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Mi, 23:19 Uhr
31.08.2011

Sparkasse gewinnt (2)

Beim zweiten heutigen gute Ergebnis ging es nicht um Sport, sondern um den Jahresabschluss der Kyffhäusersparkasse vor dem Kreisausschuss...

Der Kreisausschuss empfahl einstimmig dem Kreistag, dem Verwaltungsrat der Kyffhäusersparkasse Artern - Sondershausen Entlastung für das Geschäftsjahr 2010 zu erteilen. Der Jahresabschluss der Kyffhäusersparkasse Artern - Sondershausen war per 31.12.2010 von der Prüfungsstelle des Sparkassen- und Giroverbandes Hessen-Thüringen geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Aus dem Prüfbericht ging hervor, dass die Verhältnisse der Sparkasse geordnet sind, hat der Verwaltungsrat entsprechend § 20 Absatz 3 des Thüringer Sparkassengesetzes den Jahresabschluss festgestellt.

Hans-Joachim Warnecke, Vorstandsmitglied der Kyffhäusersparkasse, hatte vor dem Kreisausschuss die guten Ergebnisse der Kyffhäusersparkasse vorgestellt. Der Jahresüberschuss von 570.626,46 EUR wurde in Höhe von 142.656,61 EUR der Sicherheitsrücklage zugeführt. Der verbleibende Betrag von 427.969,85 EUR wurde an den Träger, sprich Kreisverwaltung) zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke abgeführt.

Mit dem Ergebnis war nicht nur die Sparkasse sehr zufrieden, wie Warnecke betonte, sondern auch Landrat Peter Hengstermann (CDU) bestätigte, dass die Kyffhäusersparkasse gut durch die Wirtschaftskrise gekommen sei. Neben defensivem Anlage Verhalten resultiert das gute Ergebnis auch dem guten Management.

Trotzdem gab es zumindest ein langes Gesicht, denn Klaus Mehle (SPD) hatte sich mehr für die Kreiskasse erhofft, wie er als einziger Diskussionsredner sagte. Ihm sprang eine Zahl ins Auge, weil die Sparkasse ihre Rücklage im Jahr 2010 um rund 8,36 Millionen erhöht hatte (früher mal 4 Millionen). Warnecke begründete diese Erhöhung, da man im wirtschaftlich unsicherem Umfeld, die Reserve nie groß genug haben kann.

Auch der demografische Wandel macht vor der Sparkasse nicht halt. Zwar habe man keine Verluste an Marktanteilen hinnehmen müssen, trotzdem sei die Zahl der Konten gesunken. Das kann man sich an seinen fünf Fingern abzählen, wenn die Einwohnerzahl ständig sinkt, muss das letztendlich auch Einfluss auf die Zahl der Konten haben. Weniger Konten heißt auch weniger Aufwand. Allerdings, wenn kn richtig mitgerechnet hatte, ist die Zahl der Mitarbeiter nur unwesentlich gesunken.

Abschließend hatte Warnecke noch einen positiven Ausblick für das Ergebnis 2011 gegeben. Mit Zahlen August liege man wie im Jahre 2010 im Rennen.
Autor: khh

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