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Fr, 19:44 Uhr
04.11.2016
Bewundernswertes bürgerliches Engagement

Ein Verein prägt die Stadt

Auf den ersten Blick ist es kein "besonderes" Jubiläum, aber 15 Jahre Förderverein Cruciskirche Sondershausen muss schon wegen des überragenden Bürgerengagement gefeiert und gewürdigt werden...

Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Am 06.11.2001 fand die Gründungsversammlung im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen statt. Am Anfang waren es noch wenige Mitglieder aber schon kurze Zeit später waren es über 100 Enthusiasten, von manchen auch als Spinner und "Verrückte" bezeichnet, die sich das Ziel gesetzt hatten etwas aus der Ruine am Planplatz zu machen.

Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Erinnern Sie sich noch? So sah die Ruine früher aus.Vom Aussehen im Innern ganz zu schweigen, da war praktisch nichts mehr.
Wenn zur Eröffnung heute Ronald Uhlig auf dem Klavier die Träumerei von Schumann spielte, dann war es der Wunsch vom Vereinsvorsitzenden Wolfgang Wytrieckus, denn es war anfangs ein Traum diese Ruine auferstehen zu lassen.

Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Und es ist schon viel getan. Im letzten Bauabschnitt sind bis zum 30.06.2017 noch folgende Aufgaben zu lösen:
- Gestaltung der Außenanlagen
- Fertigstellung des Bürgercafés
- Fertigstellung des Musiksaals und
- Fertigstellung des 2. Rettungsweg für das 4. Obergeschoss (bisher zugelassene Übergangslösung)
Das Bürgerzentrum beherbergt aber bereits jetzt zahlreiche Vereine, so das Mehrgenerationenhaus und den Verein Düne.

Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Es war eine großartige Bilanz die Wolfgang Wytrieckus für die letzten 15 Jahre ziehen konnte. Und er konnte auf eine hervorragende Bürgerbeteiligung verweisen. So sind durch Spende aus der Bevölkerung 210.000 Euro zusammen gekommen. Durch Arbeitsleistung der Bürger und vor allem der Vereinsmitglieder wurden 332.890 Euro erarbeitet (Verrechnung 10 Euro je Stunde, abgesegnet von den Fördermittelgebern.

Denn die Spendenmittel und Eigenleistungen waren die Voraussetzung die Fördermittel mit hohen Prozentzahlen zu erhalten. Dazu waren 30 Anträge notwendig.
Am 09.01.2003 wurde der erste Fördermittelantrag gestellt und das mit Nutzungskonzept, so Wytrieckus, auch wenn es immer wieder Behauptungen gibt, es gäbe kein Nutzungskonzept. Ohne Nutzungskonzept hätte es keine Fördermittel gegeben.

Sein besonderer Dank ging an die Stadt Sondershausen, die Stadträte und die Behörden, welche den Verein unterstützt hatten, besonders Susanne Pautz-Nissen von der Stadtverwaltung, die besonders die Ausfüllung der Förderanträge unterstützte. Trotzdem gab es in der Anfangsphase noch Behörden, die dem Verein Steine in den Weg legen wollte.

In der Bildergalerie finden Sie Tafel, die Wytrieckus zur Entwicklung des Bürgerzentrums von der Kirche im Jahre 1302 über die Ruine 1992 bis zum jetzigen Aussehen.

Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Edith Baars verwies auf den Flyer, der erarbeitet wurden, mit Unterstützung der Kyffhäusersparkasse.
Flyer Cruciskirche

Von den rund 70 Gästen, besonders natürlich darunter die Vereinsmitglieder gab es drei Grußworte.

Auf den Beginn der Veranstaltung ging Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) ein. Die Welt braucht positive Verrückte. Das Ergebnis zeigt, was dabei Positives herausgegangen ist, von einem Gebäuden, von dem nur die Umfassungsmauern noch standen (In der Bildergalerie sehen Sie das Stahlskelett, dass die eigentlichen Räume hält.). Es war der richtige Schritt der Stadt Sondershausen den Aufbau zu unterstützen, um das Wohngebiet Wippertor aufzuwerten. Auch er dankte den Vereinsmitgliedern und Stadträten.

Landrätin Antje Hochwind (SPD) sagte, sie hätten verdient, jedes Jahr zu feiern. Wir wünschten uns mehr Menschen mit solchen Träumen. Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke), sie haben viel erreicht, aber der Höhepunkt des Hauses wird mit seiner Nutzung noch kommen. Sie hatte gleich noch 100 Euro als Spende dabei. Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme bewunderte den Fakt, dass man im Kosten- und Zeitplan liege, was nicht alle Objekte sind, die mit Bundesmitteln gefördert werden

Mit einem Imbiss ging die Feierstunde zu Ende.
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Ein Verein prägt die Stadt (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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