Mi, 22:10 Uhr
14.07.2010
Lieberknecht bei der Bundeswehr
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht besucht am Abend den Bundeswehr Standort Sondershausen und gab ein klares Bekenntnis für den Fortbestand der Wehrpflicht ab...
Gleich zu beginn seiner Begrüßungsrede wurde der Standortälteste der Karl-Günther-Kaserne, Oberstleutnant Klaus Glaab, sehr deutlich. Er sagte, "Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist uns allen eine besondere Ehre und Freude zugleich, dass Sie, - sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht -, den Weg zu uns Soldaten im Kyffhäuserkreis gewählt haben, um neben vielen wichtigen anderen Programmpunkten während ihrer Sommerreise 2010 durch unser wunderschönes Thüringen, ein Bekenntnis und auch ein Zeichen in Richtung Bundeswehr zu setzen.
Hinsichtlich einer möglichen Schließung von Standorten sagte er, "ich werde mich an diesen Spekulationen heute und auf absehbare Zeit nicht beteiligen und auch kein weiteres Öl in ein bereits loderndes Feuer gießen.
Ich kann Ihnen aber sehr wohl versichern, dass es derzeit noch nicht ansatzweise belastbare Informationen für die Standortältesten der Bundeswehr gibt, welche Standorte denn nun gefährdet sind und welche Verbände und Einheiten gegebenenfalls zur Auflösung anstehen."
Der Standortälteste Oberstleutnant Klaus Glaab empfängt Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht(CDU) am Standort Sondershausen
Glaab verwies auf den Bundesverteidigungsminister, der in etwas sagte, es wird voraussichtlich vor Mitte des nächsten Jahres keine grundsätzlichen Standortentscheidungen geben. Erst müssen die künftigen Strukturen in der Bundeswehr feststehen; danach bewerten wir die benötigten Standorte.
Mit dem Besuch hier in Sondershausen will die Ministerpräsidentin ein klares Zeichen für den Erhalt der Standort in Bad Frankenhausen und Sondershausen geben. Für die 12 Bundeswehrstandorte in Thüringen will Ministerin Lieberknecht "Flagge zeigen, wie sie wörtlich betonte. Ihre Forderung war klar, wir Länder wollen bei Standortfestlegungen ein Wort mitreden.
Für die Ministerpräsidentin sind zwei Dinge wichtig:
Abschließend sprach sich Lieberknecht klar für die Beibehaltung der Wehrpflicht aus. Sie freute sich, dass zum Abend zahlreiche Gäste in die Karl-Günther-Kaserne gekommen waren, um eine gemeinsames Bekenntnis für den Bundeswehrstandort zu geben.
Es geht den Menschen wie den Leuten, erst mal schauen, was die anderen Vorgänger so ins Ehrenbuch eingetragen haben.
Anschließend über gab Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) eine gemeinsame Erklärung, in der Landrat Peter Hengstermann, Bürgermeister Kreyer und der 1. Beigeordnete der Stadt Bad Frankenhausen, Dr. Andreas Räuber (SPD). In der Erklärung bitten die Unterzeichner um persönliche Unterstützung zum Erhalt der Bundeswehrstandorte Bad Frankenhausen und Sondershausen. Dabei verweisen Sie, das die Bundeswehr ein wichtiger Faktor im Landkreis und ein wichtiger Arbeitgeber sind.
Neben dem Bundestagsabgeordneten Klaus Selle (CDU) und den Landtagsmitgliedern Gudrun Holbe und Manfred Scherer (beide CDU) waren auch noch Bürgermeister der Region, und Stadträte aus Sondershausen und Bad Frankenhausen anwesend. Aber auch wichtiger Vertreter der Wirtschaft waren anwesend, so Jaap van Engers, Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Hans-Joachim Warnecke, Vorstandsmitglied Kyffhäusersparkasse, Helmut Peter Geschäftsführer der Autohaus Petergruppe und Erhard Georgi von HTI Greußen.
Autor: khhGleich zu beginn seiner Begrüßungsrede wurde der Standortälteste der Karl-Günther-Kaserne, Oberstleutnant Klaus Glaab, sehr deutlich. Er sagte, "Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist uns allen eine besondere Ehre und Freude zugleich, dass Sie, - sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Lieberknecht -, den Weg zu uns Soldaten im Kyffhäuserkreis gewählt haben, um neben vielen wichtigen anderen Programmpunkten während ihrer Sommerreise 2010 durch unser wunderschönes Thüringen, ein Bekenntnis und auch ein Zeichen in Richtung Bundeswehr zu setzen.
Hinsichtlich einer möglichen Schließung von Standorten sagte er, "ich werde mich an diesen Spekulationen heute und auf absehbare Zeit nicht beteiligen und auch kein weiteres Öl in ein bereits loderndes Feuer gießen.
Ich kann Ihnen aber sehr wohl versichern, dass es derzeit noch nicht ansatzweise belastbare Informationen für die Standortältesten der Bundeswehr gibt, welche Standorte denn nun gefährdet sind und welche Verbände und Einheiten gegebenenfalls zur Auflösung anstehen."
Der Standortälteste Oberstleutnant Klaus Glaab empfängt Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht(CDU) am Standort Sondershausen
Glaab verwies auf den Bundesverteidigungsminister, der in etwas sagte, es wird voraussichtlich vor Mitte des nächsten Jahres keine grundsätzlichen Standortentscheidungen geben. Erst müssen die künftigen Strukturen in der Bundeswehr feststehen; danach bewerten wir die benötigten Standorte.
Mit dem Besuch hier in Sondershausen will die Ministerpräsidentin ein klares Zeichen für den Erhalt der Standort in Bad Frankenhausen und Sondershausen geben. Für die 12 Bundeswehrstandorte in Thüringen will Ministerin Lieberknecht "Flagge zeigen, wie sie wörtlich betonte. Ihre Forderung war klar, wir Länder wollen bei Standortfestlegungen ein Wort mitreden.
Für die Ministerpräsidentin sind zwei Dinge wichtig:
- Die Bundeswehr ist willkommen in der Region.
- Die Region braucht die besondere Stärkung durch die Bundeswehr, weil die Aufträge aus der Bundeswehr ein wichtiger wirtschaftlicher Faktor ist.
Abschließend sprach sich Lieberknecht klar für die Beibehaltung der Wehrpflicht aus. Sie freute sich, dass zum Abend zahlreiche Gäste in die Karl-Günther-Kaserne gekommen waren, um eine gemeinsames Bekenntnis für den Bundeswehrstandort zu geben.
Es geht den Menschen wie den Leuten, erst mal schauen, was die anderen Vorgänger so ins Ehrenbuch eingetragen haben.
Anschließend über gab Sondershausen Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) eine gemeinsame Erklärung, in der Landrat Peter Hengstermann, Bürgermeister Kreyer und der 1. Beigeordnete der Stadt Bad Frankenhausen, Dr. Andreas Räuber (SPD). In der Erklärung bitten die Unterzeichner um persönliche Unterstützung zum Erhalt der Bundeswehrstandorte Bad Frankenhausen und Sondershausen. Dabei verweisen Sie, das die Bundeswehr ein wichtiger Faktor im Landkreis und ein wichtiger Arbeitgeber sind.
Neben dem Bundestagsabgeordneten Klaus Selle (CDU) und den Landtagsmitgliedern Gudrun Holbe und Manfred Scherer (beide CDU) waren auch noch Bürgermeister der Region, und Stadträte aus Sondershausen und Bad Frankenhausen anwesend. Aber auch wichtiger Vertreter der Wirtschaft waren anwesend, so Jaap van Engers, Geschäftsführer der Glückauf Sondershausen Entwicklungs- und Sicherungsgesellschaft mbH (GSES), Hans-Joachim Warnecke, Vorstandsmitglied Kyffhäusersparkasse, Helmut Peter Geschäftsführer der Autohaus Petergruppe und Erhard Georgi von HTI Greußen.






























