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Fr, 10:32 Uhr
16.03.2018
Kommunalpolitiker äußern sich

Änderungen beim Brenntageverbot notwendig

„Das mit dem 2016 zur Wirkung gekommen Verbot zum Verbrennen von Strauch- und Baumschnitt kann in dieser Form nicht beibehalten werden“, fordert der CDU-Landratskandidat Jens Krautwurst. Hier sein Standpunkt...

Er wolle sich für die Aufhebung des Verbots einsetzen. Der Kyffhäuserkreis ist vor allem ländlich geprägt, es werden zahlreiche Gärten und Nutzflächen bewirtschaftet. Gartenvereine bemühen sich stetig, frei gewordene Parzellen zu verpachten.

Diese Bemühungen sollen nicht weiter durch zunehmende Verbote zurückgedrängt werden. Sie stellen Kleingärtner und Grundstückseigentümer jedes Jahr erneut vor dieses Problem. Es ist keine Lösung, dass diese Abfälle in Gräben heimlich entsorgt werden bzw. wegen Verstößen mit Verwarngeldern oder Strafanzeigen vorgegangen wird.

„Die Landrätin, die auch stellvertretende Vorsitzende der SPD Thüringen ist, hat diese Neuregelung der Thüringer Landesregierung für den Kyffhäuserkreis widerstandslos hingenommen. Als ihr möglicher Landrat will ich eine Initiative mit den Landtagsabgeordneten unseres Kreises (immerhin fünf!) starten, um dieses Thema nochmals im Landtag aufzugreifen“, so Krautwurst abschließend.
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Kommentare

17.03.2018, 10.31 Uhr
Mueller13 | Krautwurst macht den Seehofer
Na Herr Krautwurst, wohl eine Anleihe beim Herrn Drehhofer genommen?

2000-2018
CDU: "Der Islam gehört zu Deutschland"
AfD (= die Meinung der Mehrzahl derjenigen, die schon immer hier leben) : "Der Islam gehört nicht zu Deutschland!"
-> Seehofer 2018: Übernahme des AfD-Slogans "Der Islam gehört nicht zu Deutschland".

2016:
SPD+Grüne: Verbot der Brenntage
CDU: keine Reaktion
AfD 2018 (hier in Person von Landratskandidat Björn Hornschu): "Abschaffung des Verbots der Brenntage" (außer Kernkurstadt)
-> Krautwurst 2018: Übernahme des AfD-Programmpunktes.

-> Geht doch ;-). Fragt sich nur, warum man am Ende die Kopie wählen sollte?
17.03.2018, 14.50 Uhr
Erkan | Müller13 der Universalwisser und Populist
Sehr geehrter Herr oder sehr geehrte Frau Müller 13. Ihr Beitrag ist ein Beitrag um des Beitrags willen. Es könnte sich dabei auch um gezielte Provokation handeln.
Wer Kandidaten verunglimpft sollte wenigstens eine gute Grundlage und fundierte Kenntnisse haben.
Was hat Herr Krautwurst mit den von Ihnen angeführten Zeitraum 2000-2018 mit den Problemen zu tun. Hat er sich darüber geäussert?
Ist es unbedingt für die Kommunalpolitik im Kyffhäuserkreis notwendig, dass er sich dazu äußert?
Welchen Slogan Herr Seehofer übernommen hat, dafür kann man ihn nicht verantwortlich machen. Oder?
Sie haben richtig bemerkt, die Brenntage wurden von der jetzigen Landesregierung also RRG eingeführt und beschlossen. Die Reaktion der Kleingärtner und anderer Betroffener im ländlichen Raum war sehr gereizt. Aber trotzdem gab es von Seiten RRG keine Reaktion.
Wenn sich jetzt Herr Krautwurst entschlossen hat, gegen die Brenntage zu kämpfen ist es sein gutes Recht und die Forderung vieler Kleingärtner usw. Warum soll er diese Forderung nicht zum Programm machen, nur weil andere diese Forderung auch erhoben haben?
Folgt man Ihrer Ansicht, würde es bedeuten, jede Forderung darf nur einmal gestellt werden und ist dann für alle anderen Kandidaten Tabu.
Welchen Kindergarten wollen Sie inszenieren?
Sie brauchen auch keine Kopie wählen. Laut Wahlgesetz steht es Ihnen frei wen Sie wählen. Aber beschweren Sie sich später nicht über das Wahlergebnis.
Jeder bekommt die Kommunalpolitiker, die er verdient, bzw. die er/sie gewählt hat.
17.03.2018, 17.13 Uhr
Mueller13 | Den Bürger freut's ;-)
Lieber Erkann,
ich entschuldige mich vorweg für mein Wissen und für mein populistisches Auftreten (wie Sie es nennen).
Wer verunglimpft hier denn Kandidaten? Ich bitte Sie. Ein paar Fakten können ja nicht schaden:
Ich habe gerade mal diese merkwürdige Suchmaschine angeworfen. Demnach ist Herr Krautwurst seit 2012 CDU-Kreisvorsitzender und hat sich seit dieser Zeit genau EINMAL zu den Brenntagen medial geäußert - am GESTRIGEN Tag.
Aber vielleicht vergisst das Internet ja doch!? ;-).

Zitat Erkann: "Ist es unbedingt für die Kommunalpolitik im Kyffhäuserkreis notwendig, dass er sich dazu äußert?"
-> Nein, muss er natürlich nicht. Aber als Bürger kann man ja durchaus erwarten, dass ein Politiker zu bestimmten Themen Stellung bezieht (zumal als Kreisvorsitzender der stärksten Partei und zu bei einer Thematik, die wie Sie es nannten, zu "sehr gereizten Reaktionen" führte).

Zitat Erkann: "Welchen Slogan Herr Seehofer übernommen hat, dafür kann man ihn nicht verantwortlich machen. Oder?"
-> Das war eine Analogie, eigentlich nicht so schwer zu verstehen. Oder? Nochmal in Kurzform: AfD sagt -> Seehofer übernimmt. AfD (Hornschu) sagt -> Krautwurst übernimmt.

Zitat Erkann: "Welchen Kindergarten wollen Sie inszenieren?"
-> Ach Erkann, wir wollen doch auch nur ein wenig Spass im Wahlkampf. Wo uns doch der Wahlkampf zwischen Krautwurst und Hochwind an das epische Duett von Merkel mit Schulz erinnert ;-).

Zitat Erkann: "Aber beschweren Sie sich später nicht über das Wahlergebnis. Jeder bekommt die Kommunalpolitiker, die er verdient, bzw. die er/sie gewählt hat."
-> Oh, in Anbetracht dessen, dass wir uns bei der letzten Wahl 4 weitere Jahre Merkel "verdient" haben, interpretiere ich Ihre Aussage als Drohung. Vielleicht bleiben uns ja ähnliche Erlebnisse im Kyffhäuserkreis erspart.

Und JA, natürlich dürfen Sie weitere Punkte aus dem AfD-Wahlprogramm übernehmen. Ich denke, da gibt es keine Copyright-Probleme. Den Bürger wird es freuen ;-).
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