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Do, 21:15 Uhr
09.08.2018
Noch ein Schulneubau, heute in Sondershausen, übergeben

An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten

Am späten Nachmittag erfolgte bei einem Lehrerempfang in Sondershausen die Übergabe Staatliche Regelschule Franzberg Sondershausen. Das ist der zweite übergebene Neubau im Rahmen der letzten Schulnetzplanung im Kyffhäuserkreis, denen noch das Gymnasium in Bad Frankenhausen im nächsten Frühjahr folgen wird...

Am heutigen Donnerstag fand die feierliche Übergabe der Staatliche Regelschule Franzberg Sondershausen im Rahmen eines Lehrerempfanges statt. Bereits gestern war in Greußen eine neue Grundschule/Gemeinschaftsschule übergeben worden.

An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Neben Bauherrin Landrätin Antje Hochwind (SPD) war die Liste der Gäste lang. Da muss heute kn mal auf die Vornamen und Parteizugehörigkeit verzichten, um sich nicht die Finger wund zu Tippen. Anwesend waren unter anderem das Bundestagsmitglied Steinke die Landtagsmitglieder Pfefferlein und Martin-Gehl, Sondershausen Bürgermeister Grimm, viele Kreistagsmitglieder und Vorsitzende von Kreistagesausschüssen, Stadtratsmitglieder Sondershausen, Dr. Althaus vom Nordthüringer Schulamt und eine nette Gäste, Ex-Bürgermeister Kreyer, der viel zum Gelingen des Projektes beigetragen hatte..

Der Neubau der Regelschule Franzberg machte sich notwendig, weil das vorherige Schulgebäude wegen Baufälligkeit abgerissen werden musste. Ab April 2015 begann die Baugrunduntersuchung, Vermessung und Lageplanerstellung.

Im Februar 2016 war Beginn der Erarbeitung der Bauleistungsbeschreibung, ab 17.06.2016 Beginn der europaweiten Ausschreibung und im September 2016 war Beginn des Abrisses der Altgebäudes
Am 13.02.2017 beschlos der Kreisausschuss die Vergabe der Leistungen an die Fa. Goldbeck. Der Vertrag war am 28.02.2017 unterschrieben worden.

An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Nach der symbolischen Schlüsselübergabe: Schulleiter Volker Hörold, Landrätin Hochwind und der Prokurist des bauausführenden Unternehmens Goldbeck, Dr. Michael Burkhardt.

Der Beginn der Bauarbeiten fand am 24.05.2018 statt, die feierliche Grundsteinlegung am 14.06.2017 und nach 13 Monaten Bauzeit am 29.06.2018 Fertigstellung und Übergabe des Gebäudes
Die Sportanlage soll in der Fertigstellung im September 2018 sein
Nach 240 Arbeitstagen wurde eine neue Schule übergeben.

Die Investitionskosten für den Neubau belaufen sich auf 8,2 Millionen Euro, davon rund zwei Millionen Euro durch Förderung vom Bund für die energetische Sanierung.

Das Raumprogramm des Neubaus ist max. bis zu 340 Schülern ausgelegt. Aktuell beträgt die Schülerzahl 292 Schiller (Klassenstufe 5 bis 10)und (13 GU Schuler). Die Anzahl der Klassen beträgt 12. Über den Schulneubau hatte kn bereits ausführlich berichtet:
So funktionell wird die Franzbergschule
Einige neue Bilder von der Gestaltung des Außenbereichs gibt es in der Bildergalerie.

Der Schulneubau hat eine Nutzfläche 3.564 m2 bei 12 allgemeine Unterrichtsräume und weitere ergänzende Differenzierungsräume sowie sieben Fachräume und weitere Vorbereitungsräume.

An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Landrätin Hochwind dankte der Stadt Sondershausen und den Stadträten, dass der Abriss des maroden Schulgebäudes mit Hilfe von Stadtbauförderung (290.000 Euro) unterstützt wurde. Auch mit Mitteln der Stadt Sondershausen erfolgt der Bau der größeren Bushaltestelle vor dem Schulgebäude. Damit wird auch das angrenzende Wohngebiet am Franzberg vom Fahrzeugverkehr entlastet.

Hochwind dankte auch dem Leiter der Privaten Fachschule für Wirtschaft (Borntal). Während der Schließung und des Neubaus hatte man in den Räumen der Schule die Franzbergschule untergebracht.

Einen besonderen Ehrengast hatte man beim Lehrerempfang dabei. Nadine Kleinert, die eine olympische Silbermedaille (2004 in Athen) und fünf Weltmeisterschafts-Medaillen gewonnen hat. 2012 wurde sie Europameisterin im Kugelstoßen.
Nadine Kleinert, die seit zwei Jahren im Kyffhäuserkreis lebt, genauer gesagt in Badra, konnte für Aktionen mit Kindern gewonnen werden, sowohl an der Franzbergschule in Sondershausen, als auch an der neuen Schule in Greußen, kn berichtete bereits gestern.

Junge Lehrer werden sich hoffentlich gerade wegen der neuen Schule für die Arbeit hier bewerben. Der Lehrermangel ist nicht nur in Thüringen ein Problem, sondern in ganz Deutschland. Aber an diese Schule werden modernste Lernbedingungen geboten. Ihr dank ging an das Unternehmen Goldbeck.

Sowohl Hochwind als auch später Bürgermeister Steffen Grimm (pl) bezeichneten die neue Schule als ein Highlight für die Stadt Sondershausen. Grimm sagte weiter, es ist ein Aushängeschild für die Stadt. Vollgestopft mit moderner Technik sprach er seinen Dank an alle Beteiligten aus.

An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Schulleiter Volker Hörold zeigte sich begeistert von der neuen Schule und nicht nur er, wie kn in Gesprächen erfuhr. Er machte einen Rückblick in die Vergangenheit als er vor 40 Jahren Jüngster im Lehrerkollegium war. Und erfreute sich, dass er noch ein Jahr diese hochmoderne Schule leiten darf, ehe er in den Ruhestand gehen wird.

Hörold dankte dem Förderverein der Schule, dass das Wandbild vom Künstler Hans-Joachim Tempel mit ermöglicht hat, siehe Bildergalerie.

Schulamtsleiter Dr. Bernd Uwe Althaus: Der Kreis hat mit dem Bau der Schulen beim Thema Bildung wichtige Prioritäten gesetzt. Regelschulen sind wichtige Bausteine der Bildungspolitik. Auch wenn in Thüringen 122 Lehrer neu eingestellt wurden, es reicht bei weitem noch nicht. Schüler müssen moderne Lernorte vorfinden und das ist hier bestens gelungen.

Dr. Michael Burkhardt verwies darauf, dass alle Bereiche barrierefrei sind und in jedem Raum können Notebooks über WLAN bedient werden.

An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Der Leiter des Zentralamtes des Kyffhäuserkreis, Volker Stietzel, war nicht nur maßgeblich bei der Realisierung des Schulneubaus verantwortlich (ihm und seinem Team dankte die Landrätin), sondern war auch heute der Moderator der Veranstaltung. Er verwies in seinen einleitenden Worten auf die 26 km verlegte Stromkabel, die 20 km Datenleitungen und immerhin 900 Quadratmeter Fensterfläche.
Gut zu sehen, bei einer Sturmbö die heute auftrat, wurde der Windwarner auf dem Dach aktiv, moderne Technik überall.

Kulturell wurde der Empfang von Ronald Uhlig und "Sir" Henry Fensterer, u.a. mit ihrer Heinz Erhardt Parodie.

Vorschau:
Den Termin 18. August sollten Sie sich vormerken, da gibt es einen Tag der offenen Tür. Mehr in einer späteren Pressemeldung.

Update für Quallensammler:

Bitte beachten: Die Franzbergschule ist eine Regelschule für maximal 340 Schüler.
Die Schule in Greußen ist eine Grundschule und eine Gemeinschaftsschule bis zur gymnasialen Stufe und ist im Raumprogramm (steht auch im Bericht Greußen) bis 720 Schüler ausgelegt. Das beide Schulen nicht zum gleichen Preis gebaut werden können bei unterschiedlicher Größe dürfte ja wohl einleuchtend sein!
Redaktion kn
An dieser Schule werden modernste Lernbedingungen geboten (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

09.08.2018, 22.07 Uhr
Quallensammler | Neue Schule, neues Glück
Jede neu erbaute Schule ist gut! Auch wenn es keine echten Neubauten sind, sondern nur Ersatz für abgerissene Ruinen.

Interessant finde ich die Preisunterschiede. Grundschule Greussen laut nnz "bei den 14,050 Millionen Euro sind wir im Kosten und Planungszeitraum geblieben."

Staatliche Regelschule Franzberg "Die Investitionskosten für den Neubau belaufen sich auf 8,2 Millionen Euro, davon rund zwei Millionen Euro durch Förderung vom Bund für die energetische Sanierung"

Zu sanieren gab es in SDH nichts, die Altschule wurde geerdet. 5 Mille weniger für einen Schulneubau? im Vergleich zu Greussen wurden auch keine Schulmöbel behalten, also noch mehr gespart. Man darf gespannt sein, wie die Kosten für das Gymnasium in Bad F. ausfallen.

Die Richtung stimmt auf jeden Fall, auch wenn das Kleingeld sich unterscheidet. Kinder und Lehrkräfte brauchen gute Lern- und Lehrbedingungen!

Wer will heute noch Lehrer(in) werden? Weil...mangels attraktiver Angebote für Leher und Erzieher wandern viele aus in deutlich besser zahlende Bundesländer. Planungsicherheit als Beamter war mal. Eltern delegieren ihre Erziehungsverantwortung oft an die Schule. Ohne gute Vorschulerziehung lässt sich aus einer Gurke kein Edelweiß formen...isch geh in mein Schul oder bei Oma wegn Geld...

Bildung IST wichtig! Da wird Wissen vermittelt. Auch wenn man nicht wirklich alles für das Leben braucht... Es werden dazu Werte vermittelt. Neugier...Vertrauen in die eigenen Interessen...Leistung muss sich lohnen... Empathie... Geld soll wohl nicht alles sein...

Wissens- und Wertevermittlung...gerade jetzt, wo der in Umsetzung befindliche Nachwuchs der importierten Fackräfte aus Südland und noch weiter weg aus den Kinderwagen krabbelt und dank Zwang verpasster guter deutscher Schulbildung ein paar Jahrzehnte später darauf brennt, mittels abgeführter Lohnnebenkosten den stetig steigenden modernden deutschen Rentnerbestand zu versorgen. Ironie aus...
12.08.2018, 16.08 Uhr
Joerg Esser | Gemeinschaftsschule Greußen
Der Schulneubau in Greußen ist eine Gemeinschaftsschule, die zuvor aus 3 einzelnen Schulen bestand. Sie ersetzt als 3 ganze Schulen, eine Grund, eine Regelschule und ein Gymnasium. Der Unterschied in den Kosten ist also einzig in der Größe und der Erfordernisse der unterschiedlichen Schularten zu finden.
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