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Di, 00:49 Uhr
06.09.2011

Das 19. Jahrhundert

Ein ganzes Jahrhundert steht zum "Tag des offenen Denkmals" im Regionalmuseum Bad Frankenhausen auf dem Programm. Die Einzelheiten dazu hat kn...

Der Tag des offenen Denkmals wird immer an einem Sonntag. Dieses Jahr ist es der 11. September 2011. Auch das Regionalmuseum beteiligt sich.

"Romantik, Realismus, Revolution - Das 19. Jahrhundert", so in diesem Jahr das Motto des Denkmaltages. Im Mittelpunkt steht dieses Mal ein gesamtes Jahrhundert (nicht allein) deutscher Geschichte. Das 19. Jahrhundert war geprägt durch "tiefgreifende Umbrüche und Neuerungen. Nie zuvor gab es einen so großen gesellschaftlichen Wandel in einem so kurzen Zeitraum. Bahnbrechende Erkenntnisse in beinahe allen Wissenschaftsbereichen, technische Erfindungen und ein geradezu euphorischer Fortschrittsglaube auf der einen Seite und romantische Rückbesinnung auf der anderen waren kein Widerspruch. In beiden zeigte sich das große Spannungsfeld, dem sich die Menschen im 19. Jahrhundert ausgesetzt sahen." (aus: Monumente, Sonderheft zum Tag des offenen Denkmals 2011)

Diese Zeit ist auch an Bad Frankenhausen und der Region nicht spurlos vorübergegangen. Gerade im Bereich neuer öffentlicher Bauten wie Rathaus, Kindergarten, Krankenhaus, Pflegeheim oder Schulen oder der Gartenstadtbewegung mit Park- und Grünanlagen hat unsere Stadt dieses Jahrhundert intensiv mit durchlebt. Seitens unseres kleinen Museumsteams haben wir einige Themenpunkte des diesjährigen Mottos aufgegriffen und in einer kleinen Sonderschau gestaltet. So zeigen wir einen personenbezogenen Einblick in die Revolution 1848/1849. Im Juni erhielt unser Museum ein Gemälde des Ministers August Wilhelm Martin Scheidt (1797-1883) aus dem Besitz der Familie Erich Scheidt in Wien übereignet. Wir zeigen dieses Gemälde am Denkmalstag zum ersten Mal und geben anhand des Lebensweges des "Revolutionsministers" Einblicke in Umbrüche des kleinen Fürstentums Schwarzburg - Rudolstadt.

Natürlich spielt auch die Thematik Denkmale eine herausragende Rolle im 19. Jahrhundert. Und so präsentieren wir die jetzt vollständig im Museum befindliche Dauerleihgabe "Nachlass Baumeister Carl Reichenbach" oder die wirkliche Baugeschichte des "Kaiser-Wilhelm-Denkmal" im Kyffhäusergebirge.
Dies nur zwei Beispiele einer kleinen Sonderschau, die bis zum 31. Oktober 2011, jedoch nur an diesem Septembersonntag ohne Eintritt zu besichtigen ist.
Wem dies noch nicht genug erscheint, so bieten wir um 15.00 Uhr unter dem Motto Stadtrundgang einen "kleinen" Vortrag zur Stadtgeschichte vorrangig im 19. Jahrhundert.
Autor: khh

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