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So, 19:24 Uhr
03.06.2018
Aus der Polizeiarbeit

Schwerer Motorradunfall auf dem Kyffhäuser / B85

Gegen 15:20 Uhr ereignete sich auf der Bundesstraße 85 im Kyffhäuser ein schwerwiegenden Verkehrsunfall. Hier die Einzelheiten...

Auf kurvenreicher Strecke der Nordseite des Kyffhäusers, ca. 500 m nach der "Biker-Oase" in Richtung Kyffhäuserdenkmal, stießen zwei Motorräder frontal zusammen. Der Unfallverursacher, ein 21- jähriger Honda Fahrer wurde hierbei schwer verletzt und musste mit den Rettungshubschrauber ins Südharz Klinikum nach Nordhausen geflogen werden.

Der 28- jährige Suzuki Fahrer kam zur Behandlung seiner Verletzungen mittels Rettungswagen ins Manniske Krankenhaus nach Bad Frankenhausen. An beiden Fahrzeugen entstand wirtschaftlicher Totalschaden in Höhe von ca. 10.000 EUR.

Die Polizei appelliert aus diesem Anlaß zum wiederholtem Male an alle Motorradfahrer, den Kyffhäuser nicht als Rennstrecke zu benutzen.
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Kommentare

04.06.2018, 08.50 Uhr
Paulinchen | So traurig es auch ist,...
...aber es hätte mich schon gewundert, wenn es mal ein Jahr ohne einen solchen Motorradunfall auf dieser Strecke gegeben hätte. Es spricht durchaus für sich, dass einspurige Fahrzeuge keinen Platz im Gegenverkehr finden, obwohl für sie die dortige Fahrbahnbreite ausreichend sein sollte. Dort kommen zwei Busse aneinander vorbei und zwei Kräder nicht?
04.06.2018, 10.36 Uhr
Psychoanalytiker | Es war im vergangenen Jahr ...
... ich befuhr mit dem PKW die Serpentinen in Richtung Kelbra. Es gab dort wieder einmal die bekannten Rasereien und ich war gedanklich sogar darauf vorbereitet. Dennoch rechnete ich nicht ganz damit, dass ich sogar unmittelbar vor einem "Poller" überholt werden würde. Mit geschätzten 100 km/h raste das Motorrad über den sichtbaren Poller. Als wäre dieser nicht vorhanden, fuhr das Motorrad ohne jegliche Mühe und ohne jegliche Beeinträchtigung über dieses Hindernis. Allein die Reifen federten sichtbar die Straßenerhöhung voll ab. Keinerlei Unsicherheit, das Motorrad raste weiter.

Da appeliert man an das Gute im Menschen, "fahrt bitte schön langsam, es ist gefährlich ... ". Hallo, die Motorradfahrer kommen, teilweise von weit her, um sich mit hoher Geschwindigkeit in die Kurven zu legen. Die interessieren Appelle nicht, da nutzen keine Appelle, da nutzen nur jahrelange Fahrverbote, aber wenn mal kontrolliert wird, wissen die Fahrer schon lange vorher über die Maßnahme Bescheid. Woher nur ....
04.06.2018, 12.40 Uhr
RedDuck | Ein Motorradfahrer dazu...
Als erstes möchte ich, den beiden doch aus meiner Sicht noch jungen Motorradfahrern, beste Genesung wünschen!

Über die genauen Umstände kann man als Unbeteiligter nur mutmaßen, eine Fehleinschätzung von Kurvenverlauf und Geschwindigkeit des Verursachers liegt aber nahe.
Der andere war, lapidar ausgedrückt, zur falschen Zeit am falschen Ort.

Aber wer von uns (Bikern) kennt das nicht, es wäre einfach gelogen zu behaupten das ist mir noch nie passiert / wird nicht passieren.
Ich mit meinen 45 Jahren, davon seit 25 auch auf 2 Rädern unterwegs, meide seit Jahrzehnten diese Strecke am Wochenende oder Feiertags genau um nicht oben genannten "lapidaren" Fehler zu machen.
Denn meist nur konzentriert an diesen Tagen sind die Kollegen (die öffentliche Strasse und Rennstrecke nicht trennen können) in Hang off Haltung /Knieschleifend unterwegs, da kann es schon mal eng werden auf dem Kyff in Kurven.
Daher dreh ich meine Runden in den Abendstunden, da sitzt die Fraktion schön beim Abendessen oder ist auf dem Heimweg ;-) .
Ich für mich hoffen nur, das diese schöne Strecke noch lange für 2 Räder offen bleibt und nicht irgendwann das Schicksal von Schauinsland (Schwarzwald) ereilt.
Diese Strecke ist mindestens doppelt so breit aber wurde wegen anhaltender Raserei und Unfällen am Feiertag/WE für Motorräder gesperrt.

Also Motorradfahrer, jeder hat nur ein Leben es ist einfach zu kostbar und auch zu schnell vorbei um es so wegzuwerfen.
04.06.2018, 15.38 Uhr
muraschke | Rüttelstreifen auf'm Helm
Statt Rüttelstreifen hift wohl nur, die Strecke komplett für den Motorradverkehr zu sperren. Oder man investiert in Blitzer, die im Abstand von 200 Meter beide Rcihtungen beblitzen...
Auch könnte die Polizei hier kreativer tätig werden, um Raser und Lärmer einzusammeln. Die IT-Verantwortlichen schreiben der Polizeinspektion ein Script, was die Dienst- und Einsatzpläne automatisch nach dem Wetter erstellt. So sollten bei Intensivplage "Sonne und trocken" genug Bußgelder zusammen kommen, die die Investition in Sinn und Verstand amortisieren... Wanderer, Naturfreunde und "Normal-Touristiker" werden darauf anstoßen.
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