dafür, dass jeder von uns fünf Ratsmitgliedern etwas Geld von unserer monatlichen Aufwandsentschädigung nimmt, um:
Material für Bastelarbeiten, Süßigkeiten und anderer diverser Dinge für Rentner (116) zu Ostern und zu Weihnachten kauft, mit Kindern im Schwimmbad Harras eine kostenlose Bastelstraße errichtet, sowie kostenlose Basteleien im Jugendclub Harras für die Kinder anbieten konnten, ohne irgendeine Verpflichtung. Es macht uns Freude, wenn wir in die strahlenden Augen, ob jung oder alt, sehen können, denn diese kleine Geste ist bei Allen sehr willkommen.
Und wir lassen uns das durch Miesmacher auch nicht verbieten und wenn jemand nichts annehmen will, wird es akzeptiert.
Doris Weber
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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