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Di, 19:04 Uhr
13.03.2018
Bürgermeisterwahl in Ebeleben

Eine Wahlkampftour ist wie Blumenpflücken –

der Strauß wird immer größer „Je mehr ich mit den Menschen in unseren Orten ins Gespräch komme, desto größer wird der Strauß der Wünsche und das ist auch gut so. Das zeigt mir, dass sich die Menschen Gedanken machen, dass und wie sich unsere Einheitsgemeinde weiterentwickeln soll.“…sagte Steffen Gröbel als erstes Fazit nach den Terminen in der letzten Woche...

Eine Wahlkampftour ist wie Blumenpflücken – (Foto: FWV)
In der vergangenen Woche besuchte Bürgermeisterkandidat Steffen Gröbel die Tagespflegeeinrichtung von Novalis in der „Alten Schule“ in Ebeleben, anschließend die Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V., den Kindergarten „Helbespatzen“ und er war zu Gast bei der Werkstattlesung. Ein vielfältiges Programm, genau so vielfältig wie unsere Einheitsgemeinde. Dabei hatte er immer ein offenes Ohr für alle Einwohnerinnen und Einwohner.

Besuch bei der Tagespflege in der „Alten Schule“ Ebeleben

Stadtrat Lutz Strickrodt (CDU) begleitete Steffen Gröbel (FWV) zu einem Termin bei der Tagespflege in der „Alten Schule“ in Ebeleben. Die Tagespflege wird von Novalis betrieben. Hier arbeiten drei Pflegefachkräfte und eine Betreuungskraft unter Leitung von Annett Busch. Insgesamt werden aktuell 19 Seniorinnen und Senioren liebevoll betreut. „Für mich ist das eine gute Sache, weil es dadurch vielen Menschen ermöglicht wird, ihren Berufen nachzugehen und trotzdem die Angehörigen in sicheren und guten Händen zu wissen. Besonders habe ich mich darüber gefreut, dass mich einige Seniorinnen noch kannten, sogar aus meiner Kindheit.“…äußerte sich Gröbel im Nachgang zu der Veranstaltung.

Eine Wahlkampftour ist wie Blumenpflücken – (Foto: FWV)
Wichtige Themen in den Gesprächen waren barrierefreie Wege für ältere Menschen und Sitzgelegenheiten auf längeren Wegen in den Orten. „Das zeigt mir, dass ich bereits vor meinen Gesprächen auf dem richtigen Weg war, weil genau diese Punkte schon lange auf meiner Agenda stehen.“…so Gröbel weiter. Bei diesem Thema spielen die jahrelangen beruflichen Erfahrungen dem Kandidaten in die Hände. Barrierefreiheit ist ein wesentliches Thema im ÖPNV und damit beschäftigt sich Steffen Gröbel unter anderem im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit aktiv – faktisch ein Heimspiel.

Besuch der Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V.

Auf seinen zweiten Besuch hatte sich Steffen Gröbel besonders gefreut. Ebenfalls mit Stadtrat Lutz Strickrodt (CDU) war er zu Gast bei Dieter Lamczyk, Leiter der Zweigwerkstatt Ebeleben/ Sondershausen der Mühlhäuser Werkstätten für Behinderte e.V. Auf eine Vorstellungsrunde und eine Unternehmensführung konnte er schmunzelnd verzichten, weil die Mühlhäuser Werkstätten (früher Behindertenwerkstatt) ihn schon sein ganzes Leben begleitet haben. Kann man sich fragen, warum? Ganz einfach, seit über 30 Jahren war seine Mutter, Gabriele Gröbel, in diesem Unternehmen in der Verwaltung tätig. In seiner Schulzeit hatte er dort Ferienarbeit gemacht und mit gehandicapten Menschen zusammengearbeitet.

Viele der Angestellten kennen ihn. Die Zweigwerkstatt in Ebeleben beschäftigt aktuell 335 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und ist somit der größte Arbeitgeber in Ebeleben. Die Tätigkeitsfelder sind so vielfältig, dass ein Außenstehender es sich kaum vorstellen kann, was in Ebeleben am Teichmühlenweg 1a so alles passiert. Und da kommen wir schon auf die ersten Probleme, wie Erreichbarkeit durch Zulieferer und Mitarbeiter und wieder einmal Barrierefreiheit. Nach ersten Informationen soll es ja nun langsam mal mit der Brücke in der Rathausstraße vorangehen. Ein weiteres Thema war die Erreichbarkeit durch den ÖPNV. Auch da wurden aus dem Gespräch heraus schon Ideen entwickelt, um die Situation verbessern zu können. Absolut lobenswert ist der starke Einsatz von Dieter Lamczyk im überregionalen Marketing für Ebeleben.
Ebeleben war auf der „Grünen Woche“ in Berlin und bei der Thüringenausstellung durch die Mühlhäuser Werkstätten vertreten, wer hätte das gedacht. Gesprächsthemen waren weiterhin die Belebung des Marktes, das Frühlingsfest, regionale Produkte und zahlreiche weitere gute Ideen und Maßnahmen, bei denen man auf die Mühlhäuser Werkstätten zählen könnte. Das Thema Regionale Produkte stieß bei Steffen Gröbel sofort auf offene Ohren, denn aus seinem beruflichen Umfeld hatte er schon mehrfach Kontakt zu ähnlichen Projekten.
Lutz Strickrodt betonte: „Je mehr ich mit Steffen zu gemeinsamen Gesprächen mit unseren Einwohnerinnen und Einwohnern unterwegs bin, desto mehr begeistert Steffen mich. Sein fundiertes Wissen für die regionale Entwicklung, seine Vorstellungen, das ist unschlagbar. Immer wieder hat er kreative Lösungsansätze parat. Es war und ist die einzig richtige Entscheidung unseres CDU Ortsverbandes, den Kandidaten der Freien Wähler (FWV) zu unterstützen.“
Besuch des Kindergartens „Helbespatzen“ in Ebeleben

Der nächste Besuch führte Steffen Gröbel an einen Ort seine Kindheit zurück, in den Kindergarten „Helbespatzen“ in Ebeleben. Steffen Gröbel und Stadtrat und Fraktionsvorsitzender Andreas Biedermann (FWV) wurden von der Leiterin Angela Otto und dem Geschäftsführer des Trägerwerkes Soziale Dienste Thüringen, Herrn Joachim Schmidt herzlich empfangen.
Den 1976 erbauten Kindergarten besuchte nicht nur Steffen Gröbel, sondern auch seine Kinder Ramon und Joseline. Die Einrichtung ist aktuell voll belegt. Übergangsweise muss sogar ein Ausnahmeantrag gestellt werden, damit die 104 Kinder betreut werden dürfen. Der Bedarf ist da und das ist auch gut so. Das außerordentlich freundliche und konstruktive Gespräch zeigte, dass der Träger eine sehr gute Arbeit und Unterstützung leistet. Es gibt natürlich, wie ich schon vermutet hatte, einen Investitionsstau aufgrund der langen Sparmaßnahmen in Ebeleben.
Der Förderverein leistet eine sehr gute Arbeit. Es wurde schon so einiges investiert, was ohne den Förderverein nicht möglich wäre. Frau Otto präsentierte den beiden noch weitere Projekte, die schon seit Jahren in der Schublade schlummern, wie z.B. die Einrichtung einer Kinderküche mit Kinderrestaurant.

Ein weiteres Thema war das „Kinderheim“. Für Steffen Gröbel und Andreas Biedermann war es keine Neuigkeit, dass die Einrichtung wegen nicht getätigter Investitionen kurz vor der Schließung stand. Der Verkauf der Immobilie war das letzte Mittel um den Betrieb der „Jugendhilfestation“, also des Kinderheims aufrecht zu erhalten. Die neuen privaten Eigentümer führten notwendige umfangreiche Erneuerungen durch und somit konnten die Auflagen erfüllt werden.
„Wie ich schon bei meinem Besuch im Jugendclub Ebeleben sagte: Ich bekenne mich ganz klar für unsere Kinder und Jugendlichen und würde mich künftig im Rahmen der Möglichkeiten für den Kindergarten stark machen. Es gibt schon seit Jahren sehr gute Projektideen, die es gilt Schritt für Schritt konzeptionell und gemeinsam umzusetzen. Es zeigt sich immer wieder, dass wir bei der Stadt einen „Kümmerer“ brauchen.“

Andreas Biedermann sagte abschließend: „Wir brauchen für Ebeleben jemanden, der vom Fach ist. Mit Steffen haben wir genau den richtigen Kandidaten gefunden und darüber bin ich froh. Er ist nun mal kein typischer Beamter, der stringent Anträge auf einem Amt bearbeitet. Er leistet jeden Tag Entwicklungs-, Projekt- und Basisarbeit und er hat neben den allgemeinen Verwaltungskenntnissen als Verwaltungsfachwirt eben die Erfahrungen, die wir für eine zukunftsfähige Entwicklung unserer Einheitsgemeinde benötigen.“


Werkstattlesung

Wenn jemand behauptet, in Ebeleben gibt es keine Kultur, dann war er noch nie zu einer Werkstattlesung in Ebeleben. Die bereits 21. Werkstattlesung bei den Mühlhäuser Werkstätten in Ebeleben ist aus Sicht von Steffen Gröbel ein kultureller Höhepunkt. In und um Ebeleben gibt es keine vergleichbare Veranstaltung. Die Anekdoten vom Tatortschauspieler Ernst-Georg Schwill ließen die Gäste sehr oft schmunzeln. Die Begründer der Veranstaltungsreihe waren der amtierende Bürgermeister von Ebeleben, Uwe Vogt und Dieter Lamczyk. Eine gelungene Veranstaltungsreihe, die auf jeden Fall weiterbestehen sollte. Nachdem Uwe Vogt am Ende der Veranstaltung bekannt gab, dass es als amtierender Bürgermeister seine letzte Werkstattlesung war kam aus dem Publikum sofort der Vorschlag, dass er es ja ehrenamtlich weiter organisieren könnte. Aus Sicht von Steffen Gröbel eine gute Idee, die er auch unterstützen würde. „Mir ist es egal, von welcher politischen Seite gute Ideen, Projekte oder Vorschläge sind. Wenn es gut für Ebeleben ist, werde ich es unterstützen. Wir kommen nur gemeinsam voran.“…äußerte sich Steffen Gröbel

Für die Freie Wählervereinigung der Einheitsgemeinde Ebeleben e.V.
Andreas Biedermann

Für den CDU Ortsverband Ebeleben
Lutz Strickrodt

Fotos: FWV
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