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Fr, 19:05 Uhr
08.12.2017
Neues aus Bad Frankenhausen

Palliativmedizinische „Station 7“ eröffnet

Am Nachmittag wurde DRK Manniske Krankenhauses Bad Frankenhausen palliativmedizinische Station, die eine Lücke in der Versorgung der Region schließt...

Palliativmedizinische „Station 7“ eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Das Team des DRK Manniske Krankenhauses Bad Frankenhausen hatte sich für die offizielle Eröffnung der palliativmedizinischen „Station 7“ Gäste eingeladen um die neueröffnete Station im Rahmen der Klinik für innere Medizin zu präsentieren.

Was ist der Hintergrund zur Eröffnung dieser Station? Häufig benötigen Krebspatienten bei fortgeschrittener Erkrankung eine stationäre palliative Versorgung, die bislang in der Region und im DRK-Verbund nicht bedarfsdeckend angeboten wurde, wie der Chefarzt Dr. med. Claus-Peter Schneider es in seinen einführenden Worten erläuterte.
Wie kn erfuhr, ist es die erste Station (mit 8 Palliativbetten) dieser Art für die Landkreise Sömmerda und Kyffhäuserkreis. Nur Nordhausen im Norden hat noch 10 Betten dieser Art im Südharz-Klinikum, wie kn erfahren hat.

Palliativmedizinische „Station 7“ eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Dieser Herausforderung stellen wir uns mit einem neu zusammengestellten und fachlich qualifizierten Team auf unserer „Station 7“. Hier können seit August 2017, 14.08. 2017, schwerkranke Menschen, überwiegend mit fortgeschrittenen und nicht heilbaren Erkrankungen von ihren Leiden befreit oder diese zumindest beträchtlich gelindert werden.

Diese Betreuung ist sehr intensiv und bedarf viel zusätzliches Fachwissen. Deshalb hatte man den Großteil des Team zu einem einwöchigen Kurs geschickt. Und anlässlich des Kursendes fand deshalb heute die offizielle Eröffnung der Station 7 statt und das Anstoßen mit einem Glas Sekt erfolgte deshalb in doppelter Hinsicht. Während des Kurses waren alle Patienten der Station in andere Zimmer verlegt worden und so hatte man die Chance heute die Station den Interessenten, so Bundestagsmitglied Kersten Steinke (Die Linke), zu präsentieren.

Palliativmedizinische „Station 7“ eröffnet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Was wäre der Chef ohne seine Mitarbeiter und so hatte kn die Möglichkeit genutzt, den Großteil des Teams vor die Kamera zu bekommen. Damit es nicht so "steril" wirkt, hatten fasst alle ihre zivilen Sachen anbehalten, auch als sich die Besucher die Einrichtung erklären ließen.

Unterstützt werden sie hierbei von Mitarbeitenden aus den Bereichen Physiotherapie, Sozialdienst, Psychologie, Ergotherapie und Ernährungsberatung.

Auch kn nutzte die Chance sich in der Station 7 umzuschauen die auch optisch mit neuem Farbanschrift versehen wurde. Auffällig die tollen Gemälde des Hobbykünstlers Peter Reimann, die in den Fluren und Zimmern zu finden sind. Sehr gelungen die Gestaltung.

Die Station hat neben den acht Palliativbetten sind weitere sechs Betten in der Station, die auch einen Gemeinschaftsraum erhalten hat. Neben den exzellenten medizinischen Einrichtungen wurde auch bei solchen Dingen an die Patienten, wie bei der Kommunikation. In der Bildergalerie zusehen gibt es für jedes Bett ein individuellen Bildschirm für TV und sogar Internet und auch ein Telefon fehlte nicht.
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Kommentare

13.12.2017, 06.24 Uhr
PODO | Schön zu lesen...
das jetzt auch im Kyffhäuserkreis sich was tut.
Eine Palliativstation , wenn es auch nur wenige Betten sind , sollte es in Zukunft in jedem Krankenhaus geben. Das wären wenigstens sinnvoll eingesetzte Gelder. Eine Palliativ-Grundausbildung sollte in der Ausbildung zum Kranken -u. Altenpfleger ( -in) schon dazu gehören.
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