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Fr, 13:05 Uhr
02.09.2011

kn-Forum: Libyen

Auch die Geschehnisse in Libyen lassen unsere Leser nicht kalt. Eine Meinung dazu haben wir hier...

Schwer nachvollziehbar, was uns, den sogenanten Otto Normalverbraucher an Informationen aus Libyen auf den Tisch flattert. Mit der wie immer großzügigen Auslegen des UNO Mandats , gab es ca. 20000 Bombennangriffe der NATO zum "Schutz der Bevölkerung" mit enormen Zerstörungen. 50.000 Tote soll der "Aufstand" gegen Gadaffi gekostet haben und ein bis dato nicht gekannter Versorgungsnotstand macht die Runde.

Nun machen sich die "besorgten" Regierungschefs, allen voran der NATO, auf den Weg der westlichen Hilfe. Als wären die arabischen Länder so eine Art Verfügungsmasse, wird in den bekannten Strickmustern vorgegangen. Ganz schnell war die Idee geboren mit militärischer "Hilfe" anzurücken und den Wiederaufbau zu unterstützen. Es geht wie immer knallhart um eigene Interessen. Libyen ist ein reiches Land, schwimmt regelrecht auf Öl. Also dranbleiben ist die Devise und ja nicht zu kurz kommen. Demokratie nach westlichen Vorstellungen, Parteien, Parlament, Justiz, gleich Demokratie ist die gängige Denkweise.

Die Menschen wollten Veränderungen, endlich in Würde Leben und ihre Probleme vor allem selber lösen. Die "Ratschläge" des Westens waren nie uneigennützig und gingen zu oft in die Hose. Irak, Afghanistan u.a. sind beredtes Beispiel.Was wäre eigentlich wenn Libyen kein Öl hätte. Die Aufstände der arabischen Völker haben die Strickmuster westlichen Denkens längst überrollt. Demokratie kann man nicht herbeibomben.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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