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Sa, 07:24 Uhr
13.01.2018
Neue Kandidatur zur Bürgermeisterwahl Sondershausen

Lass uns Verantwortung übernehmen

Am Abend erklärte sich ein weiterer Bewerber in Sondershausen bei der Bürgermeisterwahl im April in Sondershausen antreten zu wollen. Hier kn mit den Einzelheiten...

In Sondershausen, und nicht nur dort, ist er für seine umfangreiche verantwortliche ehrenamtliche Arbeit im Kat-Schutz beim DRK bekannt. Und in diesem Kreis offenbarte sich
Sandro Bauer,
dass er sich als Kandidat um das Amt des Bürgermeisters von Sondershausen zu bewerben.

Neue Kandidatur zur Bürgermeisterwahl Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Im Sommer reifte bei Sandro Bauer der Entschluss, es reiche nicht nur über die Verhältnisse in der Stadt Sondershausen zu meckern, so im Gespräch mit kn, sondern man muss auch etwas tun. Und so reifte, zusammen mit seiner Lebenspartnerin Bettina, der Entschluss, lass uns Verantwortung übernehmen und das Amt des Bürgermeisters anzustreben.

Im Kreise seiner Freunde bei der ehrenamtlichen Arbeit im DRK verkündete er am Abend, ich bewerbe mich für das Amt des Bürgermeisters. Über die Veranstaltung wird kn in einem gesonderten Beitrag informieren.

Wer ist dieser Sandro Bauer? Hier einige Daten zu seiner Vorstellung
Im Juli 1975 in der Stadt Sondershausen erinnert er sich noch gern an seine Kinder- und Jugendzeit, so im Kindergarten Halben Mond in Stocksen, 10 Jahre Regelschule im Hasenholz oder die 3 Jahre Abitur am Schacht Gymnasium.

Bei der Bundeswehr gab es die Grundausbildung zum Sanitäter und später machte er die Ausbildung zum
Versicherungskaufmann. Er kann sogar auf zwei Jahre Aufenthalt in England und Australien verweisen, was weitere Grundsteine seiner weiteren Entwicklung waren.

Danach kehrte er nach Sondershausen zurück und machte sich Ende 2006 den Schritt zur Selbstständigkeit mit einer Versicherungsagentur.
Seit meiner Kindheit bin ich eng mit dem Karnevalsverein SCC Gelb-Weiss Stocksen verbunden und bis heute gern Teil davon, so Sandro Bauer im Gespräch mit kn.

Dem DRK gebührt seit vielen Jahren seine ehrenamtliche Leidenschaft und ist bis heute in verschiedenen Tätigkeiten dieser Leidenschaft treu geblieben. Im DRK-Kat-Schutzzug ist er in verantwortlicher Person tätig. Er ist nicht nur Kreisbereitschaftsleiter beim DRK sondern wurde vor drei Jahren sogar zum Landesbereitschaftsleiter gewählt und das ehrenamtlich. In letzterer Funktion mus er die Arbeit von 18 Sanitätsgruppen in Thüringen organisieren.

Sandro Bauer  (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sandro Bauer  (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Sandro Bauer bei der Veranstaltung heute und bei der Auszeichnungsveranstaltung "Helfende Hand"

Was sind seine politischen Schwerpunkte? Im Gespräch mit kn am Rande der Veranstaltung erläuterte Sandro Bauer seine Ziel in kurzen Worten. Es gilt in Sondershausen Sicherheit zu organisieren, mit DRK, THW, FFW und Polizei. Umwelt, Tourismus und Wirtschaft gilt es zu entwickeln und werden im Vordergrund stehen. Wirtschaft bringt uns das nötige Geld in die Stadtkasse.

Mit meiner Lebenspartnerin Bettina und meinen beiden Kindern bin ich glücklich hier in Sondershausen, so Sandro Bauer gegenüber kn.
Zur Zeit ist Sandro Bauer dabei, die notwendigen Unterstützungsunterschriften zu sammeln. Ich werde viele Bürger direkt ansprechen und keine Listen auslegen, so Sandro Bauer abschließend gegenüber kn.
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Kommentare

12.01.2018, 23.57 Uhr
Mueller13 | Konkurrenz belebt das Geschäft
Da sind es schon 4...
13.01.2018, 10.08 Uhr
Oktobersonne | Zu angepasst
Also ich würde den Herrn nicht wählen. Ist der in einer Partei? Wohl eher nicht.
Der Mann wäre mir zu angepasst, zu bieder. Was soll der denn an Problemen lösen, die es ja reichlich gibt? Das kann der gar nicht.
13.01.2018, 14.10 Uhr
tannhäuser | Das riecht nach Stichwahl...
...bei so vielen Bewerbern.

Nicht-Parteizugehörigkeit könnte ein Vorteil sein, vorsichtig ausgedrückt.

Zwar scheinbar unabhängig, aber trommeln gehen für Mehrheiten muss man doch.

Ich bin trotzdem der Meinung, dass der etablierte Filz aufgelöst werden muss. Deshalb bitte nicht Bressem oder Schard.

Wir haben also 2 unabhängige Kandidaten. Einer von der Polizei, einer vom DRK (Katastrophenschutz).

Menschen, die vor Ort und nicht aus einem Sessel heraus erleben, was Sache ist. Wen will der Bürger sonst als Alternativen?
13.01.2018, 14.21 Uhr
Mueller13 | @ Oktobersonne: das war wohl etwas viel Sonne
Zitat OS: "Also ich würde den Herrn nicht wählen."
-> Das ist Ihr gutes Recht. Seit nunmehr 27 Jahren MÜSSEN Sie in Mitteldeutschland niemanden mehr wählen. Sie DÜRFEN aber (soweit vorhanden) aus der angebotenen Kandidatenmenge auswählen. Sie DÜRFEN sogar der Wahl gänzlich fernbleiben.

Zitat OS: "Ist der in einer Partei? Wohl eher nicht.
Der Mann wäre mir zu angepasst, zu bieder."
-> Daraus lese ich: Menschen in Parteien sind unangepasst, rebellisch und hipp. Diese Meinung werden Sie wohl ganz für sich alleine haben.

Zitat OS: "Was soll der denn an Problemen lösen, die es ja reichlich gibt? Das kann der gar nicht."
-> Das entnehmen Sie diesem Artikel? Hut ab, Sie scheinen über prophetische Gaben zu verfügen.
Zumindest hat er als Nichtparteimitglied einer etablierten Partei keine Probleme geschaffen, die wir jetzt gar nicht oder nur schwerlich beseitigen können. Desweiteren sagen Sie (verbunden mit der vorigen Aussage), dass nur Mitglieder einer Partei Probleme lösen können. Also genau diejenigen, die die Probleme verursacht haben?
13.01.2018, 15.14 Uhr
Micha123 | Wieso nicht??
Oktobersonne... muss der Kandidat denn in irgendeiner Partei sein?? Gerade in der Kommunalpolitik halt ich es für sinnvoll, wenn man parteilos ist.
So ist man auf keinen Fall mit seinem Gewissen befangen. Angenommen, man gehört der Partei X an und diese Partei sorgt in Landes- oder Bundespolitik dafür, dass gerade meine Kommune weniger Geld bekommt... das würde doch zu Gewissenskonflikten führen!
Aufgrund seines Ehrenamtes beim DRK zeigt der Mann auf jeden Fall Führungsqualitäten. Und er wird wissen, wo der Schuh drückt. Hätte er keinen "Plan", so würde er nicht kandidieren.
Und jetzt sind es schon 4... Konkurrenz belebt das Geschäft.
14.01.2018, 17.53 Uhr
Oktobersonne | Seltsame Art, Aussagen zu verdrehen
Ein Beispiel:

"Zitat OS: "Ist der in einer Partei? Wohl eher nicht.
Der Mann wäre mir zu angepasst, zu bieder."

-> Daraus lese ich: Menschen in Parteien sind unangepasst, rebellisch und hipp. Diese Meinung werden Sie wohl ganz für sich alleine haben."

****

Menschen in Parteien sind immer angepasst. Tja, so kann man reinfallen, Müller13, wenn man anderer Leute Aussagen "interpretiert". Kleiner Tipp am Rande: Fragen Sie einfach das nächste Mal nach, wie etwas gemeint ist.

Kommentator Tannhäuser spricht von "etabliertem Filz", den es gebe. Der "müsse aufgelöst werden". Einer, der im Filz mit drin steckt, wird das niemals auflösen.

Die "Mehrheitsbeschaffung" ist genau das Problem. Nennt sich "eine Hand wäscht die andere" und die Hand, die am meisten gewaschen wird, kriegt den "Job". Da kann man nur sagen: Pfui Teufel.

Googeln Sie mal Gaußsche Verteilungskurve Intelligenz. Dann wissen Sie warum das mit den "Mehrheitsbeschaffern" niemals funktionieren wird.
15.01.2018, 00.54 Uhr
Mueller13 | @ Oktobersonne
Ich habe Sie mehr oder weniger nur zitiert und nicht interpretiert. Mitunter habe ich den Eindruck, ich spreche bei Ihnen mit zwei Personen.
15.01.2018, 13.27 Uhr
Oktobersonne | Zitieren ok
aber eine Aussage anders herum verdrehen, zum Beispiel über den Umkehrschluß, das ist nicht in Ordnung. Weil man das als Mitdiskutant immer mühselig richtig stellen muß.
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