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Sa, 11:07 Uhr
10.09.2011

nnz/kn-Tipp: Das Haus, das mitdenkt

Vernetzte Gebäudetechnik macht das Leben komfortabler und sicherer. Elektronikgeräte, die im Stand-by-Betrieb unnötig viel Energie verbrauchen, lassen sich mit nur einem Tastendruck komplett ausschalten...


Die Heizung fährt automatisch herunter, wenn ein Fenster im Raum geöffnet ist. Wenn jemand an der Haustür klingelt, kann das Bild der Video-Gegensprechanlage auf das Smartphone oder das iPad übertragen werden. All das ist heute bereits technisch möglich.

Energiesparen auf Knopfdruck

Der Trend zum vernetzten, "intelligenten" Haus ist deutlich: Laut einer aktuellen Studie der Experton Group dürfte die Zahl der bundesdeutschen Haushalte mit entsprechender Ausstattung von 0,1 auf vier Prozent im Jahr 2015 wachsen. Ausschlaggebend ist oftmals der Wunsch, etwas für den Umwelt- und Klimaschutz zu tun, sowie die Aussicht auf weiter steigende Energiepreise. Dabei geht es Hauseigentümern eher selten um exotische Anwendungen wie den Kühlschrank, der Signal gibt, wenn neue Milch gekauft werden muss.

Typische Anwendungen sind eher Energiespar-Thermostate, Präsenzmelder, die automatisch das Licht ausschalten, wenn sich niemand im Raum aufhält, oder ein zentraler Aus-Knopf für alle Stand-by-Geräte, der beispielsweise vor dem Schlafengehen oder beim Verlassen des Hauses betätigt werden kann. Für mehr Sicherheit sorgen vernetzte Rauchmelder, Einbruchalarmsysteme oder auch ein Panikschalter, mit dem sich im Fall des Falles zentral das Licht im gesamten Haus einschalten lässt.

Investition zahlt sich aus

Für die vernetzte Haustechnik spricht das Plus an Komfort und Sicherheit, vor allem aber die Perspektive, dass sich Investitionen durch Energieeinsparungen in einem überschaubaren Zeitraum amortisieren. Das gilt nicht nur für selbst genutzten Wohnraum. Auch Vermieter können die Attraktivität einer Wohnung durch vernetzte Haustechnik erhöhen und damit den Wert steigern.

Daten & Fakten

Mit moderner Funktechnik sind Gebäudeautomatisierungen auch im Bestandsbau nachträglich möglich, ohne dass zuvor - wie noch vor wenigen Jahren - aufwendig Steuerungsleitungen verlegt werden müssten. Wer sich für vernetzte Haustechnik interessiert, sollte sich stets durch den Fachmann, beispielsweise einen Elektroplaner oder Installateur, beraten lassen.

Immonet-Tipp: Entscheiden Sie sich am besten für ein System, das sich bei Bedarf jederzeit erweitern lässt und das mit Lösungen möglichst vieler verschiedener Hersteller kompatibel ist.
Autor: nnz

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