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Fr, 00:40 Uhr
12.10.2018
Neues aus Sondershausen

Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen?

Diese Frage muss man einfach stellen, wenn man am Mittwoch bei der Beratung des Wirtschaftsausschusses dabei war. Dazu einige Anmerkungen..

Bei der regen Diskussion am Mittwoch, kn berichtete
Vom Hausboot bis zum Familienpfad
bei der es eigentlich um die mögliche Entwicklung des Gebiets rund um die Kiesgrube Sondershausen ging, war auch das Thema Schlosspark und seines Zustandes Thema. Und nicht nur dort.

Wenn über die die Entwicklung des Gebietes rund um die Kiesgrube spricht kann der Schlosspark nicht außen vorgelassen werden.

Das wird deutlich, so ein Leser gegenüber kn, wenn man aus Richtung Markt zur Kiesgrube will.

Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Und in der Tat, das erste Häuschen rechts vom Weg sieht gerade noch so einigermaßen aus, aber schon schon die ehemalige Mühle linker Hand (siehe Bildergalerie) ist nicht gerade der "Bringer".

50 Meter weiter gibt es für den Besucher eigentlich einen Schock.

Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Man kann es beschönigen wie es will, an diesem Gebäude muss etwas gemacht werden. Gehässige Zungen sagten schon, bei den letzten Stürmen sind so Bäume im Schlosspark um gefallen, warum ist nicht der daneben stehende Baum auf des Häuschen gefallen?

Als kn heute mit einem Insider sprach und meinte, vielleicht sollte man um diese Bruchbude nicht auch so eine bemalte Plane spannen, wie es in der Hauptstraße gemacht wurde (siehe Bildergalerie)?
Keine Chance meinte der Insider, dass würde die Denkmalspflege nie zulassen.

Und man muss es definitiv sagen, hier besteht Handlungsbedarf, denn es gab ja auch noch das Projekt eines Weges mit dem Thema Musik, der zum Haus der Kunst führen sollte. Ist zwar lange still geblieben, aber der Weg sollte dann wohl nicht durch den Park führen.

Aber auch am Mittwoch gab es Kritikpunkte, so wurde gefordert, dass im Park mehr Bänke und Papierkörbe stehen sollten.

Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Die Forderung ist nicht neu und wurde schon öfter an kn angetragen und zu letzt erst im vorigen Jahr behandelt.
Zwei, drei Bänke mehr wären schön
Das Problem ist hier schon, wie das Bild zeigt, es sind keine gewöhnlichen Bänke nah Muster 08/15. In den Park sollen hauptsächlich Bänke im historischen Stil.

Eine breite Diskussion nahm das Thema Aussehen des Parks ein. Die Zahl der Bäume hat in den letzten Jahren vor allem wegen der Stürme erheblich abgenommen. Gleich zwei Mal fiel die Bemerkung, in Längsrichtung (Ost - West) kann man schon durchschauen.

Ganz so schlimm ist es nicht, aber die Bildergalerie zeigt, dass es im Ostteil des Parks und in der Mitte nun schon erheblich viele Stellen ohne Parkbäume gibt. Nur noch einfacher Rasen. Das es kaum noch Wiesenblumen im Gras gibt, beklagte eine Bürgerin.

Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Stadtrat Gerhard Axt bedauerte, zu früheren Zeiten gab es vor dem Kriegerdenkmal Blumenrabatten und einen Goldfischteich und im Park Flieder der blühte. Und jetzt, nicht mal mehr eine Weg führt direkt vor das Kriegerdenkmal. Und in der Tat, wie das Foto zeigt, der Weg endet im Gras.

Stadtrat Tobias Schneegans verwies auf die Thüringer Stiftung Schlösser und Gärten als Eigentümer, und hier können wir als Stadt nichts machen. Zum Konzept der Stiftung gehört, der Park soll im historischen Ambiente gehalten werden.

Ob allerdings der Park zu fürstlichen Zeiten auch so wenig Bäume hatte? Und leider stellt sich auch die Frage, was die Bürger wollen, hat wohl bei der Gestaltung des Parks wohl nichts zu bedeuten.

Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Und wenn man über den Schlosspark spricht, darf man auch die Kleindenkmale nicht vergessen. Teilweise, wie die Bildergalerie zeigt, sind nur noch Sandsteinblöcke vorhanden. Zählt das noch als Denkmal? Teilweise auch nach beschmiert und keinen stört es. Es stört auch nicht, dass schon jahrelang umgefallene Bäume im Park liegen.

Nun muss man aber auch wissen, die Stiftung hat in Thüringen 12 Parks zu bewirtschaften hat. Das macht es etwas verständlich, dass man da Probleme hat, alles in Ordnung zu halten. Und die Stiftung hat derzeit genügend Probleme mit dem Schloss Sondershausen.

Es ist ja nicht nur das zum Thüringentag nicht da ganze Schloss außen aufgehübscht werden konnte. Jetzt sind ja immer noch die Probleme im Nordflügel, die nur provisorisch gesichert wurden. Die gesamte Entwösserung des Schlosshofes muss gemacht werden und das Thema Barrierefreiheit sollte man wohl nicht erst ansprechen.

Wenn man also an die Gestaltung des Umfeldes der Kiesgrube arbeitet, kann und darf der Schlosspark nicht vergessen werden, auch wenn die Stadt nicht Eigentümer des Schlossparks ist, und dort keinen direkten Einfluss bei der Gestaltung hat.
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Wie weiter mit dem Schlosspark Sondershausen? (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
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Kommentare

12.10.2018, 23.00 Uhr
Pinzgauerin | Wunderschöner Park - Jammern auf hohem Niveau
Ich finde den Park traumhaft. Die Mitarbeiter *innen der Landschaftspflege sind sehr fleißig und halten den Park super in Ordnung. Mehr Bänke wären toll, vielleicht könnten die Bänke ja durch Sponsoring finanziert werden (WAGO etc. könnten ja dann ihr Schildchen dran machen). Mülleimer wären sehr wichtig, allerdings rechtfertigt das Fehlen der Mülleimer nicht, dass Menschen ihren Müll einfach im Park "fallen" lassen. Für bestimmte Bereiche die gestaltet werden sollen, könnten Paten*innen gesucht werden, die sich dann um die Bepflanzung und Pflege einzelner Zonen kümmern könnten. Vielen macht es bestimmt Spaß sich an der Gestaltung des Parks zu beteiligen. Dies wird andernorts bereits praktiziert. An den alten Gebäuden würde ich nichts ändern, sie gehören für mich ganz selbstverständlich dazu. Die Schmiererei an der Wand könnte beseitigt werden, aber das ist für mich sekundär. Das es umgefallene Bäume in manchen Teilen des Parks gibt, finde ich nicht schlimm. Die Kinder nutzen sie zum Teil zum balancieren, das ist wunderbar und zur Natur gehört eben auch der Verfall. Bevor an der Kiesgrube irgendwas "vermarktet" wird, muss erst einmal die Stadt selbst in ihrer Attraktivität deutlich zulegen. So wie es sich derzeit entwickelt ist diese Stadt viel zu eintönig und fad. Die Flachbauten tragen, von oben betrachtet, nicht zur Attraktivitätssteigerung bei und es gäbe sicher gute Möglichkeiten das Konzept der Stadt neu zu überdenken und mehr in Richtung Shoppingerlebnis Sondershausen zu investieren und große Konzerne mehr ins Zentrum zu bringen bzw. überhaupt in Sondershausen anzusiedeln. Als Naherholungsgebiet muss die Kiesgrube für alle zugänglich bleiben. Grillplätze und Bänke sind nur dann sinnvoll, wenn deren Zustand regelmäßig kontrolliert werden kann. Damit derartige Investitionen mehr geschätzt werden, bin ich dafür, dass sie in Projektarbeit hergestellt werden. Die Beteiligten an so einem Projekt, könnten dadurch praktische Fähigkeiten im handwerklichen Bereich erlernen.
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