Do, 10:05 Uhr
02.11.2017
Stadt Sondershausen hat richtig gehandelt
Verkehrstechnisch ungünstige Lösung gestoppt
Von einigen Bürgern gab es "spitze" Bemerkungen über die Gestaltung der Ausfahrt der neuen Norma-Filiale in Sondershausen. Die Sache hat sich kn, vor allem aus Sicht der Radfahrer und Autofahrer, angeschaut...
Einige Bürger sprachen schon vom Schildbürgerstreich der Stadtverwaltung. Was war geschehen?
Die Planer der Norma-Filiale hatten sich einfach mal einfallen lassen, wie schon bei der alten Filiale 100 Meter entfernt. Einfach mal die Ein- und Ausfahrt für die Autofahrer über den Fußweg der Hospitalstraße zu führen. Dieses Vorhaben wurde von der Stadt Sondershausen gestoppt und die Forderung gestellt, mit Pollern nur dafür zu sorgen, dass über diesen Weg nur Fußgänger in die Filiale kommen.
Und diese Forderung war gerechtfertigt!
Nicht nur viele Radfahrer begrüßten das im Gespräch mit kn, sondern auch der Vorsitzende des Ortsverbandes ADFC- Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. - Hans-Christoph Schmidt. Und dafür gibt es mehrere gute Gründe.
Die früherer Ausfahrt bei der alten Norma-Filiale war für Fußgänger und vor allem Radfahrer kreuz gefährlich. Hier ist auch kn schon mal auf dem Radweg von einem ausfahrenden Fahrzeug leicht gerammt worden, ganz abgesehen von den mehreren brenzligen Situationen mit Notbremsungen.
Bei der Stadt Sondershausen und auch beim ADFC häuften sich Beschwerden wegen der problematischen Situationen an dieser Ausfahrt. Das Vorfahrtschild mit dem Unterschild Radfahrer in beiden Richtungen war wegen der Beschwerden erst in den letzten Monaten installiert worden.
Aber auch aus verkehrstechnischer Sicht ist die Nichtbenutzung der ursprünglichen Ein- und Ausfahrt richtig.
Wie bereits bei der alten Ein- und Ausfahrt, sobald ein Linksabbieger der aus Richtung Kreisel Stockhausen kommt und zum Parkplatz abbiegen wollte, blockiert er sofort die nachfolgenden Autos, wenn der Abbiegevorgang wegen Gegenverkehrs aus Richtung Krankenhaus nicht erfolgen kann. Und wenn gar jemand mal nicht aufpasst, fährt er vielleicht noch auf den Wartenden auf.
Bei der jetzt durchgesetzten Regelung mit Parkplatzeinfahrt über die Straße "Vor der Windleite" besteht auf der Hospitalstraße ja sogar eine Abbiegespur, bei der sogar drei Fahrzeuge warten können, wenn es Gegenverkehr gibt. Das hilft dem Durchgangsverkehr auf der Hospitalstraße und mindert die Gefahr von Auffahrunfällen!
Aus städtebaulicher Sicht ist das klar die bessere Regelung.
Und auch für die Radfahrer ist mehr Sicherheit gegeben. Der Radweg ist mit roter Markierung deutlich gekennzeichnet. Jetzt kann keiner sagen, habe nicht gesehen, dass hier eine Radweg kreuzt, so die häufige Ausrede.
Den größten Klops den die Planer bei Norma angestellt haben, hat sich kn für die Bildergalerie Bild 1 aufgehoben. Es ist ja nicht nur, dass bei der Ausfahrt für die Autofahrer kein Hinweis auf den kreuzenden Radweg angebracht wurde, man hatte es ja an der alten Ausfahrt noch korrigiert, es kommt noch schlimmer.
Richtig war zwar das Stopschild, damit die Kraftfahrer wenigstens vor Passieren des Radweges mal anhalten, interessanter ist aber das Verkehrszeichen unter dem Stop-Schild.
Die Autofahrer wären gezwungen, in jedem Fall erst mal nach rechts abzubiegen. Aus Sicherheitsgründen erst mal richtig.
Aber Kunden die aus Richtung Krankenhaus kamen und wieder zurück wollen, müssten allerdings erst mal eine Ehrenrunde drehen, wenn sie nicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen wollen. Sie müssten entweder in die Straße vor der Windleite einfahren und dort wenden, noch schlimmer gar auf der Hospitalstraße wenden oder gar bis zum Kreisel Stocksen fahren und dann zurück in Richtung Krankenhaus, wo man eigentlich hin wöllte.
Und Sie können sicher sein, es hätte viele Autofahrer gegeben, die mal schnell illegaler weise gleich links abgebogen wären!
Diese ursprünglich gewählte Variante war ja wohl doch der größere Unfug und die Stadt Sondershausen tat gut daran, diese Variante zu stoppen.
Und ein Hinweis sei gestattet, als das Einkaufszentrum Nordhäuserstraße 1 eingerichtet worden war, wurde auch die Zufahrt für den Parkplatz über die Gerhard-Hauptmann-Straße geführt, um eben den Verkehr in der Lohstraße nicht durch einzelne abbiegende Fahrzeuge zu behindern!
Kritik an den Planern kommt aber auch in anderer Hinsicht von den Radfahrern, an dessen Belange nicht besonders gedacht wurde,
Man merkt gleich, dass die Planer keine Radfahrer sind, sonst hätte man nicht diese grässlichen Fahrradständer Marke "Felgentod" hingestellt. Hier hätte die Fahrradabstellanlage mit Anlehnbügeln ausgerüstete werden müssen.
Und das Fazit? Es wäre wohl besser gewesen, sich im Vorfeld einer solchen Maßnahme sich mit denen abzustimmen, die sich auskennen.
Autor: khhEinige Bürger sprachen schon vom Schildbürgerstreich der Stadtverwaltung. Was war geschehen?
Die Planer der Norma-Filiale hatten sich einfach mal einfallen lassen, wie schon bei der alten Filiale 100 Meter entfernt. Einfach mal die Ein- und Ausfahrt für die Autofahrer über den Fußweg der Hospitalstraße zu führen. Dieses Vorhaben wurde von der Stadt Sondershausen gestoppt und die Forderung gestellt, mit Pollern nur dafür zu sorgen, dass über diesen Weg nur Fußgänger in die Filiale kommen.
Und diese Forderung war gerechtfertigt!
Nicht nur viele Radfahrer begrüßten das im Gespräch mit kn, sondern auch der Vorsitzende des Ortsverbandes ADFC- Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e. V. - Hans-Christoph Schmidt. Und dafür gibt es mehrere gute Gründe.
Die früherer Ausfahrt bei der alten Norma-Filiale war für Fußgänger und vor allem Radfahrer kreuz gefährlich. Hier ist auch kn schon mal auf dem Radweg von einem ausfahrenden Fahrzeug leicht gerammt worden, ganz abgesehen von den mehreren brenzligen Situationen mit Notbremsungen.
Bei der Stadt Sondershausen und auch beim ADFC häuften sich Beschwerden wegen der problematischen Situationen an dieser Ausfahrt. Das Vorfahrtschild mit dem Unterschild Radfahrer in beiden Richtungen war wegen der Beschwerden erst in den letzten Monaten installiert worden.
Aber auch aus verkehrstechnischer Sicht ist die Nichtbenutzung der ursprünglichen Ein- und Ausfahrt richtig.
Wie bereits bei der alten Ein- und Ausfahrt, sobald ein Linksabbieger der aus Richtung Kreisel Stockhausen kommt und zum Parkplatz abbiegen wollte, blockiert er sofort die nachfolgenden Autos, wenn der Abbiegevorgang wegen Gegenverkehrs aus Richtung Krankenhaus nicht erfolgen kann. Und wenn gar jemand mal nicht aufpasst, fährt er vielleicht noch auf den Wartenden auf.
Bei der jetzt durchgesetzten Regelung mit Parkplatzeinfahrt über die Straße "Vor der Windleite" besteht auf der Hospitalstraße ja sogar eine Abbiegespur, bei der sogar drei Fahrzeuge warten können, wenn es Gegenverkehr gibt. Das hilft dem Durchgangsverkehr auf der Hospitalstraße und mindert die Gefahr von Auffahrunfällen!
Aus städtebaulicher Sicht ist das klar die bessere Regelung.
Und auch für die Radfahrer ist mehr Sicherheit gegeben. Der Radweg ist mit roter Markierung deutlich gekennzeichnet. Jetzt kann keiner sagen, habe nicht gesehen, dass hier eine Radweg kreuzt, so die häufige Ausrede.
Den größten Klops den die Planer bei Norma angestellt haben, hat sich kn für die Bildergalerie Bild 1 aufgehoben. Es ist ja nicht nur, dass bei der Ausfahrt für die Autofahrer kein Hinweis auf den kreuzenden Radweg angebracht wurde, man hatte es ja an der alten Ausfahrt noch korrigiert, es kommt noch schlimmer.
Richtig war zwar das Stopschild, damit die Kraftfahrer wenigstens vor Passieren des Radweges mal anhalten, interessanter ist aber das Verkehrszeichen unter dem Stop-Schild.
Die Autofahrer wären gezwungen, in jedem Fall erst mal nach rechts abzubiegen. Aus Sicherheitsgründen erst mal richtig.
Aber Kunden die aus Richtung Krankenhaus kamen und wieder zurück wollen, müssten allerdings erst mal eine Ehrenrunde drehen, wenn sie nicht gegen die Straßenverkehrsordnung verstoßen wollen. Sie müssten entweder in die Straße vor der Windleite einfahren und dort wenden, noch schlimmer gar auf der Hospitalstraße wenden oder gar bis zum Kreisel Stocksen fahren und dann zurück in Richtung Krankenhaus, wo man eigentlich hin wöllte.
Und Sie können sicher sein, es hätte viele Autofahrer gegeben, die mal schnell illegaler weise gleich links abgebogen wären!
Diese ursprünglich gewählte Variante war ja wohl doch der größere Unfug und die Stadt Sondershausen tat gut daran, diese Variante zu stoppen.
Und ein Hinweis sei gestattet, als das Einkaufszentrum Nordhäuserstraße 1 eingerichtet worden war, wurde auch die Zufahrt für den Parkplatz über die Gerhard-Hauptmann-Straße geführt, um eben den Verkehr in der Lohstraße nicht durch einzelne abbiegende Fahrzeuge zu behindern!
Kritik an den Planern kommt aber auch in anderer Hinsicht von den Radfahrern, an dessen Belange nicht besonders gedacht wurde,
Man merkt gleich, dass die Planer keine Radfahrer sind, sonst hätte man nicht diese grässlichen Fahrradständer Marke "Felgentod" hingestellt. Hier hätte die Fahrradabstellanlage mit Anlehnbügeln ausgerüstete werden müssen.
Und das Fazit? Es wäre wohl besser gewesen, sich im Vorfeld einer solchen Maßnahme sich mit denen abzustimmen, die sich auskennen.








