Di, 00:09 Uhr
26.10.2010
Gaumen trifft Kunst
Ein Gourmetkoch geht neue Wege in Sondershausen. Beim Sondershäuser Wirtschaftsform am letzten Mittwoch wurde es von Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig bereits angekündigt, das Leuchtturmprojekt Schlossrestaurant Sondershausen...
Ralf Kronmüller hat ein Händchen für Außergewöhnliches. Das kann man als Gast in seinem preisgekrönten Restaurant kulinarisch und visuell erleben. Mit der Mischung aus Gourmetvergnügen und moderner Kunst gelingt ihm der Spagat, Traditionelles mit modernen Zutaten perfekt zu inszenieren.
Pop Art Kunst hat Einzug gehalten in das historische Schloss der Schwarzburger Fürsten. Mit den großformatigen Ölgemälden des Hallenser Malers und Grafikers Moritz Götze wagt sich der junge Küchenchef auf ungewohntes Terrain. Wo früher klassische Biedermeiergemälde an den ehrwürdigen Wänden hingen, schaut der verdutzte Besucher heute auf großformatige moderne Bilder einer Stilrichtung, die sich Deutscher Pop nennt und von Künstlergrößen wie Neo Rauch in den 90er Jahren adaptiert wurde.
Einer ihrer Erfinder und schillerndsten Vertreter ist der 1964 geborene Moritz Götze, gelernter Möbeltischler, ehemaliger Gitarrist und Sänger in Punkbands wie "Größenwahn" und Betreiber einer Grafikwerkstatt. 1991 übernahm Götze einen Lehrauftrag für Serigrafie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und 1994 eine Gastprofessur an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.
Arbeiten von ihm befinden sich zum Beispiel im sogenannten "Speck's Hof", einem Leipziger Messepalast, und anderen öffentlichen Einrichtungen - darunter sind zahlreiche Gemälde, Grafiken und riesige Installationen. Götze revolutionierte die zeitgenössische Emailmalerei, fördert junge Musiker, macht Bühnenbilder und gründete den "Hasenverlag", der sich der Aufarbeitung regionaler und kultur-geschichtlicher Themen widmet.
Einige Arbeiten aus dem umfangreichen Schaffen des Hallenser Künstlers hängen als Leihgabe der Erfurter Galerie Rothamel im Schloss Sondershausen und regen bewusst zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte an. "Ungewöhnlich, provokativ, erfrischend anders"- so die Kommentare der Gäste des gerade erst preisgekrönten Gourmettempels- und kommen öfter.
Gaumen trifft Kunst, so könnte man das Konzept des außergewöhnlichen Restaurants beschreiben. Bereits im Dezember ist laut Galerist Dr. Jörk Rothamel ein Wechsel geplant, dann werden junge chinesische und japanische Künstler ihre Bilder im Schlossrestaurant ausstellen und auch persönlich den Weg nach Sondershausen finden. Man darf gespannt sein, ob die ostasiatische Kunst den jungen Koch auch kulinarisch inspirieren wird.
Seit mehr als einem Jahr leitet der 27jährige Küchenchef Ralf Kronmüller das Schlossrestaurant in Sondershausen, hat frische Luft in das altehrwürdige Schloss der Schwarzburger Fürsten gebracht und verwöhnt im historischen Ambiente die Gaumen seiner Gäste gern mit außergewöhnlichen Kreationen der deutschen und europäischen Nouvelle Cuisine, ausschließlich frisch zubereitet. "Besonders interessant finde ich die Veränderung alter Kombinationen durch innovative Küchentechniken zu modernen Klassikern." Sowohl große Galadiner wie jüngst das 300-jährige Jubiläum des in Sichtweite befindlichen Achteckhauses als auch kleine Familienfeste werden perfekt geplant und mit Liebe zum Detail ausgeführt.
Kronmüller hat bei den Großen seiner Zunft gelernt, ist ebenso detailversessen und Perfektionist und will seinen Gästen ein einzigartiges Essvergnügen bereiten- visuell und gaumentechnisch. Der Varta-Führer hat sein Talent bereits erkannt und im Sommer seinen Tester nach Sondershausen geschickt. Prompt wurde das Schlossrestaurant " im Juni zum deutschlandweiten "Restaurant der Woche auserkoren. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig adelte es vor wenigen Tagen als "Leuchtturmprojekt der Region", ein Ruf, den der junge Gourmetkoch als Ansporn für weitere kulinarische Sternstunden versteht.
Text und Bilder: Maxxomedia.PR
Hinweis der Redaktion
Das Schlossrestaurant bietet nicht nur kulinarische Genüsse, sondern in Kochkursen kann man auch seine eigene Kochkunst verfeinern. Mehr Informationen zum Schlossrestaurant gibt es hier: www.gourmetschloss.de
Autor: khhRalf Kronmüller hat ein Händchen für Außergewöhnliches. Das kann man als Gast in seinem preisgekrönten Restaurant kulinarisch und visuell erleben. Mit der Mischung aus Gourmetvergnügen und moderner Kunst gelingt ihm der Spagat, Traditionelles mit modernen Zutaten perfekt zu inszenieren.
Pop Art Kunst hat Einzug gehalten in das historische Schloss der Schwarzburger Fürsten. Mit den großformatigen Ölgemälden des Hallenser Malers und Grafikers Moritz Götze wagt sich der junge Küchenchef auf ungewohntes Terrain. Wo früher klassische Biedermeiergemälde an den ehrwürdigen Wänden hingen, schaut der verdutzte Besucher heute auf großformatige moderne Bilder einer Stilrichtung, die sich Deutscher Pop nennt und von Künstlergrößen wie Neo Rauch in den 90er Jahren adaptiert wurde.
Einer ihrer Erfinder und schillerndsten Vertreter ist der 1964 geborene Moritz Götze, gelernter Möbeltischler, ehemaliger Gitarrist und Sänger in Punkbands wie "Größenwahn" und Betreiber einer Grafikwerkstatt. 1991 übernahm Götze einen Lehrauftrag für Serigrafie an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und 1994 eine Gastprofessur an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.
Arbeiten von ihm befinden sich zum Beispiel im sogenannten "Speck's Hof", einem Leipziger Messepalast, und anderen öffentlichen Einrichtungen - darunter sind zahlreiche Gemälde, Grafiken und riesige Installationen. Götze revolutionierte die zeitgenössische Emailmalerei, fördert junge Musiker, macht Bühnenbilder und gründete den "Hasenverlag", der sich der Aufarbeitung regionaler und kultur-geschichtlicher Themen widmet.
Einige Arbeiten aus dem umfangreichen Schaffen des Hallenser Künstlers hängen als Leihgabe der Erfurter Galerie Rothamel im Schloss Sondershausen und regen bewusst zur Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte an. "Ungewöhnlich, provokativ, erfrischend anders"- so die Kommentare der Gäste des gerade erst preisgekrönten Gourmettempels- und kommen öfter.
Gaumen trifft Kunst, so könnte man das Konzept des außergewöhnlichen Restaurants beschreiben. Bereits im Dezember ist laut Galerist Dr. Jörk Rothamel ein Wechsel geplant, dann werden junge chinesische und japanische Künstler ihre Bilder im Schlossrestaurant ausstellen und auch persönlich den Weg nach Sondershausen finden. Man darf gespannt sein, ob die ostasiatische Kunst den jungen Koch auch kulinarisch inspirieren wird.
Seit mehr als einem Jahr leitet der 27jährige Küchenchef Ralf Kronmüller das Schlossrestaurant in Sondershausen, hat frische Luft in das altehrwürdige Schloss der Schwarzburger Fürsten gebracht und verwöhnt im historischen Ambiente die Gaumen seiner Gäste gern mit außergewöhnlichen Kreationen der deutschen und europäischen Nouvelle Cuisine, ausschließlich frisch zubereitet. "Besonders interessant finde ich die Veränderung alter Kombinationen durch innovative Küchentechniken zu modernen Klassikern." Sowohl große Galadiner wie jüngst das 300-jährige Jubiläum des in Sichtweite befindlichen Achteckhauses als auch kleine Familienfeste werden perfekt geplant und mit Liebe zum Detail ausgeführt.
Kronmüller hat bei den Großen seiner Zunft gelernt, ist ebenso detailversessen und Perfektionist und will seinen Gästen ein einzigartiges Essvergnügen bereiten- visuell und gaumentechnisch. Der Varta-Führer hat sein Talent bereits erkannt und im Sommer seinen Tester nach Sondershausen geschickt. Prompt wurde das Schlossrestaurant " im Juni zum deutschlandweiten "Restaurant der Woche auserkoren. Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig adelte es vor wenigen Tagen als "Leuchtturmprojekt der Region", ein Ruf, den der junge Gourmetkoch als Ansporn für weitere kulinarische Sternstunden versteht.
Text und Bilder: Maxxomedia.PR
Hinweis der Redaktion
Das Schlossrestaurant bietet nicht nur kulinarische Genüsse, sondern in Kochkursen kann man auch seine eigene Kochkunst verfeinern. Mehr Informationen zum Schlossrestaurant gibt es hier: www.gourmetschloss.de
