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Sa, 14:59 Uhr
13.01.2018
Kommunalpolitiker äußern sich

SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand

Am späten Vormittag führte die SPD Kyffhäuserkreis einen ordentlichen Parteitag durch, bei der auch der komplette Vorstand neu gewählt werden musste. Kritik kam von den Jusos. Zuvor hatte man getagt, um die / den Kandidaten für die Landratswahl zu bestimmen, kn berichtet noch...

Weil die Ehrengäste, u.a. noch Landesparteivorsitzender Andreas Bausewein und SPD-Fraktionsvorsitzender im Thüringer Landtag Matthias Hey zu anderen Veranstaltungen weg musste, hielten sie ihre Grußworte, eben so wie das Grünen Landtagsmitglied Babett Pfefferlein und der Vorsitzender der Linken Kyffhäuserkreis Dietmar Strickrodt, bereits bei der Nominierungsveranstaltung.

SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach Neuordnung des Präsidiums hielt der bisherige Kreisvorsitzende Steffen-Claudio Lemme nur einen kurzen Rechenschaftsbericht. Auch wenn das Mandat für den Bundestag schmerzlich war, dankte er allen Unterstützer vom Wahlkampf. An Landrätin Hochwind gewandt sagte er, Sie sei die Beste für diese Aufgabe. Ziel sei ist, bei den Kommunalwahlen die Rathäuser in Bad Frankenhausen, Ebeleben und Greußen, sowie später in Roßleben (die wählen später) zu verteidigen. Ziel sei es mit Anne Bressem das Rathaus Sondershausen als Bürgermeisterin zu erobern.

In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass er als Bundestagsmitglied wesentlich für den Erhalt der vier Millionen Euro Förderung für den Göldner Sondershausen beigetragen habe. Er sei enttäuscht, dass es hier noch nicht wesentlich weiter sei. Mit Anne Bressem werden wir das Sportzentrum sanieren.

Dann gab es die ersten Wahlgänge. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist Steffen-Claudio Lemme mit 100 Prozent der Stimmen. Er war der einzige Wahlvorschlag.
Die 47 anwesenden Mitglied wählten die Stellvertreter:
- Steffen Luprian 43 Stimmen
- Dorothea Marx 41 Stimmen und
- Steffen Sauerbier 36 Stimmen.

SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Dorothea Marx, Steffen Lupprian, Steffen-Claudio Lemme und Steffen Sauerbier

Der alte Vorstand war vorher einstimmig entlastet worden.

Zwischen den Auszählvorgängen gab es Diskussionsbeiträge. So informierte Matthias Strejc über die Arbeit der SPD-Kreistagsfraktion. ER verwies auf die Erfolge beim Schulbau, dem Haushalt und dem Bau des Unstrut-Werra-Radweges. Auch wenn es zwischendurch Misstöne gab, einigte man sich mit Kompromissen in der Krankenhausfrage und dem Geolift.

SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach der Wahl von Sabine Bräunicke als Schriftführerin und Simone Panse als Schatzmeisterin stellten sich die vorgeschlagenen Beisitzer der Wahl. Sie erreichten folgende Stimmen;
Ingo Beier 37
- Anne Bressem 38
- Jörg Esser 30
- Thomas Gelhaar 45
- Rene Hartnauer 34 (nicht anwesend)
- Antje Hochwind 47
Sebastian Koch 33 Stimmen
- Matthias Strejc 41 Stimmen
- Bastian Volkmann 28 Stimmen.

In der Diskussion äußerte sich Sebastian Volkmann aus sich der Jusos seht kritisch. ER kritisierte das Verhalte der SPD-Führung bei den Sondierungen in Berlin sehr kritisch. Wen das so weiter geht. sehe ich für die Bundes SPD schwarz, so Volkmann.
In der Kritik, keine Erhöhung des Spitzensteuersatzes und die quasi Einführung einer Obergrenzen bei den Flüchtlingen.
Er forderte abschließend eine Neuausrichtung der SPD

Jörg Esser forderte mit Blick auf die Jungwähler (ab 16 Jahre), die Arbeit mit den Jugendlichen nicht zu vergessen.

Weitere Abstimmungen zu Landesparteirat, Schiedskommission usw. folgten noch.
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
SPD Kyffhäuserkreis mit neuem Vorstand (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

13.01.2018, 15.26 Uhr
Micha123 | Das Rathaus erobern...
"Mit Anne Bressem das Rathaus erobern..." - da fällt mir spontan was ein... "Völker, hört die Signale! Auf zum letzten Gefecht!"

Und mit Frau Bressem wird dann der Göldner in Sondershausen saniert... Aha - andere Bürgermeisterkandidaten können dies wohl nicht?

Liebe Jusos... ihr seit gegen eine Obergrenze, wenn es um den Zuzug von Flüchtlingen nach Deutschland geht. Lasst es doch sein! In diesem Land bewegt ihr nichts mehr. Setzt euch ein und macht euch stark. Geht nach Syrien oder in andere Herkunftsländer der Flüchtlinge, bewegt dort etwas. Ihr wisst ja wie das alles geht.
13.01.2018, 16.59 Uhr
Krause_Sondershausen | Eine lustige Truppe, die SPD Kyffhäuserkreis, oder?
Warum ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter den Vorsitz, eines ihn nicht mehr betreffenden Kreisverbandes, weiterführen muss (und sich dabei auch noch nach dem Vorbild Martin selbst gewählt hat) erschließt sich wohl nur dem Eingeweihten. Interessant ist die Auswertung des Wahlergebnisses allemal.
Frau Hochwind ebenfalls 100%ig gewählt und von sich selbst überzeugt.
Frau Bressem ist selbst in ihrem eigenen Fanclub mit 81% nicht jedermanns Sache.
Herr Essers Ergebnis mit 64% zeigt, dass er nicht nur bei diversen Kommentatoren hier auf kn, sondern auch bei der eigenen Truppe ziemliche Beliebtheitsdefizite vorzuweisen hat.
Herr Volkmanns nicht mal 60% zeigen auch, dass der Luxus einer eigenen Meinung in dieser, ach so demokratischen Volkspartei, nicht wirklich erwünscht und bei Vorhandensein abgestraft wird.

Ich persönlich hätte mir mal einen Vorsitzenden aus dem Ostkreis, beispielsweise Herrn Strejc vorstellen können, damit nicht immer nur die Landes-SPD-treuen Vasallen an die Futternäpfe kommen.
Sich mit fremden Federn zu schmücken, kann Herr Lemme genau wie viele andere SPD Mitglieder. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Mittel für den Göldner fließen werden? Mitnichten, er hat auch mit in dieser Kommission gesessen, die diese Maßnahme beschlossen hat, genauso wie Mitglieder der LINKEN oder der CDU. Also ist sein Anteil auch nicht höher als jener der anderen Verfahrensbeteiligten. Er ist halt nur der Einzige, der den Leuten immer wieder aufs Brot schmiert, wie freigiebig er das Geld anderer Leute verteilt, der Gute…
Und ja Micha123, natürlich haben sie recht, jeder künftige Bürgermeister wird das Projekt Göldner realisieren können, da die Voraussetzungen hinreichend erfüllt sind. Da wird einem echt die Butter ranzig, wenn man solches Geschwafel aus hochdotiertem Munde hört! Da passt es prima ins Bild, dass besagter Herr jetzt noch einen Versorgungsposten im Wirtschaftsministerium abstauben soll, bei seinem Parteifreund Tiefensee. Verhältnisse wie in der schlimmsten Bananenrepublik!
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