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Fr, 15:21 Uhr
09.09.2011

Spatenstich in Heldrungen

Thüringens Bauminister Christian Carius startete heute mit einem Spatenstich die Sanierung der Wasserburg Heldrungen. Eine moderne Jugendherberge soll hinter jahrhundertealten Mauern entstehen. Allerdings ist das Projekt nicht unumstritten.


„Diese Burg zu erobern, ist schon jetzt ein Erlebnis. In fünf Jahren nach der Sanierung wird es ein Fest sein, wie es sich für eine feste Burg gehört. Der Umbau der Wasserburg zu einer modernen Jugendherberge ist bisher das bedeutendste städtebauliche Projekt in Heldrungen. Von den damit verbundenen neuen wirtschaftlichen und touristischen Impulsen für die Stadt und die Region werden alle profitieren.“ Das erklärte heute der Minister für Bau, Landesentwicklung und Verkehr, Christian Carius, in Heldrungen beim Start der Sanierungsarbeiten für die Wasserburg Heldrungen.

Spatenstich in Heldungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Spatenstich in Heldungen (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

„Die Wasserburg“, so der Minister weiter, „soll bis 2016 grundlegend saniert und zu einem attraktiven Jugendhotel mit Gastronomie ausgebaut werden. Noch mehr Jugendliche werden künftig fröhliches Leben in diese Burg tragen. Hinter alten Mauern werden sie eine moderne Herberge finden. Das ist besser als im Freien zu schlafen. Wir senken bei der Umsetzung dieses Projekts zudem den kommunalen Mitleistungsanteil ab. Dieses wichtige Maßnahmenpaket zeigt, die Wachstumsinitiative Kyffhäuser steht für Erfolg und Zukunft“.

Hintergrund:
Ziel der Wachstumsinitiative ist die zügige Umsetzung von Projekten und Maßnahmen, von denen strukturwirksame Effekte für den Kyffhäuserkreis zu erwarten sind. Die Investition von 5,4 Millionen Euro in die Wasserburg unterstützt das Land mit Fördermitteln in Höhe von 3,75 Millionen Euro. Der Eigenanteil der Stadt Heldrungen beträgt 475.000 Euro. Die Jugendherberge, die heute mit jährlich rund 12.000 Übernachtungen bei 52 Betten zu den am besten ausgelasteten Herbergen zählt, wird künftig über 100 Gäste aufnehmen können. Hierzu werden zuerst die derzeit nicht genutzten Bereiche des Südflügels und des Hohen Hauses ausgebaut. In späteren Bauabschnitten beginnen die Arbeiten am Nord- und Westflügel. Die Sanierungsarbeiten werden bei laufendem Herbergsbetrieb durchgeführt.

Hinweis der Redaktion
Soweit die Pressemeldung aus dem Thüringer Bauministerium. Das Projekt ist allerdings bei Hoteliers und Herbergsbetreibern in der Region nicht unumstritten. In einer der letzten Sitzungen des Sondershäuser Gewerbe- und Wirtschaftsvereins Sondershausen (SGW) gab es heftige Kritik. Während sonst für Hotelbauten bzw. Hotelausbauten kaum Fördermittel zu bekommen sind, wird hier ein einzelnes Objekt massiv mit 3,75 Millionen Euro unterstützt, so der Tenor in der Sitzung beim SGW. Man bezeichnete das Vorhaben als glatte Wettbewerbsverzerrung.
Autor: khh

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