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Do, 14:20 Uhr
01.06.2017
Bundespolitiker äußern sich

Neues aus Berlin (36)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: „Kinder und Familien von Armut befreien“. Steinke: Aktionsplan gegen Kinderarmut...


Kinderarmut hat viele Gesichter. In der "Dritten Welt" überwiegt das Gesicht hungernder oder auf der Straße lebender Kinder. In Deutschland zeigt sich Kinderarmut vor allem in schlechter Ernährung, mangelnder Bildung, unzureichender ärztlicher Versorgung und eingeschränkten sozialen Beziehungen.

Ursachen und Folgen von Kinderarmut sind hinreichend untersucht - was fehlt, sind wirksame Aktivitäten. Hauptursache für Kinderarmut in einem der reichsten Länder ist jedoch die Einkommensarmut der Eltern. Meine Fraktion DIE LINKE fordert einen mehrdimensionalen und mehrjährigen Aktionsplan, um Kindern ein Aufwachsen außerhalb von Armut und mit gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.

Jedes fünfte Kind lebt in Armut. Das sind zwei Millionen Kinder. Kersten Steinke fordert mit ihrer Fraktion, „dass das Kindergeld einheitlich auf 328 Euro erhöht werden soll.“

Darüber hinaus streitet DIE LINKE

- für eine gebührenfreie Bildung, die soziale Unterschiede ausgleicht und gleiche Chancen eröffnet.

- für eine starke öffentliche Infrastruktur, die allen Kindern Förderung und Teilhabe ermöglicht.

- für eine familienfreundliche Arbeitswelt und gute Arbeitsbedingungen, die allen Eltern gesellschaftliche Teilhabe und finanzielle Sicherheit gibt, von der ihre Kinder profitieren.

Wahlkreisbüro Kersten Steinke
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