Fr, 15:20 Uhr
04.12.2009
Mehr Initiative gefordert
Beim öffentlichen Spatenstich des bald alten, neunen Stadtcafés in Sondershausen hat Unternehmer Mike Schielke die Sondershäuser Geschäftsleute zu mehr Initiative aufgefordert...
Ein Spaten gab es nicht, und wegen des Regens zog man sich heute vormittag lieber in die noch sanierungsbedürftigen Räume des ehemaligen Stadtcafé zurück. Zahlreiche Gäste wollten den Baustart nicht verpassen.
Was heißt hier eigentlich ehemalig. Unternehmer Mike Schielke (Foto oben vor dem Projekt) das in einem bedauernswerten Zustand befindliche Gebäude übernommen, und will es mit seinem beauftragten Bauunternehmen, Huke & Söhne GbR (Sondershausen), zu einem neuen noch schönerem Stadtcafé entstehen lassen. Und das soll nicht irgendwann sein, sondern am 20.12.2010 soll die Eröffnung des Stadtcafés sein.
Aus dem Café Frohberg, übrigens Hoflieferant für den Fürsten, war mal ein Instanz in Sondershausen geworden. Das hielt auch an, obwohl am 20.12.1960 die damalige HO das Café übernahm. Vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern sind bestimmt noch die Tanzabende in Erinnerung. Genau 50 Jahre danach soll das Cafe dann auch am 20.12.2010 wieder eröffnen.
Claudia Baltruschat, Nico Störzing, Joachim Kreyer, Mike Schielke, Ralf Huke und Matthias Werner tragen die noch vorhandene ehemalige Leuchtreklame.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) freute sich, dass endlich die Sanierung des Gebäudes auf den Weg gebracht wurde. Bereits viermal war das Gebäude verkauft worden und hat unzählige Male Hauptausschuss und Stadtrat beschäftigt. Kreyer konnte auch berichten, dass Bund, Freistaat und Stadt Sondershausen den Umbau des Gebäudes mit 380.000 Euro unterstützen wird. Kreyer sagte zu der Summe gegenüber kn, jeder Euro der hier als Förderung rein gesteckt wird, zahlt sich später in einer wesentlich stärkeren Nutzen zurück.
Trotzdem so Kreyer, ist es eine sehr anspruchsvolle unternehmerische Aufgabe. Das Projekt kostet in Summe immerhin 1,4 Millionen Euro. So eine Summe ist immer ein unternehmerisches Risiko. Mit Huke & Söhne GbR, so Schielke, habe er eine Firma beauftragt, welche die Auftragsvergabe so organisiert hat, dass ca. 80 Prozent der Bauleistungen in der Region bleiben werden. Auch die Bauplanung läuft über das Bauplanungsbüro Werner. Aus Sondershausen.
Wegen der im Obergeschoss entstehenden Wohnungen braucht man sich nicht mehr zu bewerben. Allein nach Veröffentlichung im Internet sind schon alle Wohnungen vergeben, und eine noch höhere Zahl an Bewerbern als Wohnungen vorhanden waren, musste ein Korb gegeben werden.
Mit der Familie Trautmann wird auch ein Unternehmen aus der Region das Café betreiben. Nicht nur in Artern kennt man Uwe Trautmann, sondern auch in Bad Frankenhausen ist er bekannt, betreibt er doch dort das Kurcafé am Anger. Auf die Weihnachtszeit eingehend gab es heute schon mal Stolle und Plätzchen.
Claudia Baltruschat und Nico Störzing begrüßten die Gäste in historischen Kostümen und reichten ein Geschenk. Kn hat einem der Gäste über die Schulter geschaut und dabei erfahren, dass es als Andenken ein Stück des alten Stadtcafés gab und schon einen Gutschein für das neue Stadtcafé. Einige Gäste haben das alte Gemäuer unter die Lupe genommen und sogar noch historische Zeitzeugnisse gefunden. Unter abgezogenen Tapeten kam gar eine Zeitung zum Vorschein, die auf ein Ereignis am 05. März 1911 hinweist. Einige der Anzeigennehmer sind offensichtlich aus Halle gewesen, oder war es gar eine hallische Zeitung? Zu Glück sind die Zeitungen nicht so alt, dass der Denkmalschutz gar noch ein Auge drauf gewerfen müsste, stellte Mike Schielke mit Erleichterung fest.
Wer sich noch für das Projekt interessiert kann unter www.stadtcafe-sondershausen.de nachschauen.
Autor: khhEin Spaten gab es nicht, und wegen des Regens zog man sich heute vormittag lieber in die noch sanierungsbedürftigen Räume des ehemaligen Stadtcafé zurück. Zahlreiche Gäste wollten den Baustart nicht verpassen.
Was heißt hier eigentlich ehemalig. Unternehmer Mike Schielke (Foto oben vor dem Projekt) das in einem bedauernswerten Zustand befindliche Gebäude übernommen, und will es mit seinem beauftragten Bauunternehmen, Huke & Söhne GbR (Sondershausen), zu einem neuen noch schönerem Stadtcafé entstehen lassen. Und das soll nicht irgendwann sein, sondern am 20.12.2010 soll die Eröffnung des Stadtcafés sein.
Aus dem Café Frohberg, übrigens Hoflieferant für den Fürsten, war mal ein Instanz in Sondershausen geworden. Das hielt auch an, obwohl am 20.12.1960 die damalige HO das Café übernahm. Vielen älteren Bürgerinnen und Bürgern sind bestimmt noch die Tanzabende in Erinnerung. Genau 50 Jahre danach soll das Cafe dann auch am 20.12.2010 wieder eröffnen.
Claudia Baltruschat, Nico Störzing, Joachim Kreyer, Mike Schielke, Ralf Huke und Matthias Werner tragen die noch vorhandene ehemalige Leuchtreklame.
Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) freute sich, dass endlich die Sanierung des Gebäudes auf den Weg gebracht wurde. Bereits viermal war das Gebäude verkauft worden und hat unzählige Male Hauptausschuss und Stadtrat beschäftigt. Kreyer konnte auch berichten, dass Bund, Freistaat und Stadt Sondershausen den Umbau des Gebäudes mit 380.000 Euro unterstützen wird. Kreyer sagte zu der Summe gegenüber kn, jeder Euro der hier als Förderung rein gesteckt wird, zahlt sich später in einer wesentlich stärkeren Nutzen zurück.
Trotzdem so Kreyer, ist es eine sehr anspruchsvolle unternehmerische Aufgabe. Das Projekt kostet in Summe immerhin 1,4 Millionen Euro. So eine Summe ist immer ein unternehmerisches Risiko. Mit Huke & Söhne GbR, so Schielke, habe er eine Firma beauftragt, welche die Auftragsvergabe so organisiert hat, dass ca. 80 Prozent der Bauleistungen in der Region bleiben werden. Auch die Bauplanung läuft über das Bauplanungsbüro Werner. Aus Sondershausen.
Wegen der im Obergeschoss entstehenden Wohnungen braucht man sich nicht mehr zu bewerben. Allein nach Veröffentlichung im Internet sind schon alle Wohnungen vergeben, und eine noch höhere Zahl an Bewerbern als Wohnungen vorhanden waren, musste ein Korb gegeben werden.
Mit der Familie Trautmann wird auch ein Unternehmen aus der Region das Café betreiben. Nicht nur in Artern kennt man Uwe Trautmann, sondern auch in Bad Frankenhausen ist er bekannt, betreibt er doch dort das Kurcafé am Anger. Auf die Weihnachtszeit eingehend gab es heute schon mal Stolle und Plätzchen.
Claudia Baltruschat und Nico Störzing begrüßten die Gäste in historischen Kostümen und reichten ein Geschenk. Kn hat einem der Gäste über die Schulter geschaut und dabei erfahren, dass es als Andenken ein Stück des alten Stadtcafés gab und schon einen Gutschein für das neue Stadtcafé. Einige Gäste haben das alte Gemäuer unter die Lupe genommen und sogar noch historische Zeitzeugnisse gefunden. Unter abgezogenen Tapeten kam gar eine Zeitung zum Vorschein, die auf ein Ereignis am 05. März 1911 hinweist. Einige der Anzeigennehmer sind offensichtlich aus Halle gewesen, oder war es gar eine hallische Zeitung? Zu Glück sind die Zeitungen nicht so alt, dass der Denkmalschutz gar noch ein Auge drauf gewerfen müsste, stellte Mike Schielke mit Erleichterung fest.
Wer sich noch für das Projekt interessiert kann unter www.stadtcafe-sondershausen.de nachschauen.





















