Di, 14:22 Uhr
13.09.2011
Primas ist gegen Kürzungen
Jeder bewirtschaftete Hektar sollte der Europäischen Kommission gleich viel wert sein. Mit diesen Worten hat der landwirtschaftspolitische Sprecher der Thüringer CDU-Landtagsfraktion, Egon Primas, Widerspruch gegen den neuerlichen Versuch angemeldet, EU-Subventionen für große Agrarbetriebe drastisch zu kürzen...
Primas bezog sich dabei auf einen Bericht der FAZ und mehrerer weiterer Zeitungen, denen zufolge Agrarkommissar Dacian Ciolos plant, bei 300 000 Euro pro Betrieb zu kappen und zusätzliche Bewirtschaftungs- und Umweltauflagen einzuführen.
Primas erinnerte daran, dass bereits der frühere Agrarkommissar Franz Fischler 2002 mit einem entsprechenden Vorschlag gescheitert ist. Die Europäische Kommission will offenbar immer noch nicht verstehen, dass die Agrargenossenschaften heute Betriebe sind, zu denen sich viele Eigentümer auf inzwischen freiwilliger Basis zusammengeschlossen haben. Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass diese wirtschaftlich arbeitenden Großbetriebe finanziell abgestraft werden sollen, sagte der Landwirtschaftspolitiker.
Angesichts der weltweiten Bevölkerungsentwicklung und des zusätzlichen Bedarfs an nachwachsenden Rohstoffen müsse der EU eigentlich an einer effizienten und ertragsstarken Landwirtschaft gelegen sein.
Autor: nnzPrimas bezog sich dabei auf einen Bericht der FAZ und mehrerer weiterer Zeitungen, denen zufolge Agrarkommissar Dacian Ciolos plant, bei 300 000 Euro pro Betrieb zu kappen und zusätzliche Bewirtschaftungs- und Umweltauflagen einzuführen.
Primas erinnerte daran, dass bereits der frühere Agrarkommissar Franz Fischler 2002 mit einem entsprechenden Vorschlag gescheitert ist. Die Europäische Kommission will offenbar immer noch nicht verstehen, dass die Agrargenossenschaften heute Betriebe sind, zu denen sich viele Eigentümer auf inzwischen freiwilliger Basis zusammengeschlossen haben. Es ist überhaupt nicht einzusehen, dass diese wirtschaftlich arbeitenden Großbetriebe finanziell abgestraft werden sollen, sagte der Landwirtschaftspolitiker.
Angesichts der weltweiten Bevölkerungsentwicklung und des zusätzlichen Bedarfs an nachwachsenden Rohstoffen müsse der EU eigentlich an einer effizienten und ertragsstarken Landwirtschaft gelegen sein.
