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Mi, 19:59 Uhr
21.09.2016
kn-Forum

B-Plan für Oldisleben - "Die Solaranlage kontrolliert abbrennen lassen!"

Ein Leserbrief befasst sich mit dem Bebauungsplan der ehemaligen Deponie in Oldisleben...

Armin Mueller Stahl, der Mann der sogar das Amt des Bundespräsidenten ausschlug

Seit 2013 darf die freie Gemeinschaftsschule IBKM am Bahnhof in Heldrungen seinen Namen tragen. Sicherlich verfolgt diese Wahl einen bestimmten Zweck.

Ein Zitat von ihm: „Die Kunst muss immer gut machen, was die Politiker versauen.“

Gegenüber der Schule befindet sich die Verwaltungsgemeinschaft „An der Schmücke“.
Auf dem Bau- Ordnungsamt liegt der Bebauungsplan für eine Solaranlage auf der ehemaligen Mülldeponie in Oldisleben aus.

Eine Tageszeitung schrieb dazu...für einige EURO Pacht.
Im Gutachten des Investors sind mehrere geschützte Arten aufgeführt. Darunter der Wiedehopf, der Stieglitz (Vogel des Jahres 2016) und die sehr seltene Zauneidechse.
Der Bebauungsplan ist laut § 3 der BauGB für 4 Wochen öffentlich auszulegen.
Dort steht wörtlich… Kinder und Jugendliche sind Teil der Öffentlichkeit!

Fühlen sich die Schulvertreter angesprochen und schaffen sie mit einigen Schülern den Sprung über die Straße?
Die anwesenden Mitarbeiter haben die Pflicht auf alle Fragen zu antworten.

Die empfindlichen Zauneidechsen haben sich dort über Jahrzehnte entwickelt. Man kann sie nicht einfach einsammeln und später wieder aussiedeln.
Auf Seite 17 des Bebauungsplans ist z.B. zu lesen: „Derzeit werden die Sportplätze saniert. Der Mutterboden sowie die Rasensohle sollen auf der Deponie als Abdeckung mit einer
Mächtigkeit von ca. 20 m aufgebracht werden.“
Danach ist nichts mehr wie vorher!

Können die Schulvertreter oder Bürger etwas an dieser sinnlosen, naturstörenden Maßnahme ändern?
Oder finden sie sich kampflos damit ab, dass es in Zukunft bereits jetzt seltene einheimische Tiere auch nur noch im Biologiebuch gibt.

Auf Seite 19, Brandbekämpfung ist zu lesen: „Vorliegend ist vorgesehen, auf den Einsatz von Löschwasser zu verzichten und die Photovoltaikanlage im Brandfall kontrolliert abbrennen zu lassen.“
Dann bewegen sich die Brandgase mit gefährlichen Giftstoffen aus Blei, Cadmium, Zyanid im Falle der Hauptwindrichtung auf Oldisleben zu.
Ein Problem könnte auch durch die Staubbelastung des Anfahrweges bestehen. Eigentlich sollen kompostierbare Abfälle weiterhin abgelagert werden können. Sind Sie da so sicher?
Die Unterlagen liegen noch extra bis zum 30.09.16 aus, handeln Sie, erheben sie rechtzeitig Einspruch! Nutzen Sie die bestehenden Gesetzte!

Klaus Simionoff
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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Kommentare
cui bono
23.09.2016, 20:55 Uhr
B-Plan für Oldisleben
Da ist es wohl etwas ruhig geblieben in Oldisleben, oder blubbert das Gärröhrchen schon?
Seit der erfolgreichen Bürgerinitiative Schweinemast, braucht man eigentlich keine Angst um das dabei verbrauchte Adrenalin zu haben. Dieser gute körpereigene Saft bildet sich sehr schnell nach, um uns zu schützen. Er dient dazu, dass wir bei drohenden Gefahren alle Körperteile und unseren Geist aktivieren.
In der heutigen Zeit geht weglaufen nicht, weder mit noch ohne Haus.
Die Gefahr liegt auf der Hand, nicht wegen der paar Maschendrahtzauneidechsen, aber die Giftstoffe bei einem Solaranlagengroßbrand in sommerlicher Mittagshitze, wenn überall im Ort die Fenster zum Lüften angekippt sind… auch wenn man nicht zu Hause ist.
Machen Sie sich doch mal Gedanken, warum es seit der Wende immer noch kein deutschlandweites Krebsregister gibt, außer in ein paar Bundesländern um Berlin.
Richtig, weil man solchen „Investoren“ nicht auf die Füße treten will, die jahrein jahraus durch Deutschland ziehen und unsere umverteilten Steuern als "Fördermittel" abschöpfen. Wie nennt man das, Wirtschaftsförderung?
Die interessiert nicht, wo Oldisleben liegt, dass da Menschen leben, oder ob wenige Meter daneben eine Schule steht, oder warum Säuglinge schon an Krebs erkranken!
Und das alles für ein paar € Pachteinnahme!
Bei der heutigen grünen Politik geht es schon lange nicht mehr um Umweltschutz.
Umweltschutz ist nur noch eine Umverteilung von arm nach reich.

Na mal sehen, wie die Oldisleber das meistern.
Vielleicht helfen die Frankenhäuser wieder mit.
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