nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Sa, 13:13 Uhr
21.10.2017
kn-Forum

Rentner bekommen zu viel Geld, sagt unsere Finanzministerin

Eine unglaubliche Aussage der Finanzministerin von Thüringen war am Freitag zu lesen, so ein empörter Leser im Forum...

DDR Rentner belasten unsere Landeskasse, weil Sie aus DDR Zeiten Zusatzrenten angespart hatten. Wortwörtlich war zu lesen: Damit würden Gelder verbraucht, die dringend für die Verbesserung der Infrastruktur vor allem in ländlichen Gebieten sowie eine höhere Wirtschaftskraft gebraucht würden. Das ist eine Beleidigung an alle Rentner die Ihr ganzes Leben gearbeitet haben.

Das einzige was unser Land belastet Frau Ministerin sind Leute wie Sie die gar keine Steuern bezahlen genau wie alle Beamten! Dort müsste der Hebel angesetzt werden, dann kommen mehr Millionen im Jahr zusammen als was man den Rentner gibt! Ich finde das unverschämt so eine Aussage zu machen. Trotz der Zusatzrenten bekommen viele nicht einmal das Grundeinkommen und müssen noch zusätzlich beim Amt Betteln gehen!!! So sieht das aus.

Um nicht in die Grundsicherung zu kommen müsste man mindestens 2500,- Netto verdienen um nicht beim Vater Staat betteln zu müssen. Oder stellen sie sich vor das alle Rentner, ich sag es mal hart, freiwillig aus dem Leben scheiden sollen. Da gab es schon einmal einen Film, der dies prognostizierte! Dafür bekommen ja aber unsere sogenannten Wirtschaftsflüchtlinge genug Geld, ohne jemals für diesen Staat was getan, geschweige denn eingezahlt und gearbeitet haben.

Seit Langem warnen die Sozialverbände in Deutschland davor, dass die Zahl der Menschen, die im Alter Grundsicherung beziehen muss, deutlich steigen wird. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die Entwicklung des Rentenniveaus, das gegenwärtig bei 47,9 Prozent liegt. Bis 2030 plant der Gesetzgeber eine Absenkung auf 43 Prozent.

Lutz Blobner
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

21.10.2017, 13.42 Uhr
tannhäuser | Wie wäre es mit einer Quelle?
Sie müssten so einen Vorwurf schon damit untermauern, Herr Blobner!

Sonst könnte man Sie dem Verbreiten von Fake News bezichtigen.

Sicherlich fallen alle möglichen Vorwürfe gegen Politiker bei der derzeitigen Stimmung in der Bevölkerung auf fruchtbaren Boden.

Aber man sollte trotzdem schon wissen, ob man sich über einen belegbaren Vorwurf aufregt!
23.10.2017, 09.53 Uhr
Lublo | Tannenhäuser
Hatte zwar geschrieben am Freitag, aber leider nicht angegeben das es in einer Thüringer Zeitung stand stand. Genau gesagt, Seite 2 - oben links!
Entschuldigung
Lutz Blobner
23.10.2017, 10.09 Uhr
tannhäuser | Kein Problem!
Danke für die Auskunft! Ich hatte leider keinen Link dazu gefunden!

Ich hatte ja auch nicht behauptet, der Ministerin eine solche Aussage nicht zuzutrauen.

Ausserdem wollte ich Sie nicht belehren. Sollten Sie es so empfunden haben, entschuldige ich mich!
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.