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Do, 19:30 Uhr
15.03.2018
Bundeswehr aktuell

Kommandeurswechsel in Bad Frankenhausen

Das Versorgungsbataillon 131 Bad Frankenhausen hat seit heute einen neuen Kommandeur. Bei einer öffentlichen Kommandoübergabe auf dem Schlossplatz in Bad Frankenhausen wurde heute der Kommandowechsel vollzogen...

Beim Versorgungsbataillons 131 übergab Oberstleutnant Dirk Ansgar Werneke zur Mittagszeit das Zepter an seinen Nachfolger Oberstleutnant Matthias Paar.

Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wenn Kommandeure verabschiedet werden, ist es Tradition ihn mit einem Fahrzeug vom Appellplatz zu fahren. Heute war es ein Wartburg 311 aus DDR-Zeiten, liebevoll von Ronald Sörgel gepflegt und war heute auch der Fahrer des Kommandeurs.

Das Versorgungsbataillon 131 beheimatet fast 1500 Soldatinnen und Soldaten, welche sich auf die Standorte Bad Frankenhausen, Bad Salzungen, Gotha und Idar Oberstein verteilen. Rund 600 davon waren heute an der Übergabezeremonie auf dem Schlossplatz in Bad Frankenhausen dabei.

Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach dem Einmarsch der Einheiten schritten Brigadegeneral Ruprecht von Butler, Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“. Bad Frankenhausens Bürgermeister Mattias Strejc (SPD) und Oberstleutnant Dirk Ansgar Werneke, begleitet vom Führer der Parade Oberstleutnant Carsten Enke die Einheiten ab.

Neben vielen Familienangehörigen waren weitere Gäste aus Politik, Sport (Vertreter des Berglaufvereins) und Wirtschaft anwesend, so auch Landtagsmitglied Christian Herrgott (CDU), Landrätin Antje Hochwind (SPD) und Bürgermeister der Patengemeinden.

Oberstleutnant Werneke bedankte sich bei seinem Stellvertreter Oberstleutnant Enke. Er betonte die sehr gute Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Frankenhausens auf vielen Gebieten, auch des Sports, besonders das Kyffhäuser-Berglaufs.
Ein ganz besonderer Dank ging an die Gattin, die ihn trotz der öfteren Abwesenheit den Rücken stärkte.

Mit den Worte "Gemeinsam stark" (Schlachtruf) und Ich melde mich ab, beendete er seine Rede. Oberstleutnant Werneke wird seine Verwendung (so heißt es wohl im Sprachgebrauch der Bundeswehr) in einem Führungsstab in Potsdam übernehmen, wird aber seinen Wohnsitz in Thüringen behalten.

Brigadegeneral Ruprecht von Butler begann sein Rede mit den Worten, was wäre die Bundeswehr ohne die Bürgermeister vor Ort. Er bezeichnete Oberstleutnant Werneke als Spitzenlogistiker und zeichnete ihn mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold aus.

Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Mit der Übergabe der Bataillonsfahne von Oberstleutnant Werneke an Brigadegeneral Ruprecht von Butler und von ihm an Oberstleutnant Paar wurde vom Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 37 „Freistaat Sachsen“ die Befugnisse von Oberstleutnant Werneke auf Oberstleutnant Paar übertragen.

Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wer ist Oberstleutnant Matthias Paar? Seit seinem Eintritt in die Bundeswehr am 01.07.1994 durchlief Oberstleutnant Paar verschiedene Verwendungen. Vom Wehrpflichtigen über die Offizierausbildung mit Studium in München folgten unter anderen 2004-2007 eine Kompaniechefverwendung in Stadtallendorf und 2008-2011 die des stellvertretenden Kommandeurs in Beelitz. Bislang absolvierte Oberstleutnant Paar 2 Auslandseinsätze: 2003 als Technischer Offizier im Kosovo und 2010 als stellvertretender Kommandeur in Afghanistan.

Der Appell wird musikalisch durch das Heeresmusikcorps aus Kassel begleitet.

Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach dem Appell gab es für Oberstleutnant Matthias Paar, im Beisein von Brigadegeneral Ruprecht von Butler, die Glückwünsche und erste Gespräche mit Landrätin Hochwind.

Bilder von der Verabschiedung
Kommandeur verabschiedet
Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach 3 Jahren als Kommandeur verabschiedet (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

16.03.2018, 07.15 Uhr
muraschke | Fehlt nur noch der Sprung durch den brennenden Reifen
Was soll eigentlich der ganze Zirkus !?

Man muss sich schon fragen, dass es nicht mal zu NVA-Zeiten eine solche Häufung von militärischem Gerät mit Anhang in der Stadt gab. Rechnet man dann noch die allmonatlichen Panzerverlegungen durch die Kyffhäuserstrasse hinzu, scheint Volk und Raum frontreif geschüttelt zu werden...

Und das alles mit Gottes Segen, nicht mehr mit dem Segen der Partei.
18.03.2018, 12.49 Uhr
wernerix | Parlamentsarmee
Liebe(r) Herr/Frau Muraschke,

es handelt sich nicht um einen Zirkus sondern um den feierlichen Akt des Kommandowechsels im größten Bataillons Thüringens.

Der Schlossplatz als Ausdruck der Verbundenheit zwischen Bundeswehr, Stadt und Landkreis gewählt worden. Das haben Landrätin, Bürgermeister, Stadtverwaltung und Bundeswehr deutlich unterstrichen.

Die Bundeswehr ist keine Gottesarmee, sondern führt als Parlamentsarmee den Auftrag des Deutschen Bundestags zur Sicherung der Souveränität unseres Landes aus. Nur bei bestehender innerer und äußerer Sicherheit kann sich unser Land weiter entwickeln. Hier gebührt der Bundeswehr entsprechende Anerkennung.

Bei der Geräuschbelästigung durch die Panzerlverlegungen durch die Stadt gebe ich Ihnen Recht. Das ist nicht jedermanns Sache. Aber hier ist die Reaktivierung der Bahnlinie von Bad Frankenhausen nach Bretleben in Planung.

Gruß
Mathias Werner
18.03.2018, 15.13 Uhr
tannhäuser | Sehr geehrter wernerix,
...welche Aufgaben hat denn die Bundeswehr bezüglich innere Sicherheit zu erfüllen?

Ausser Einsätzen bei nicht militärisch bedingten Katastrophen? Vielleicht gehe ich da von einer falschen Definition für "Inner" aus?

Übrigens bin ich kein Gegner des Militärs, mein Wehr - und späterer Reservistendienst (Glücklicherweise ohne mit wie heute "friedensmissionsbedingter" Todesgefahr durch Feindberührung) in der NVA haben bei mir keine traumatischen Schäden hinterlassen.

Oder gibt's Plan B für die Bundeswehr, falls die Polizei wegen Überlastung aus Personalmangel die Kontrolle über die innere Sicherheit komplett verlieren sollte?
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