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Mo, 11:34 Uhr
12.09.2011

Der Papst und die Statistik

Noch zwei Wochen bis zum Besuch von Papst Benedikt XVI. in Deutschland. Vom 22. bis 25. September ist der Papst in Berlin, in Thüringen - in der Landeshauptstadt Erfurt und im Eichsfeld - sowie in Freiburg zu Gast. Und was haben die Statistiker in Thüringen zu bieten?


Im Jahr 2009 gehörte rund ein Drittel der Thüringer Bevölkerung der evangelischen oder katholischen Kirche an. 24 Prozent (541.000 Personen) der Thüringer Bevölkerung gehörten der evangelischen Kirche an und knapp 8 Prozent (176.000 Personen) der katholischen Kirche. Im Jahr 2000 lagen die Anteile noch bei 28 bzw. fast 9 Prozent.

In der evangelischen Kirche sank die Mitgliederzahl von 2000 bis 2009 um 20,3 Prozent von 679.000 Personen im Jahr 2000 auf 541.000 Personen im Jahr 2009. Die Zahl der Sterbefälle (82 524 Personen) war deutlich höher als die Zahl der Taufen (45 624). 28 233 Austritten standen 7 555 Wiedereintritte gegenüber.

Die Mitgliederzahl in der katholischen Kirche in Thüringen sank im gleichen Zeitraum um 14,9 Prozent, von 204.000 auf knapp 176.00 Personen. Auch hier ist der Rückgang der Mitgliederzahlen besonders auf die hohe Zahl an Sterbefällen (17 688 Personen) zurückzuführen. Weitere 6.009 Personen traten aus der Kirche aus und 239 Personen konvertierten. 14 513 Taufen und 308 Wiedereintritte konnten den Mitgliederschwund nicht kompensieren.

Zum Vergleich: Die Bevölkerungszahl in Thüringen sank in diesem Zeitraum um 7,5 Prozent (182 783 Personen).

In Thüringen gab es 1 601 evangelische Kirchgemeinden, mit 649 aktiven Theologen und 196 katholische Pfarreien, die von 144 Pfarrern betreut wurden.

Kirchliche Trauungen – in Thüringen

Im Zeitraum 2000 bis 2009 wurden in Thüringer Standesämtern 92 469 Ehen geschlossen. Jedes sechste Paar ließ sich kirchlich trauen (17,8 Prozent), 11 584 Paare in der evangelischen und 4 841 Paare in der katholischen Kirche.

Taufen – in Thüringen

Von den 170 633 Thüringer Kindern, die im Zeitraum von 2000 bis 2009 geboren wurden, wurde jedes dritte Kind getauft (31,3 Prozent). Es gab 38 963 evangelische und 14 513 katholische Taufen. In der evangelischen Kirche gab es noch 6 661 Erwachsenentaufen.

Bestattungen – in Thüringen

Von 2000 bis 2009 verstarben 259 281 Thüringerinnen und Thüringer. Jeder dritte Verstorbene wurde kirchlich bestattet (38,7 Prozent). Es gab 82 524 evangelische und 17 688 katholische Bestattungen.

Die Kirche in Deutschland

In Deutschland lag der Anteil der Mitglieder der evangelischen und katholischen Kirche im Jahr 2008 bei rund 60 Prozent. Dabei ist die katholische Kirche mit 25,2 Millionen Menschen bzw. einem Anteil von 30,7 Prozent an der Bevölkerung leicht in der Mehrheit. Im Vergleich: Der evangelischen Kirche gehörten 24,5 Millionen Menschen bzw. 29,9 Prozent der Bevölkerung an.
Autor: nnz

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Kommentare
H.Buntfuß
12.09.2011, 12:32 Uhr
Gefällige Statistik??
Mich würde einmal eine andere Statistik der KATHOLISCHEN KIRCHE interessieren. Für wie viel Tode trägt die Kirche die Schuld, z.B. im Zuge der ach so HEILIGEN Missionierung?
Wie hoch ist die Zahl der Misshandelten Kinder, die in kirchlicher Obhut waren?

Es soll ja HEUTE noch Exorzismus betrieben werden? Wenn der Papst Von Gottes Gnaden ist, frage ich mich wieso ein solcher TRUBEL um seine Sicherheit gemacht wird? Wird er den nicht von Gott selber geschützt? Ich dachte immer Gott ist ALLMÄCHTIG, dass scheint aber nicht der Fall zu sein.
Justus
12.09.2011, 13:29 Uhr
Frieden und Menschenwürde
Lieber Werner,

fakt ist, dass es keine Organisation auf der Welt gibt, die so sehr Frieden fordert und betont, dass jeder Mensch als Ebenbild Gottes eine unantastbare Menschenwürde besitzt. Die Werte, die die Kirche vertritt, verhindern mehr Kindesmissbrauch und Gewalt, im Gegensatz zum Zeitgeist, der von einigen in den 68ern hängengebliebenen vertreten wird.

Lies mal die Statistiken, dann wirst du sehn, dass du in einer Kirche sehr viel sicherer bist als in jeder U-Bahn-Station.
Retupmoc
12.09.2011, 13:51 Uhr
Lassen wir doch den Menschen Ihren Glauben.
Sollen Sie doch alle an den lieben Gott glauben, auch wenn mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist, das die Erde keine Scheibe ist.

Allerdings - sollte diese Statistik eine Rechtfertigung für den Papstbesuch sein, dann hat Sie ein Eigentor geschossen. Die Katholiken sind in der Minderheit. Wieso zahlen dann bitte alle Steuerzahler dafür? Noch dazu, wenn ich als Nichtgläubiger nicht auf dem Domplatz gelassen werde. Die Zeche hat der zu zahlen, der die Musik bestellt. Muss aber dann auch @ Werner recht geben, wenn der Stellvertreter Gottes allmächtig und unfehlbar ist, braucht er keinen Personenschutz.

Dann müsste ihn sein Herr beschützen, oder zu sich nehmen , wenn denn die Zeit dafür reif ist. Oder ist er wirklich nicht allmächtig? Dann hat der Gott wohl die Erde nicht geschaffen und die Menschen...und die Tiere ... und die Pflanzen?
Harzer_Wolf
12.09.2011, 15:20 Uhr
@ Justus, mal eine Frage
gilt das mit der sicheren Kirche auch...

u.a.
für die Millionen Toten, die bei Kreuzzügen unter dem Banner der Kirche starben?

für die Tausenden Hexen und Jungfrauen, die auf Scheiterhaufen der Katholischen Kirche brannten?

für die Zigtausenden Indios, Azteken usw. die durch Leute wie Cortez und Co. Im Auftrag der Kirche ihrer Religion abschwören sollten

für die Wissenschaftler wie Galilei oder Bruno die verfolgt und hingerichtet wurden? Der Ehrlichkeit halber: Bereits 2000 hat die Kirche bestätigt, das die Hinrichtung Brunos ein Fehler war. Immerhin !

für die Kinder, die von Pfarrern und Priestern sexuell genötigt, oder wie im Falle des Bruders des Papstes mit dem Stock und Schlägen gezüchtigt wurden?

oder für die Menschen in Schwarzafrika, die sich nicht trauen Kondome zu nutzen, weil diese vom Papst als Teufelswerk dargestellt werden? Von dem gleichen Papst, der vor 3 Jahren Inquisiteure in den Vatikan einbestellt hat und Kontakte zur Piusbruderschaft ( Nazis und Homosexuellenhasser ) pflegt?

Das in Berlin und andern Großstädten die U - Bahnhöfe nicht sicher sind hat übrigens auch oft religiöse Hintergründe. Ehrlicherweise sind es dort nicht die Katholiken, die prügeln.
H.Buntfuß
12.09.2011, 16:42 Uhr
Hirte und Schäfchen
Da mir niemand schlüssig beweisen kann, dass GOTT existiert, kann ich nicht an den ALLMÄCHTIGEN glauben. Ich habe da so meine zweifel an den Praktiken der Katholiken.
Vor geraumer Zeit gab es die so genannten Ablassbriefe, dass heißt mit diesem zweifelhaften Schriftstück konnte man sich von jeder noch so grausamen Tat FREI KAUFEN.

Heute gibt es diese Briefe nicht mehr, sie wurden ersetzt durch das BEICHTEN, wenn ich richtig informiert bin. Die Beichte schützt zwar nicht vor jeder Gräueltat, aber anscheinend ist sie ausreichend für so manche Sünde, oder wie?

Noch Heute tut sich die Kirche sehr schwer mit dem, was Würdenträger mit Kindern getan haben, die IHNEN anvertraut waren. Wenn man so manchen Geistlichen hört, so hört sich das an, als seien letzten Endes die Kinder Schuld, oder?

Auch mit der Wiedergutmachung tut sich die Kirche sehr schwer. Mich kann niemand von der Gutmütigkeit und Fürsorge der Kirche überzeugen. Die Vergangenheit belehrt mich eines besseren.
E. H. M.
12.09.2011, 19:30 Uhr
Wenig Ahnung viel Kritik
Also zu Anfang muss ich sagen, dass ich selbst auch ein Kritiker der katholischen Kirche und der Kirche allgemein bin. Aber die Kritik die hier abgebracht wird ist sehr peinlich. Keiner von den kritischen Kommentaren lässt auf Wissen über die aktuelle Lehrmeinungen der Kirche schließen.

Die Argumente mit historischen Hintergrund sind die amüsantesten. Man schließt von sehr lang zurückliegenden Morden darauf, dass die Kirche schlecht ist. Ja und da muss ich mich in diesem Fall leider mal auf die Seite der Kirche schlagen. Wie kann man denn etwas vergleichen wenn sich die Strukturen innerhalb der Kirche so verändert haben. Mal davon abgesehen das ja auch kein persönlicher Bezug von aktuellen Klerikern zu denen von damals besteht. Das wäre genau so wie wenn sie ein Engländer beleidigt weil sie Deutscher und die Deutschen ja England bombardiert haben. Das kommt ab und an natürlich auch vor, aber das finden sie ja auch nicht toll oder? Also alles in allem sehr fragwürdig was sie hier so an Argumenten anbringen.
Bodo Schwarzberg
12.09.2011, 20:53 Uhr
Kirche: Glauben differenziert betrachten
Ich unterschreibe zwar das Meiste, was meine Vorkommentatoren hier zum Besten gegeben haben, möchte jedoch noch einen Gedanken in die Waagschale werfen, der noch nicht zur Sprache kam: Vor einigen Tagen veröffentlichte die nnz Zahlen zu den Suiziden in Thüringen. Mit Abstand am niedrigsten lag sie im Eichsfeldkreis.

Sorgt also der christliche Glaube eventuell für mehr innere Stabilität in schwerer Zeit? - Zumnindest ist eine solche immer wieder bei Menschen zu beobachten, die sehr gläubig sind. Und die Zahlen sprechen für sich.

Ich habe manche Menschen gesprochen, die durch den Glauben selbst dramatischste Situationen mit einer erstaunlichen inneren Stärke bewältigen konnten.

Natürlich muss ansonsten viel in Sachen Kirche hinterfragt werden, vor allem ihre Beziehung zu den jeweils Herrschenden: Bis heute ist z.B. die Rolle von Pabst Pius XII während des Dritten Reiches umstritten und sein Verhalten damals z.T. widersprüchlich. Auch in der DDR gab es Kirchenvertreter, die tief in das Spitzelsystem der Stasi verstrickt waren.
Aktuell halte ich es aber geradezu für ein Verbrechen der Katholischen Kirche, dass sie Verhütung im Allgemeinen und die Verwendung von Kondomen im Besonderen ablehnt.

Angesichts der Tatsache, dass die meisten globalen, ökologischen und medizinischen Probleme ihre Wurzeln mit im ungebremsten Bevölkerungswachstum haben und dass Kondome die bislang einzige Möglichkeit sind, eine HIV-Infektion zu verhindern, müsste eine solche Haltung geradezu strafrechtlich verfolgt werden. - Denn auf diese Weise macht sich die Katholische Kirche abermals mitschuldig an unendlich viel Leid durch Hunger, Umweltzerstörung und Siechtum.

Damit sorgt sie zugleich für größere Gefahren für den Frieden in der Welt, z.B. durch die zunehmende Zahl von Klimaflüchtlingen, wie z.B. im Sudan zu beobachten ist. Denn die vielen Menschen, die in eine für sie feindliche Welt hineingeboren werden, hat die Kirche durch ihre Haltung mitzuverantworten. Es ist leicht, die Verwendung von Kondomen abzulehnen, wenn man die Bekämpfung der Folgen anderen überlässt.

Abschließend möchte ich noch anfügen, dass man die heutigen Gläubigen nicht für das Unrecht verantwortlich machen kann, dass die Kirche vor Jahrhunderten beging. So mancher Schreiber würde sich schön beschweren, wenn man ihn als Nazi beschimpft, weil sein Großvater in der Wehrmacht gekämpft hat.

Zudem halte ich Glauben für eine sehr individuelle Angelegenheit. Viele Katholiken stehen ihrer Kirche sehr kritisch gegenüber, was nicht zwangsläufig heißen muss, dass sie auch austreten müssen. Letztlich kann eine Reformierung der Kirche nur von den Gläubigen selbst ausgehen, also von unten.

Bei aller Kritik, die auch ich an der Kirche übe, ist mir hier, wie so oft in den Kommentaren, vieles zu wenig differenziert gedacht.
-Insider-
12.09.2011, 21:45 Uhr
man
sollte Gott und die Kirche nicht über einen Kamm scheren.

Die Kirche, dass ist eine Institution, die auf Geld und Machterhalt ausgerichtet ist. Nebenbei predigt sie das, was ihr in den Kram passt, ändert die Geschichte nach belieben und dreht ihre Meinung in die Richtung des Windes. Sie saugt den Menschen aus materiell als auch geistig.

Gott hingegen gibt den Menschen Kraft, Zuversicht und Hoffnung das Leben als ständige Aufgabe zu meistern. Es zu meistern, trotz sozialer Kälte, trotz körperlicher Gewalt, trotz eingeschränkter Freiheit, trotz all der Dinge, die auf dieser Welt passieren. Gott braucht nicht materiell zu existieren, er steht und fällt mit dem Glaube, welchem die Menschen ihm schenken. Ich denke, dass die Religion als Glaube vielen, vielen Menschen das Leben erträglicher gemacht hat und vielen Menschen auch geholfen haben mag.

Zum Abschluss die Aussage eines guten Freundes: "Gott ist nicht da, wo sich eine Kirche befindet. Gott ist da, wo dein Herz ist."

Recht hat er ;)
Retupmoc
13.09.2011, 07:54 Uhr
Interessant
Aber wieso lässt dann der allmächtige Gott zu, das die Kirche in seinem Namen Unrecht tut?
eichsfeld
13.09.2011, 10:21 Uhr
"Menschenwürde"? / Gott?
hmm, die Kirche setzt sich wie keine andere Organisation für "Menschenwürde" ein? Das klingt sehr nach Vatikanpropaganda - nicht aber realitätsbestrebtem Menschenverstand. Der Vatikan hat - neben Weißrussland - bis heute die international getroffenen Konventionen für Menschenrechte unterzeichnet. Welche "Menschenwürde" kann also gemeint sein, wenn nicht die der rein katechistischen Machtlehre?

Nach dieser Lehre wird jeder Mensch in seinen persönlichsten Rechten beschränkt. Er darf weder den Freitod wählen, darf sich beim Sterben nicht helfen lassen, Frauen dürfen nicht abtreiben, Paare dürfen sich weder trennen noch wiederheiraten, homosexuelle Menschen werden vielfach diskriminiert, "Ungläubige" wie Andersgläubige werden verhöhnt und nicht zuletzt nimmt die Kirche in Deutschland soziale Privilegien in Anspruch, welche keinem anderen eingeräumt werden. Weder der Vatikanstaat noch Kirche kennen Demokratie - beide gehören zu den letzten absolutistischen Diktaturen der Erde - "Menschenwürde"? Das ist und bleibt ein schlechter Witz!...

Die Frage nach einem Gott ist einfach zu beantworten. Selbst wenn es ein Ding oder Wesen geben, das man mit "Gott" bezeichnen könnte, macht es weder Sinn darüber zu befinden, was dieses Wesen von uns erwartet, für "gut" und "böse" befindet oder welcher Weg zu dessen Gunst nun der "einzig richtige" sei. Kirche ist organisierte Günstlingswirtschaft für ein Überwesen. Jede Religion wurde von Menschen kreiert, jede religiöse Behauptung über das Wesen ist willkürlich und schlicht anmaßend. Es gibt keinerlei Legitimation für die Privilegierung von Religion über jedwede andere (willkürliche) Behauptung, ihr Erkenntniswert ist gleich null.

Glaubt man allen Ernstes an einen Gott, so ist jedwede Religion Anmaßung gegenüber diesem Wesen.

Der "Erfolg" theistischer irrationaler Glaubenssysteme hat seinen Ursprung tief in der Entwicklung von Leben und Gehirn und ist (als Prinzip des "imaginären Alpha") auch unter Primaten zu finden. "Gott" kommt liguistisch von "gegossener" bzw "geformter Figur" - der Mensch formte sich Figuren um diese anzubeten. "Gott" und "Götze" haben nicht nur den selben Ursprung, sondern bezeichnen auch den selben Zusammenhang.

Die angeblich "positiven" Wirkoptionen von Religion für die Menschheit (zB "Angst" abbauen, "Kraft" schöpfen usw.) sind ebenso negativ zu werten - die Geschichte zeigte und zeigt uns dies ja immer wieder. Selbstbetrug kann - zumindest nicht nachhaltig - konstruktiv sein, auch wenn sich damit vorübergehend scheinbar "positive" Wirkungen erzielen lassen.

Unsere heutigen Menschen- wie Freiheitsrechte haben ihren Ursprung eben nicht in den Christenkirchen und auch nicht im religiösen Glauben, sondern wurden ebendiesen mit viel Kraft und Blut abgerungen.

Die "Idee", man könne die Kirchen (insbesondere die katholische) "von unten erneuern" bzw. "verändern" ist kitschig, aber vor allem irrig, da die Kirchen weder einem Demokratieprinzip folgen noch Mitbestimmung in irgend einer Form vorgesehen ist. Ihr Kernprinzip IST ja die absolutistisch-dogmatische Diktatur. Das erinnert an die Idee, die iranische Diktatur "von unten zu erneuern" - es ändert sich erst etwas, wenn man sie abschafft...


"Alles kommt von oben" - auch in den Kirchen. Wer etwas verändern will, muß entweder seine eigene Glaubensgruppierung gründen oder autharg agieren...

Wo also bitteschön findet sich die Legitimität kirchlicher Privilegien, Machtansprüche oder der irrigen Annahme, Kirchen stellten eine Art "Qualitätssicherung" für das Wertemodell einer Gesellschaft dar?

Wissenschaft bedeutet auch zu wissen, was wir nun mal nicht wissen. Damit kann man auch leben. Religiös sein bedeutet - so "hart" das für mancheinen klingen mag - nichts mehr als nicht wissen zu wollen, was wahr ist.
Beste Grüße, Niels.
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