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Mo, 14:55 Uhr
02.07.2018
Meldung aus dem Landratsamt

Schwerer Wasserschaden an neuer Schule

Schlechte Kunde kommt aus Greußen, denn ausgerechnet an einem Schulneubau gab es einen schweren Wasserschaden...

Eigentlich sollte am 13. August an der neuen Gemeinschaftsschule planmäßig das neue Schuljahr starten, aber ob das in dem neuen Schulgebäude bereits sein wird, steht noch nicht fest.

Wie Verwaltungsdirektor Dr. Heinz-Ulrich Thiele auf Nachfrage kn bestätigte, gab es an dem Schulneubau einen schweren Wasserschaden. Aus noch nicht geklärten Gründen war ein Eckventil geöffnet und das Untergeschoss des neuen Schulgebäudes, in dem dem Grundschule einziehen sollte, wurde unter Wasser gesetzt. Da bereits mit dem Einräumen begonnen wurde, ist der Sachschaden erheblich.

Zurzeit sind bereits Spezialisten tätig, die das Untergeschoss wieder trockenlegen sollen. Der Schaden wird voraussichtlich über 100.000 Euro betragen, so Dr. Thiele auf Nachfrage. Der Schaden wird allerdings nicht am Landkreis hängen bleiben, weil er nicht vom Landkreis verursacht wurde, so Dr. Thiele weiter.

Landrätin Antje Hochwind (SPD) will sich morgen am Vormittag über den Schaden informieren und mit dem Lehrkörper beraten, wie die Situation gemeistert werden kann. Es ist nicht auszuschließen, so Dr. Thiele nach ersten Einschätzungen, dass die Räume erst 14 Tage später bezogen werden können.
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Kommentare

02.07.2018, 22.27 Uhr
Friedrich1. | Nur der Verunsacher
ist hier in Pflicht...
03.07.2018, 15.47 Uhr
tannhäuser | Irgendwer...
...muss aber in Vorkasse gehen, bevor der Verursacher (Egal, ob Vorsatz oder Fahrlässigkeit) ermittelt wird.

Oder sollen Greussen und der KYF bezüglich Eröffnung der Schule ein provinzielles BER werden?

Das wird wohl ein Versicherungsfall, aber bis die Verantwortlichkeit ermittelt ist, dürfen Kinder mit Anspruch auf ordentliche Bildungsbedingungen nicht leiden.

Wenn der Kreis nicht das Geld in petto hat, muss die Landrätin am besten öffentlichkeitswirksam im Bildungsministerium in Erfurt vorstellig werden.

Die Grundsteinlegung war auch, wie jede andere, eine Vorzeigeveranstaltung.

Also weiter am Ball bleiben für die Schüler südlich des Kopf-Gürtels Sondershausen/Bad Frankenhausen/Artern!
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