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Mi, 11:08 Uhr
18.01.2017
Neues aus Sondershausen

„Weihnachtsgeschenk“ für die Große-Strobel-Orgel

Mitte Dezember gab es für den Verein „Freunde der großen Strobel Orgel“ und der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde Bad Frankenhausen einen wichtigen Termin. Dieses Mal war es ein freudiger Anlass....

Dank der Initiative des Bundestagsabgeordneten Steffen-Claudio Lemme (SPD) erhielt die Große-Strobel-Orgel eine Förderbescheid über 100.000 aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm „Orgel“ des Bundes. Bundestagsabgeordneter Lemme erhielt bei seinem Bemühen um die Fördergelder Unterstützung durch seinen Bundestagskollegen Johannes Selle (CDU).

„Weihnachtsgeschenk“ für die Große-Strobel-Orgel (Foto: Steffi Rohland)
Das vom Bund aufgelegte Programm fördert „national bedeutsame Orgel“. Mit diesem Bescheid hat es nun die Strobelorgel schriftlich, daß sie mit zu Deutschlands bedeutendsten Orgeln gehört. Natürlich stehen die „Silbermann“- Orgeln weit voran, aber auch Bad Frankenhausen kann mit seinen kulturellen „Pfunden“ wuchern. Landeskonservator Holger Reinhardt vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie übergab den symbolischen Scheck mit der Zusage der Kofinanzierung. So kann also in Bautzen bei der Orgelbaufirma Eule fleißig an der Sanierung gearbeitet werden.

Damit sind aber noch nicht alle „Sorgenfalten“ bei den Verantwortlichen für die Orgelsanierung beseitigt. Es müssen vor dem Einbau des Instrumentes die notwendigen Arbeiten (Putz- und Malerarbeiten, Holzsanierung des Prospekts, Elektroinstallationen) erledigt werden. Ein weiteres Problem ist die Frage der Nutzungsdauer de Kirche als Konzertraum.

Wie die zahlreichen Besucher in den vergangenen Jahren bei Konzerten klassischer oder moderner Art erfahren konnten, ist eine Veranstaltungszeit nur von Ende Mai bis Ende September möglich, da es die Temperaturen oft nicht zulassen und in der Regel eine Mindestraumtemperatur von 14 bis 15 Grad verlangt wird. Der Kirchgemeinde liegt ein geprüftes Konzept für eine Klimastabilisierung vor, die dieses Problem lösen würde nur gibt es dafür bisher keine Fördermittel. Wie kann dieses Problem gelöst werden?

Text: Peter Zimmer
Foto: Steffi Rohland (freie Mitarbeiterin von „Glaube+Heimat“)
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