nnz-tv Eichsfelder Nachrichten Mansfeld-Südharz-Zeitung neue nordäuser zeitung Unstrut-Hainich Zeitung
Do, 18:39 Uhr
07.12.2017
Landespolitiker äußern sich

Ehrenbrief geht nach Bad Frankenhausen

Ministerpräsident Bodo Ramelow verleiht Ehrenbriefe an verdiente Thüringerinnen und Thüringer

Ministerpräsident Bodo Ramelow (Die Linke) verleiht am kommenden Samstag, 9.Dezember, den Ehrenbrief des Freistaats Thüringen. Geehrt werden 17 Thüringerinnen und Thüringer, die sich seit langem auf ganz unterschiedlichen Gebieten im sozialen, politischen oder gesellschaftlichen Bereich für den Freistaat engagieren. Mit dem Ehrenbrief des Freistaats wird eine Ehrennadel überreicht.


Der Ehrenbrief wurde erstmals im Jahr 2005 gestiftet „zur Ehrung von Personen, die sich um die Gestaltung unserer Gesellschaft im Freistaat Thüringen verdient gemacht haben“. Weitere Informationen: http://www.thueringen.de/th1/tsk/orden/ehrenbrief/erlass/index.aspx?

Aus dem Kyffhäuserkreis dabei:

Bärbel Köllen aus Bad Frankenhausen gehört seit 1992 zu den Gründungsmitgliedern des Fördervereins Oberkirche Bad Frankenhausen e.V.. Im Jahr 2001 übernahm sie den Vorsitz des Fördervereins, dessen rund 130 Mitglieder in ganz Deutschland verteilt leben. Als Vorsitzende bringt sich Bärbel Köllen mit viel Engagement, unter Rückstellung ihrer persönlichen Belange, für die Arbeit im Förderverein auf bewundernswerte Art und Weise ein. Darüber hinaus entwickelte sie eine innere Bindung mit den Zielen des Fördervereins, den Erhalt des Oberkirchturms, die ihresgleichen sucht.

Ehrenbrief geht nach Bad Frankenhausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Dabei hat sie in einer breiten Bevölkerung, auch über die Stadt Bad Frankenhausen hinaus, das Gefühl der Verpflichtung gegenüber dem, was unsere Vorfahren geschaffen haben, bewusst gemacht und medienwirksam verbreitet und angeregt. Dieser von ihr erbrachte persönliche Einsatz kann nicht hoch genug eingeschätzt und gewürdigt werden.

Dabei hat sie nicht nur ein persönliches Interesse an den Zielen des Fördervereins erkennen lassen, sondern hat auf ihre Art bei vielen Menschen, Spendern, Institutionen und Entscheidungsträgern des öffentlichen Lebens das Interesse geweckt, sich den Verpflichtungen, die uns unsere Vorfahren moralisch auferlegt haben, zu stellen und diese Ziele auch in der heutigen Zeit umzusetzen.
← zum Nachrichtenüberblick
→ Druckversion

Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.
→ Kommentar hinzufügen



Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.