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Do, 05:04 Uhr
16.08.2018
Neues aus Sondershausen

Hundekot, Müll und mehr

Muss das sein? Eigentlich wurde er ja für die Radfahrer gebaut, so ein Leser im Gespräch gegenüber kn, aber was da am Unstrut-Werra-Radweg (UWR) abgeht, sollte von den Bürgern abgestellt werden, besonders im Bereich Sondershausen...

Und in der Tat. Der UWR eigentlich als Radweg gebaut, erfreut sich immer größerer Beliebtheit, nicht nur bei den Radfahrern. Mal ohne Autoabgasen spazieren gehen, teils jetzt schon mit viel Grün am Rande macht Spaß. Am UWR ist besonders der Bereich von den Spaziergängern im Bereich zwischen Steingraben und Hans-Schrader-Straße sehr beliebt. Leider sieht man es auch.

Es sind wohl nicht die Radfahrer, die während der Fahrt Unmengen an Müll und Hundekot verlieren, so der Bürger weiter. Leider sieht man das auch. Alle Häufchen als Foto auf zunehmen, war doch etwas zu viel.

Ist es wirklich zu viel verlangt, wenn mann etwas aus der Tasche genommen und gegessen hat, die Tüte wieder einzustecken und zu Hause oder am nächsten Müllbehälter rein zu stecken?
Und bitte nicht mit der Ausrede kommen, es gibt ja keine Müllbehälter.

Das an so einem Radweg nicht alle 50 Meter ein Abfallbehälter stehen kann, sollte einleuchten. Man muss ja auch einigermaßen optimal die Dinger entleeren können.

Besonders arg treiben es leider die Hundebesitzer. Wird in den Straßen schon mal der eine oder Haufen in ein Tütchen gesteckt, ist das am UWR meist nicht der Fall. Wir sind ja hier in der Wildnis, sagte jüngst ein Hundebesitzer, darauf angesprochen. Was geht mich das an, wenn der Bauhof am Rand Mäharbeiten ausführt und der Kot durch die Gegend spritzt, unappetitlich aber Fakt.

Und erst recht das Problem der frei herumlaufenden Hunde. Da hat man als Radfahrer zu tun, damit man so ein Tier nicht unter die Räder bekommt und wird noch beschimpft, warum man nicht absteigt und das Rad schiebt, auf dem Weg der mal als Radweg konzipiert wurde.
Nicht weniger problematisch: Herrchen (Frauchen) haben den Hund zwar an der Leine, aber beiden laufen auf der anderen Seite des Weges. Wehe man klingelt dann als Radfahrer!
Irgendwie verkehrte Welt in Sondershausen, aber nicht nur dort.

Die anderen sollen es machen. Mal den eigenen Dreck mal mitnehmen, kommt leider nicht vielen in den Sinn. Aber sich dann aufregen, wenn Gebühren erhöht werden, denn von allein hüpft der Müll nicht in die Abfalltonne!

Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme sollten doch wohl vorherrschen.
Hundekot, Müll und mehr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hundekot, Müll und mehr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hundekot, Müll und mehr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Hundekot, Müll und mehr (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

17.08.2018, 07.06 Uhr
Kobold2 | Roter Faden
Es zieht sich wie ein roter Faden durchs Stadtgebiet.
Als Radfaher hat man hier nicht vorzukommen!
Nicht eimal auf einem Radweg ist man geduldet.
Das durfte ich auch schon auf den wenigen Radwegen, an anderer Stelle im Stadtgebiet erleben.
Es ist immer wieder peinlich, das sich einige wenige nicht zu benehmen wissen und die Mehrheit darunter leiden darf.
Gesunder Meschenverstsand ist leider immer weniger anzutreffen.
Wenn dann der Radweg für Fußgänger und Hundebesitzer mal gesperrt wird, um seiner eigentlichen Bestimmung gerecht zu werden, ist es Gejammere groß.
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