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Fr, 09:31 Uhr
08.09.2017
Ausländische Fachkräfte

"Diesen Weg müssen wir fortsetzen..."

"Arbeitserlaubnis", "Qualifikationen", "Sprachniveau", Begriffe die zur Arbeitgebermesse am vergangenen Donnerstag häufig zu hören waren. In Nordthüringen wird angesichts demografischer Auswirkungen, der Ruf nach Fachkräften aus dem Ausland lauter...

Welcome Center zur Arbeitgebermesse in Nordhausen (Foto: Agentur für Arbeit Nordhausen) Welcome Center zur Arbeitgebermesse in Nordhausen

Die Nordhäuser Arbeitsagentur organisierte deshalb gemeinsam mit der zentralen Auslands- und Fachvermittlung, der IHK und Handwerkskammer Erfurt, dem IQ Netzwerk und Welcome Center Thüringen eine Informationsveranstaltung für Unternehmen der Region.

Knapp 30 Unternehmen ließen sich in Vorträgen und an Ständen zu diesem Thema unter anderem zu rechtlichen Rahmenbedingungen beraten. Unter dem Motto von "Firma zu Firma" berichteten Martina Röder, Geschäftsführerin der Neanderklinik Harzwald GmbH und Geschäftsführer Andreas Bernikas von der Zeitsysteme GmbH Sondershausen über ihre Erfahrungen mit ausländischen Fachkräften.

Fast jeder brauche Unterstützung, das fängt bei der Wohnungssuche an und hört bei Behördengängen auf. Dessen müsse man sich bewusst sein. Doch die Mühen würden sich auszahlen. "Unternehmen zeigen Interesse und sind bereit ausländische Fachkräfte in ihre Personalplanung einzubeziehen", so Karsten Froböse, Chef der Nordhäuser Arbeitsagentur. "Wir wissen, dass in den nächsten Jahren rund ein Fünftel der Beschäftigten in Rente geht und weniger junge Leute nachkommen. Deshalb müssen wir den Weg fortsetzen. Zukunft kann man beeinflussen", so der Arbeitsmarktexperte.

Im Agenturbezirk Nordhausen habe man rund 86.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte. Der Anteil ausländischer Arbeitnehmer sei zum Vorjahr gestiegen und liege bei knapp drei Prozent.
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Kommentare

08.09.2017, 17.20 Uhr
Frank1966 | 6,36 Mio. Hartz IV Empfänger
Glaubt Ihr diesen Mist, den Ihr da von Euch gebt, eigentlich selber. Nicht fähig aus oben genannter Zahl Fachkräfte zu generieren oder zu machen, ist es mittlerweile unerträglich geworden, solch sozialistische Erfolgsgeschichten zu hören.
Mal sehen, wann der Wunsch von Göhring-Eckardt nach eienm syrischen Bundeskanzler in Erfüllung geht.
Eine Quote für Migranten bei der Kandidatenaufstellung politischer Parteien wurde ja heute auch schon gefordert.
08.09.2017, 18.40 Uhr
Gretchen80 | Mythos?
Die Bundesagentur für Arbeit veröffentlicht jeden Monat die Zahlen zur Arbeitslosigkeit . Demnach sind im August ca. 2.500.000 Menschen arbeitslos. Hinzu kommen Unterbeschäftigte im engeren Sinne, das sind im August ca. 3.400.000 Menschen. Die Unterbeschäftigung enthält Personen in entlastenden arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (Umschulungen..) und in kurzfristiger Arbeitsunfähigkeit. Alles bei der Bundesagentur für Arbeit nachzulesen. Danach sind ca. 6.000.000 Menschen ohne Arbeit. Werden noch die Leiharbeiter und befristeten Arbeitsverhältnisse mitgerechnet sieht das Bild über Deutschland anders aus. Weshalb brauchen wir ausländische Fachkräfte? Haben wir nicht eigenes Potential?

Außerdem würden die ca. 765.000 offenen gemeldeten Stellen im August für die jetzigen Menschen ohne Arbeit nicht reichen.

Wie passen die Aussagen, Deutschland geht es so gut und wir nähern uns der Vollbeschäftigung mit diesen Zahlen zusammen?
08.09.2017, 20.07 Uhr
N. Baxter | keine Angst Frank
wenn erst mal die Neubürger auch die politische Macht an sich reißen wollen oder der Einfluss aus dem Orient auch auf politischer Ebene weiter zunimmt, werden "unsere" Politiker wach, denn dann gehts auch an deren Eingemachtes...
10.09.2017, 16.00 Uhr
Leser1 | In Nordhausen gibt es nur 30 Unternehmen?
Warum werden nicht alle Unternehmen informiert und zb per Brief persönlich eingeladen? Ist das Arbeitsamt nur für 30 Firmen da wo sich vielleicht einzelne Mitarbeiter Vorteile versprechen zb späterer Wechsel in diese Firmen oder kleine Werbeaufmerksammkeiten? Kann das Arbeitsamt nicht alle Firmen anschreiben und einladen? Oder die Wirtschaftsverbände. Wozu zahlen zb Unternehmen den Zwangsbeitrag der IHK? Die Unternehmen bekommen dafür recht wenig von der IHk. Auch die IHK könnte Mitglieder anschreiben und auf solche oder andere Veranstaltungen hinweisen. Oder hat man das Geld für Porto nicht, weil man sich Paläste in Erfurt als Haupsitz vom Geld der Mitglieder bauen musste. Was bekommen die Firmen dafür für Leistungen? Ist man nur für wenige Firmen da? Dann fördert mal die Flüchtlinge und lasst die restlichen deutschen Unternehmen unbeachtet so wie bei der Unterbringung wo einige Politiker und deren Freunde sich ne goldene Nase verdienen.
10.09.2017, 16.48 Uhr
Hobby Politiker | Oh wie Sinnfrei sind doch ihre Thesen
Ich arbeite in einem mittelständigen Unternehmen mit ca. 150 Beschäftigten. Die Arbeit reicht oft nicht aus das es ohne Kurzarbeit überhaupt weitergeht. Was nützt es meinem Unternehmen da an Fachkräfte zu denken die nicht mal eine Schulbildung haben. Geschweige denn eine Berufsausbildung. Wer Arbeitskräfte braucht ist so mündig und intelligent genug die richtigen Instanzen abzufragen. Ihre Ratschläge die Unternehmen anzuschreiben sind völlig sinnfrei. Diese Hinweise können nur von Leuten kommen die nichts in die Rentenkasse einzahlen, da sie Beamte sind.
IHRE Sorgen möchte ich haben Sie können vermutlich schlecht schlafen weil's sie nicht wissen wohin sie zum 4. mal im Jahr in Urlaub fahren können. An der Basis sieht's anders aus.
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