Sa, 18:45 Uhr
17.04.2010
Vom Kreisparteitag der SPD
Natürlich wurde beim Kreisparteitag nicht nur gewählt, sondern es wurde auch Rechenschaft über die letzten zwei Jahre abgelegt. Was es da alles gab, erfahren Sie hier ...
Heute fand in Sondershausen der Kreisparteitag der SPD- Kyffhäuserkreis statt. Über die Wahl von Cornelia Kraffzick als alte und neue Vorsitzende, die bemerkenswerte Rede vom Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Sondershausen hatte kn schon vorab berichtet. Wer noch in welcher Funktion gewählt wurde, haben wir am Ende des Berichtes für Sie aufgelistet.
Thüringens Wirtschaftsminister Machnig (SPD) wurde nicht nur als Ehrengast begrüßt, sondern erhielt nachträglich von Cornelia Kraffzick herzliche Glückwünsche zum 50. Geburtstag, und ein Buch als Erinnerung.
Zu Beginn des Kreisparteitages begrüßte Wilhelm Schreier quasi als Veranstalter (Ortsverein Sondershausen) die Delegierten des Parteitages. Den Weg in den Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen-Mitte hatten 52 Mitglieder gefunden. Der demografische Wandel, so Schreier, geht leider auch am Ortsverein Sondershausen nicht vorbei. Eine Überalterung sei nicht zu übersehen.
Über die Rede von Wirtschaftsminister Machnig wird kn in einem gesonderten Bericht informieren. Danach ergriff SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme das Wort. Er informierte über die AfA-Bundeskonferenz, an der er kürzlich teilnahm. Er unterstütze die Forderung nach Rentenanpassung zwischen Ost und West. Er forderte aber auch, wir müssen wieder Ordnung schaffen auf dem Arbeitsmarkt. Er dankte in diesem Rahmen nochmals für die Unterstützung bei der Bundestagswahl und sagte jetzt schon, er will 2013 den Wahlkreis direkt gewinnen. Lemme stellte auch kurz die Informationszeitung "Wir in Berlin" der drei Thüringer Bundestagsmitglieder vor.
Zum Thema Gesundheitspolitik sagte Lemme nochmals klar, dass es von ihm ein Nein für die Kopfpauschale gibt. Die solidarische Bürgerversicherung muss kommen. Zur Praxisgebühr sagte er, die müsse abgeschafft werden, es gäbe genügend Möglichkeiten der Gegenfinanzierung. Zum Thema 1. Mai sagte Lemme, es darf nicht hingenommen werden, dass die rechten den 1. Mai missbrauchen wollen. Er riet dazu, mit leeren Koffern zum Erfurter Hauptbahnhof zu kommen, um Bahnsteige und Bahnhofsvorplatz zu blockieren.
Kraffzick bei Rechenschaftsbericht
In Ihrem Rechenschaftsbericht ging Cornelia Kraffzick auf einige Ereignisse der letzten zwei Jahre ein. Die Wahlauswertung nahm einen großen Raum ein. Sie schätzte ein, dass die SPD Gewinner bei den Kommunalwahlen war und auch dass man bei der Landtagswahl gut abgeschnitten habe. Mit Dorothea Marx sei der Kyffhäuserkreis wieder in den Thüringer Landtag eingezogen.
Hinsichtlich der Bundestagswahl freute sie sich, dass Steffen Lemme in den Bundestag einzog, kritisierte aber auch, dass im Vorfeld der Bundestagswahl die Zusammenarbeit nicht optimal gewesen sei. Zu viele Stimmen seien dort verloren gegangen.
Kraffzick würdigte aber auch die aktive Mitarbeit von SPD-Mitgliedern im Bündnis gegen Rechts. So würdigte sie auch die Arbeit von Sabine Bräunicke in diesem Gremium.
Hinsichtlich der Organisationsstruktur sagte sie, dass der Zusammenschluss von Ortsvereinen der richtige Schritt sei. Nach Sondershausen und Schernberg und dem Ortsverein an der Schmücke, hatten sich jetzt auch Roßleben und Wiehe zu einem Ortsverein gefunden. Mit neun Ortvereinen und 247 Mitgliedern habe man zwar den vierten Platz in Thüringen inne, aber es gebe auch Negatives. Der demografische Wandel bringe Probleme mit sich, was sich in 30 Abgängen, aber nur 16 Neuzugängen bemerkbar mache.
Zu Beginn des Kreisparteitages hatte Kraffzick bereits Matthias Machnig und Simone Panse nachträglich zum 50. Geburtstag gratuliert. Für 20 Jahre Arbeit im Kreisvorstand bedankte sich Kraffzick mit einem Blumenstrauß bei Georg Schäfer. Ebenfalls einen Blumenstrauß erhielt Silke Nossol, für Ihre Arbeit in der Geschäftsstelle (erste Reihe Bildergalerie).
In der Diskussion ging Dr. Andreas Räuber auf einige aktuelle Ereignisse ein, die im Zusammenhang mit dem Sonderkreistag standen. Im Prinzip stellte er sogar die Weiterführung der Koalition mit der CDU in Frage. Dazu sagte er, man müsse sich nochmals in den Grundsätzen zusammenfinden.
Im Zusammenhang mit Äußerungen zum Thema Privatschule Heldrungen (es ging um eine Stellungnahme von Torsten Blümel (Die Linke) gegen eine Pressinformation von Steffen Lemme – beides nachlesbar auf kn) warf Dr. Räuber dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Kreistag vor, keine Ahnung zu haben.
Wahlstatistik
Kreisvorsitzende:
Cornelia Kraffzick 48 ja / 2 nein / 2 Enth. - 92,3%
stellv. Kreisvorsitzende:
Thomas Gehlhaar 50 ja - 98,1 %
Dorothea Marx 41 ja - 80,4 %
Dr. Andreas Räuber 40 ja - 78,4 %
Schriftführer:
Steffen Sauerbier 51 ja - 100 %
Schatzmeisterin:
Simone Panse 52 ja - 100 %
Beisitzer:
Sabine Bräunicke 48 ja - 92,3 %
Jörg Esser 29 ja - 55,8 %
Gisela Hilbrecht 38 ja - 73,1 %
Steffen Lupprian 39 ja - 75,0 %
Bernd Reiber 43 ja - 82,7 %
Gerd Schedletzky 35 ja - 67,3 %
Jeffrey Schulz 39 ja - 75,0 %
Matthias Strejc 41 ja - 78,8 %
Michael Strotzer 38 ja - 73,1 %
Landesparteiratsmitglied:
Wilhelm Schreier
stellv. Landesparteiratsmitglied:
Dr. Andreas Räuber
Autor: khhHeute fand in Sondershausen der Kreisparteitag der SPD- Kyffhäuserkreis statt. Über die Wahl von Cornelia Kraffzick als alte und neue Vorsitzende, die bemerkenswerte Rede vom Fraktionsvorsitzenden der SPD im Kreistag Sondershausen hatte kn schon vorab berichtet. Wer noch in welcher Funktion gewählt wurde, haben wir am Ende des Berichtes für Sie aufgelistet.
Thüringens Wirtschaftsminister Machnig (SPD) wurde nicht nur als Ehrengast begrüßt, sondern erhielt nachträglich von Cornelia Kraffzick herzliche Glückwünsche zum 50. Geburtstag, und ein Buch als Erinnerung.
Zu Beginn des Kreisparteitages begrüßte Wilhelm Schreier quasi als Veranstalter (Ortsverein Sondershausen) die Delegierten des Parteitages. Den Weg in den Schulungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Sondershausen-Mitte hatten 52 Mitglieder gefunden. Der demografische Wandel, so Schreier, geht leider auch am Ortsverein Sondershausen nicht vorbei. Eine Überalterung sei nicht zu übersehen.
Über die Rede von Wirtschaftsminister Machnig wird kn in einem gesonderten Bericht informieren. Danach ergriff SPD-Bundestagsmitglied Steffen-Claudio Lemme das Wort. Er informierte über die AfA-Bundeskonferenz, an der er kürzlich teilnahm. Er unterstütze die Forderung nach Rentenanpassung zwischen Ost und West. Er forderte aber auch, wir müssen wieder Ordnung schaffen auf dem Arbeitsmarkt. Er dankte in diesem Rahmen nochmals für die Unterstützung bei der Bundestagswahl und sagte jetzt schon, er will 2013 den Wahlkreis direkt gewinnen. Lemme stellte auch kurz die Informationszeitung "Wir in Berlin" der drei Thüringer Bundestagsmitglieder vor.
Zum Thema Gesundheitspolitik sagte Lemme nochmals klar, dass es von ihm ein Nein für die Kopfpauschale gibt. Die solidarische Bürgerversicherung muss kommen. Zur Praxisgebühr sagte er, die müsse abgeschafft werden, es gäbe genügend Möglichkeiten der Gegenfinanzierung. Zum Thema 1. Mai sagte Lemme, es darf nicht hingenommen werden, dass die rechten den 1. Mai missbrauchen wollen. Er riet dazu, mit leeren Koffern zum Erfurter Hauptbahnhof zu kommen, um Bahnsteige und Bahnhofsvorplatz zu blockieren.
Kraffzick bei Rechenschaftsbericht
In Ihrem Rechenschaftsbericht ging Cornelia Kraffzick auf einige Ereignisse der letzten zwei Jahre ein. Die Wahlauswertung nahm einen großen Raum ein. Sie schätzte ein, dass die SPD Gewinner bei den Kommunalwahlen war und auch dass man bei der Landtagswahl gut abgeschnitten habe. Mit Dorothea Marx sei der Kyffhäuserkreis wieder in den Thüringer Landtag eingezogen.
Hinsichtlich der Bundestagswahl freute sie sich, dass Steffen Lemme in den Bundestag einzog, kritisierte aber auch, dass im Vorfeld der Bundestagswahl die Zusammenarbeit nicht optimal gewesen sei. Zu viele Stimmen seien dort verloren gegangen.
Kraffzick würdigte aber auch die aktive Mitarbeit von SPD-Mitgliedern im Bündnis gegen Rechts. So würdigte sie auch die Arbeit von Sabine Bräunicke in diesem Gremium.
Hinsichtlich der Organisationsstruktur sagte sie, dass der Zusammenschluss von Ortsvereinen der richtige Schritt sei. Nach Sondershausen und Schernberg und dem Ortsverein an der Schmücke, hatten sich jetzt auch Roßleben und Wiehe zu einem Ortsverein gefunden. Mit neun Ortvereinen und 247 Mitgliedern habe man zwar den vierten Platz in Thüringen inne, aber es gebe auch Negatives. Der demografische Wandel bringe Probleme mit sich, was sich in 30 Abgängen, aber nur 16 Neuzugängen bemerkbar mache.
Zu Beginn des Kreisparteitages hatte Kraffzick bereits Matthias Machnig und Simone Panse nachträglich zum 50. Geburtstag gratuliert. Für 20 Jahre Arbeit im Kreisvorstand bedankte sich Kraffzick mit einem Blumenstrauß bei Georg Schäfer. Ebenfalls einen Blumenstrauß erhielt Silke Nossol, für Ihre Arbeit in der Geschäftsstelle (erste Reihe Bildergalerie).
In der Diskussion ging Dr. Andreas Räuber auf einige aktuelle Ereignisse ein, die im Zusammenhang mit dem Sonderkreistag standen. Im Prinzip stellte er sogar die Weiterführung der Koalition mit der CDU in Frage. Dazu sagte er, man müsse sich nochmals in den Grundsätzen zusammenfinden.
Im Zusammenhang mit Äußerungen zum Thema Privatschule Heldrungen (es ging um eine Stellungnahme von Torsten Blümel (Die Linke) gegen eine Pressinformation von Steffen Lemme – beides nachlesbar auf kn) warf Dr. Räuber dem Fraktionsvorsitzenden der Linken im Kreistag vor, keine Ahnung zu haben.
Wahlstatistik
Kreisvorsitzende:
Cornelia Kraffzick 48 ja / 2 nein / 2 Enth. - 92,3%
stellv. Kreisvorsitzende:
Thomas Gehlhaar 50 ja - 98,1 %
Dorothea Marx 41 ja - 80,4 %
Dr. Andreas Räuber 40 ja - 78,4 %
Schriftführer:
Steffen Sauerbier 51 ja - 100 %
Schatzmeisterin:
Simone Panse 52 ja - 100 %
Beisitzer:
Sabine Bräunicke 48 ja - 92,3 %
Jörg Esser 29 ja - 55,8 %
Gisela Hilbrecht 38 ja - 73,1 %
Steffen Lupprian 39 ja - 75,0 %
Bernd Reiber 43 ja - 82,7 %
Gerd Schedletzky 35 ja - 67,3 %
Jeffrey Schulz 39 ja - 75,0 %
Matthias Strejc 41 ja - 78,8 %
Michael Strotzer 38 ja - 73,1 %
Landesparteiratsmitglied:
Wilhelm Schreier
stellv. Landesparteiratsmitglied:
Dr. Andreas Räuber





















