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Do, 07:02 Uhr
14.10.2010

Zeitpunkt nicht verpassen

Für manche ist es der Frühling, wenn es in der Natur grün wird, für manche ist es der Herbst, wenn sich die Blätter färben: die schönste Jahreszeit zum Wandern. Heute ein farbiger Tipp...

Der heutige Wandertipp beschäftigt sich mit dem Frauenberg-Rundweg von Sondershausen. Der Wanderweg mit dem grünen Kreuz als Wanderzeichen ist ja erst vor kurzer Zeit angelegt worden, auch wenn er leider durch Vandalen mehr Schlagzeilen erzeugte, weil öfter die Wanderzeichen demoliert wurden.

Frauenberg-Rundeweg Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Frauenberg-Rundeweg Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Aber jetzt ist wieder die schönste Zeit diesen wunderbaren Wanderweg zu genießen. Vom Hauptbahnhof geht es erst mal nach Jechaburg. Vorbei an der Kirche geht es dann nach links durch die Unterstraße entlang der Waldkante vorbei am alten Steinbruch Richtung Iserttal. Hier oben ist der Lärm der Ortsumfahrung nur noch als Rauschen zu vernehmen. Gerade im Herbst bildet sich hier ein Farbenspiel ab, dass sich mit „Indian Summer“ von Nordamerika durchaus messen kann, verbunden mit einem Blick Richtung Stadt.

Nach Durchschreiten des Tals und dem Anstieg zur Oberholzchaussee geht es dann auf der selbigen ohne größere Höhenunterschiede bis vor zum Rittweg, bei dem man dann auf den Barbarossaweg trifft. Auch jetzt geht es ohne größere Höhenunterschiede direkt auf den Frauenberg.

Frauenberg-Rundeweg Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Frauenberg-Rundeweg Sondershausen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Das man vom Frauenberg aus einen schönen Blick auf Sondershausen hat, ist sicher kein Geheimnis. Im Herbst ist aber auch der Blick ins lange Kirchtal mit seinem Farbspiel sehr reizvoll. Ein bisschen Glück muss man schon haben, damit man den richtigen Zeitpunkt der höchsten Färbung erwischt und gleichzeitig möglichst die Sonne scheint, damit die Farben so richtig funkeln. Selbst kn hatte voriges Jahr kein Glück und erwischte das lange Kirchtal bei trübem Wetter. Fotofreunde sollten allerdings nicht zu spät zu Berg kommen, sonst hat man bei Sonnenschein das schönsten Gegenlicht!

Natürlich kann man den Weg auch in anderer Richtung gehen, aber in der hier beschriebenen Version kommt mit den Blick auf Sondershausen und das Kirchtal das Beste zum Schluss. Die Tourlänge beträgt 13,4 km und in Summe müssen 286 m Anstieg, und natürlich wieder Abstieg, bewältigt werden. Durch den Abstieg (Anstieg) vom und zum Frauenberg ist dieser Weg für gehbehinderte Personen sicher kaum geeignet. Weitere Informationen mit GPS-Daten gibt es hier: Frauenberg-Rundweg.
Autor: khh

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